Matt's Stories
Ms. International - einige Ergebnisse
So. Der Wettkampf der Ms. International, eingebettet in das Wettkampf-Konglomerat der Arnold Classic, ist zu Ende.
Und das kam am vergangenen Wochenende in Columbus/Ohio an Platzierungen heraus (für alle, die's auf dem Bild zur Linken nicht lesen können):
1) Iris Kyle
2) Yaxeni Oriquen-Garcia
3) Debi Laszewski
4) Lisa Aukland
5) Betty Pariso
6) Dayana Cadeau
7) Zoa Linsey
8) Alina Popa
9) Elena Shportun-Willemer
10) Brenda Raganot
11) Antoinette Thompson
12) Jeannie Paparone
13) Dena Westerfield
14) Mah-Ann Mendoza
Damit hat wiederum Iris Kyle den Wettkampf gewonnen, gleichsam wie im DauerAbonnement: seit 2004 zum fünften Mal (2008 gab’s den als Ausrutscher zu wertenden siebten Platz). Fünfmal – das hat vor ihr noch keine geschafft. Da sie außerdem die Miss Olympia seit 2001 mit sechs ersten und drei zweiten Plätzen absolviert hat, dürfte sie inzwischen die wohl erfolgreichste Bodybuilderin überhaupt sein. Die mir aus den USA zugesandten Fotos (thanks Rob C.!) zeigen, dass sie in einer phantastischen Form gewesen sein muss: Tolle Combo von Muckis, Defi und Ausstrahlung!
Herauszuheben auch der fünfte Platz von Betty Pariso, die ist ja inzwischen weit jenseits der 50 und bildet somit den Beweis dafür, dass das mittlere Alter beim Bodybuilding kein Hinderungsgrund für eine tolle sportliche Karriere sein muss.
Soweit das. Aber irgendwie beschleicht mich beim Blick auf diese Resultatliste der Verdacht, dass man da Favoritinnen bestätigt hat. Ist auch nicht ganz einfach, wenn die Top-Athletin dieses Sports sich in zu ihrem Ruf passender Top-Verfassung präsentiert, die anderen entsprechend wahrzunehmen. Man könnte jetzt spekulieren, dass daher die Novizinnen gar keine große Chance auf die vorderen Plätze gehabt haben. Zumal in den US-Foren zu lesen ist , dass da wohl den ersten Erwartungen zufolge unter anderem Zoa Linsey weit vorn gesehen wurde. (So hat's auch mein Bruder im Geist, Rob, für sich gewertet.) Okay. Dies ist die eine Meinung. Andernorts aber ist zu lesen, die ersten Sechs seien deswegen die ersten sechs geworden, weil sie am besten waren.
Ein bisschen schade finde ich das natürlich für eine meine persönlichen Favoritinnen, Alina Popa. Ich weiß, dass sie sich viel vorgenommen hat und sich in den USA in Top-Form für ihre Fans präsentieren wollte. Was heißt: Wollte. So, wie ich sie kenne (auch wenn das nicht extrem intensiv ist), HAT sie das fraglos getan. (Gern hätte ich das live gesehen! Aber da waren nun mal berufliche und andere Dinge davor.)
Alina hat im vergangenen Jahr eine Art Wettkampf-Sabbatical eingelegt, dann aber in der zwoten Jahreshälfte für die „Arnold“ so richtig Gas gegeben. Vor ein paar Wochen waren ja Bilder von ihr hier zu sehen, die zeigten sie in einer aus meiner Sicht herausragenden Verfassung.
Also. Alina, falls du das liest: Hiermit sei versucht, dich etwas aufzumuntern. Ich denke, du warst in den USA in einer Superform. Ich denke, du hast alles gegeben und dein Möglichstes getan. Ich denke auch, dass die Kampfrichterentscheidungen (Koinzidenz hin oder her) ziemlich pan-amerikanisch ausgefallen sind. Denn auf den ersten sechs Plätzen finden sich nur Maedels aus der Neuen Welt. Auch bei der in Japan wohnhaften Zoa Linsey (= die Siebtplatzierte) handelt es sich ja um eine gebürtige Kanadierin.
Somit aber, liebe Alina, bist du die bestplatzierte Europäerin geworden. Damit hast du erneut – mit Blick auf Old Europe – deine hier dominierende Position bewiesen: Und das, so finde zumindest ich, verdient die allerherzlichsten Glückwünsche!!
Ja. Und demnächst gibt's ja noch der Wettkampf, in denen mit Rahel Ruch Alinas Protegée antritt. Ich drücke alle möglichen Daumen. Dito für Brigita Brezovac, die sich meines Wissens ebenfalls in Wettkampfvorbereitung befindet.
(Das Foto von Iris Kyle hat mir mein Buddy Rob C. aus den USA gemailt; der war vor Ort, der Glückspilz. Ich hoffe, Rob, das ist so alles okay. Wenn nicht: Bitte um Nachricht! Das Bild von Alina habe ich gemacht, mit meiner Kamera, meinem Speicherchip, meinem Zeigefinger und meinem Adlerauge ...)
Eine richtig starke Frau
Und wer sich das Zählen sparen will: Das sind neun Hantelscheiben - auf jeder Seite der Stange, die sie da auf dem Foto gerade in die Höhe wuchtet. Kann ja jeder selber zuhause nachmachen. Wobei aber die meisten da gar nicht so viele Eisen-Scheiben zur Verfügung habendürften ...
Alles unmöglich? Tja, für die meisten schon. Nicht aber für das kanadische Kraftpaket namens Christina Prinn. Nie gehört? Nun, wie wäre es mit Christina Dutkowski?
Wer die nun immer noch nicht kennt, dem sei es erklärt: Das ist eine der stärksten Frauen der Welt.
Dieses kanadische Kraftpaket begann seine Karriere im Alter von neun (!) Jahren zusammen mit dem Bruder, ehe ihre Mutter das aus Angst vor Spätschäden unterband. Doch als Teenager ging sie die Sache dann ernsthaft an – in einem Gym in Toronto, in dem es um Wrestling und Gewichttraining für die ganz Harten ging. Dies, um binnen kürzester Zeit mehr als deutliche Erfolge und Veränderungen zu sehen. Ihr Gewicht ging in einem halben Jahr von 61 rauf auf 83 Kilo. Die Frau mit den rotbraunen Haaren kam bei einer Größe von einssiebzig auf ein Gewicht von – je nach Verfassung – 83 bis 99 (!) Kilogramm.
Als Folge beteiligte sie sich an diversen Wettkämpfen, trat in einigen TV-Shows auf, wurde zigfach interviewt und jettete in ihrem Sport rund um die Welt. Und als Neunzehnjährige begann sie mit dem Wrestling, später auch als Trainerin. Seitdem hat sie eine beachtliche Karriere als Powerlifterin und Strongwoman aufgebaut. Der scheint sie wohl auch als Mittvierzigerin (sie ist am 1.Oktober ’64 geboren) auch noch treu geblieben zu sein.
Bei all dem imponiert mit besonders, mit welcher Leidenschaft Christina Dutkowski-Prinn ihre sportlichen Ziele besorgte. Vor allem, dass sie sich wohl auch von Rückschlägen nicht entmutigen ließ: Obwohl einmal von einem Auto angefahren und verletzt, beendete sie ihr Training und ihren Sport nicht (auch wenn sich ihre Kniebeugen-Bestleistung verminderte --- auf 226 Kilo. Mickrig ist freilich was anderes, selbst in meiner besten Zeit kam ich bei der Übung nur knapp in den dreistelligen Kilo-Bereich).
Wie die beigefügten Bilder zeigen, sorgte das Training nicht nur dafür, dass die Kanadierin enorm Kraft aufbauen konnte, sondern sich auch einen Hammerbody antrainierte. Und der machte sich in dem weißen Kleid mit Schlitz ganz lechz!
Eine Homepage gibt’s auch – hier.
Termine zum Vormerken
- Desiree Dümpel braucht man als mehrfache BB-Championesse wohl nicht groß vorzustellen – die Holländerin mit ihren 168,5 Zentimetern, ihren zweiundvierzig Zentimetern an Bizeps und Waden und ihren zweiundsechziger Oberschenkeln.
- Sie bietet an: Armdrücken, Posing, Beinscheren, Fantasy-Wrestling und muscle worhsip.
- Kontakt: Musclelady2008@gmail.com
www.desireedumpel.com/
Der Termin ist was für flexible und schnellentschlossene Fans: 6 + 7 März in Köln.
- Etwas mehr Zeit hat, wer Jana Linke-Sippl treffen will – die Dame mit ihren dreiundvierziger Armen und ihren achtundsechziger Oberschenkeln stelle ich nicht extra vor, die hat auf dieser Seite eh ihren Stamm- und Ehrenplatz: 13. bis 15. März in Köln (und ausgerechnet da, an dem Termin, da bin ich privatim zu meinem Leidwesen völlig unverrückbar verhindert).
- Sie bietet: Dominanz, Kraftdemonstrationen, Fußfetisch, diverse Griffe, Heben und Tragen, Posing, Rollenspiel, Beinscheren, Fantasy-Wrestling, Muscle Worship. Ja, ähem, und auch noch das hier: Face Sitting, Ball Busting und Trampling ...
- Näheres unter: bodybuilderin@web.de und nur für Terminabsprachen der mobile Fernsprecher: (0043) 676 5875877
- Gayle Moher heißt eine bekannte Bodybuilderin und Session-Dame (Vierzig-Zentimeter-Arm, Oberschenkel: einundsechzig Zentimeter aus Scottsdale, Arizona.
- Angebot: Muscle Worship, Posing, Dominanz.
- Sie gibt zehn Prozent achlass, wenn die vereinbarte Session-Summe zehn Tage zuvor bei ihr ist. Was aber in dem Fall schon knapp werden dürfte: Sie ist am 25 März in Berlin.
- Kontakt: gaylemoher@hotmail.com
- Dann wäre da noch Madam Mysteria aus Tschechien – einsfünfundsechzig groß – was die Ex-Bodybuilderin körperlich sonst bietet, wäre einen Erfahrungsbericht wert.
- Sie bietet alles Erdenkliche an Wrestling, Dominanz, Heben und Tragen, Armdrücken und Muscle Worship.
- Kontakt: (0042) 0604263747
Sie ist am 15. und 16. in München.
- Sie ist einsfünfundsiebzig groß, hat achtunddreißiger Bizeps’, eine vierundsiebziger Taille, vierundsechziger Oberschenkel, zweiundvierziger Waden – zudem ist sie blond und hat eine Wahnsinns-Oberweite: Aus Kalifornien kommt sie. Gabrielle „Gabe is Babe“ Nicander.
- Sie bietet an: Posing, leichtes Balgen und – natürlich – Muscle Worship. Yummy! Und weil sie auf der Bank und die 90 Kilo drückt, während sie beim Kniebeugen über 135 Kilo bewältigt, darf man annehmen, dass sie nicht nur spektakulär aussieht, sondern auch noch sehr stark ist.
- So könnt ihr sie erreichen: gabeisababe@sbcglobal.net. Und per Handy:
831-239-0512 – ich nehme mal an, dass man 001 für die USA vorwählen muss.
- Oh, ja –der Termin: 6. April in Frankfurt.
Muskeln auf Eis
Dieser Tage laufen sie wieder, die wie Comic-Superheldinnen ganz in Spandex gehüllten Damen mit den Super-Duper-Oberschenkeln und den prall und ausladend ausgeprägten Popos. Klar, es geht um die Eisschnellläuferinnen, die sich bei den Olympischen Spielen in Vancouver mitunter sehr biegsam, aber immer sehr fesch in die Kurve legen, aus der sie dann dank ihrer mächtigen Muskeln wieder im Nu herausflitzen — mit bis zu sechzig Stundenkilometern.
Kein Wunder, dass man da nicht nur starke und stahlharte, sondern auch massige Muskeln entwickelt. Denn nur so kommt man gescheit auf Tempo und zudem in die Lage, den bei diesem schnellen Sport anfallenden Fliehkräften auch standzuhalten und nicht mit Karacho von den Kufen zu kippen: Die ganzen Popo- und Beinmuskeln legen ja den Körperschwerpunkt tiefer.
So weit, so logisch und so sexy. Sag ich mal einfach so, weil ich's so sehe. Und mich daher schon etwas über die vor Ort tätigen Fotografen ärgere. Sie alle machen wunderbar dynamische Aufnahmen der schnellen Muskeldamen, aber immer nur von vorn. Was mir fehlt, sind Schnappschüsse von hinten, damit man mal die ganze Pracht und Herrlichkeit in voller Action und aus dem richtigenn Blickwinkel bewundern kann ...
Nun denn. Jedenfalls finden sich zu den Speed Skaters dieser Tage lustige Berichte im Web. Zum einen hätten wir da jene wissenschaftliche Studie, derzufolge Leute mit kräftigeren Oberschenkeln ein niedrigeres Risiko für Herzinfarkte und verfühten Tod haben. Das gilt — weil akkurat gemessen — für Leute, deren Oberschenkel mehr als 60 cm im Umfang messen. Wobei es da argumentativ wohl allem Anschein nach recht chaotisch zur Sache geht, weil es ja wohl immer noch deutliche Unterschiede zwischen Fett und Muckis gibt.
Ja, und dann ist da noch der Artikel von Shi Davidi aus "The Canadian Press". Demzufolge der Nachteil des Eisschnelllaufens für die Maedels darin liegt, dass sie für ihre "Donnerschenkel" kaum passende Hosen finden: Selbst nach sieben Jahren Rückzug aus dem Sport beklagt die Amerikanerin und zweifachhe Olympia-Championesse Catriona Le May Doan dieses Malaise: "In allem , was ich habe, ist ein bißchen Spandex. Die meisten Kleidungsstücke, selbst Jeans, dehnen sich etwas, aber das ist immer unser Problem, Kleidung zu finden, die passt. Große Beine, großer Popo. Immer."
Und die Kanadierin Christine Nesbitt erklärt, dass die in den üblichen Geschäften zu findenden Hosen immer supereng an den Schenkeln anliegen, aber dafür viel zu weit für ihre dank des rigiden Trainings superschmale Taille ausfällt. Hier hilft nur ein guter Schneider weiter.
Man könnte ja nach der Karriere abnehmen und versuchen, zu dünneren Beinen zu kommen. Aber genau das tun viele der Damen nicht — wie Catriona Le May Doan ausführt, hat sie dreiundzwanzig Jahre trainiert und sieht es nicht ein, ihre Form völlig zu verlieren (übrigens auch nach der Geburt zweier Kinder nicht). Ist wohl eine Frage des Stolzes und der Identifikation.
Ich jedenfalls find's klasse.
Abschließend noch ein Bild. Interessant nicht nur die Perspektive (lechz!), sondern auch die Technik des von der Kufe gelösten Schuhs. Diese Schlitttschuhe sind wohl in einer anderen Liga als die starren Dinger, die ich als Junge ab und zu an den Füßen hatte.
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Derzeit bin ich in der Endphase einiger beruflicher Projekte (mal wieder). Und das lässt mir nicht ganz so viel Zeit und Muße, wie ich sie gern auch für diesen meinen Blog hier hätte. Aber demnächst wird es hoffentlich auch wieder anders. Bis dahin: Bleibt mir zugetan!
Und die Größe zählt doch - welches Muskelmaedel ist am längsten?
Auf den meisten Fotos wirken die meisten Muskelmaedels (ich beschränke mich hier auf Bodybuilderinnen) immer, als seien sie Hüninnen, nicht nur stark, sondern auch groß genug, um mal eben einen Pfeiler bei einer Autobahnbrücke zu ersetzen.
Aber das – und als recht langer Lackel stimmt mich das ein klein wenig traurig – sind sie in Wahrheit nicht. Die meisten sind, denke ich, genauso groß oder klein wie der Rest der weiblichen Bevölkerung. Da hirnt der Schmoe in all seiner Unterlegenheits-Phantasiererei, ob es denn gar keine richtig großen Muskelmaedels gibt.
Natürlich tut es das.
Da hätten wir Nicole Pfützenreuter mit ihren 180 Zentimetern (hier im Bild), oder die gleichgroße Gabriele Hames (ganz oben). Dann die nur einen Zentimter kleiner gewachsene Lizzy Bierschneider, die übrigens gleich groß ist wie Tatianna Butler (aber die gehört inzwischen leider zur Klasse der „has beens“). Conny Hakuba kommt auf die gleiche Größe, ebenso Nuriye Sener-Evans. Ähnlich groß mit um die 180 Zentimeter auch Thea Bennington aus Tennessee und Lesa Lewis. Und Karla Nelsen, diese nordische Riesin aus Minnesota, die brachte es wohl auf 182 Zentimeter.
Angeblich ist auch Renne Toney um 178 Zentimeter groß, aber das glaube ich nicht: Ich habe sie schon getroffen und als deutlich kleiner in Erinnerung. Gigantisch hingegen waren ihre berühmten 50-Zentimeter-Biceps-Muckis – selbst mit zwei Armen hatte ich da keine Chance, wobei sie mühelos agierte und noch Luft für Frozzeleien hatte.
Als eine der größten galt Nicole Bass (mit High Heels und Box-Handschuhen). Da wird immer der Wert von 188 Zentimeter genannt. Jedoch habe ich da auch schon die Angabe 183 Zentimeter gelesen. Ich kann’s nicht beurteilen, jedoch galt sie immer als größte Bodybuilderin („groß“ natürlich im Hinblick aufs Längenwachstum).
Doch die mit Blick auf diese Kategorie größte Bodybuilderin ist wohl Shirley Eson: Da vermeldet das worldwide web doch satte 192 Zentimeter, Wettkampfgewicht 75 Kilogramm. Damit ist sie vergleichsweise schlank gebaut gewesen – aber was hätte sie auch draufpacken müssen, um vergleichsweise so zu wirken wie eine 25 Zentimeter kleineres Muskelmaedel? Ist wohl kaum leistbar, zumal Shirley Eson nicht gerade schwächlich wirkte. Ich geb’s aber zu, dass die Vorstellung von einer derart bestückten Athletin schon was hat.
Wow – aber wer ist nun Shirley Eson (verheiratete Eson-Korito, hier ein Foto von 1991)? Nun, die Fans der alten TV-Show „American Gladiator“ kennen die in Florida geborene Blondine auch als „Sky“, das war 1992-97. Sie war übrigens von allen Gladiators die zweitlängste, ungeachtet des Geschlechts. Vordem war sie eine Bodybuilderin, und noch mal vorher ein Model – letztgenanntes mit zwölf Jahren.
Sie belegte bei diversen Bodybuilding-Turnieren zwar nicht die ersten Plätze, rangierte aber weit genug vorn, um registriert zu werden. So etwa als Drittplatzierte bei den 1991 NPC California State Championships, hinter Denise Rutkowski und Lytrischia Porschia, beide mit Größen von 1,75 und 184 cm auch nicht gerade klein gewachsen. Als Kraftathletin machte sie auch von sich reden, unter anderem trat sie auch 1991 bei dem Steel Rose Strength and Physique Contest auf.
Heute hat sie in Orlando, Florida ein eigenes Fitness-Studio. Ja, und mindestens zwei Kinder hat sie auch, sowie einen ganzen Stall voller Hunde.
Da bleibt abzuwarten, wann die nächste Athletin dieser Längenkategorie von sich reden machen wird ...
Muskelmaedels in Oel
Wer die Überschrift liest, mag denken: What else is new? Jede Bodybuilderin auf der Bühne zeigt sich vom Hals abwärts ganzkörpermäßig eingeölt, auf dass ihre Muskelteilung besser zu sehen sei. Und beim Muscle Worshipping besteht im hingebungsvollen Auftragen und Einmassieren von Öl auf beziehungsweise in die Haut über ihren angespannten Muckis ja eins der Hauptvergnügen für den ausübenden Fan (und je nach Geschick und Gefühl der dabei tätigen Hände hoffentlich auch für die jeweilige Dame ...) Aber darum geht's hier mal gerade nicht.
Sondern um Kunst.
Das kam so: Manchmal kommen beim Aufräumen Dinge zutage, an die man seit Jahren nicht mehr gedacht hat. So auch in diesem Fall, der zu dem aktuellen Posting geführt hat: Ich entdeckte eine Postkarte. Nicht eine, die ich von jemandem bekommen habe, der/die mich gern hat (gibt’s das?), sondern eine, die ich mir vor bestimmt 15, 16 Jahren einmal in einem Kunstgeschäft gekauft habe.
Des Motivs wegen.
Denn da handelte es sich um die Reproduktion eines Gemäldes, gemalt 1989 in Öl auf Papier, welches wiederum auf Aluminium aufgezogen war. Die Maße des Kunstwerks betrugen 19,75 x 35,5 Inches, also umgerechnet 50 x 90 Zentimeter (meine Postkarte ist leider kleiner ...). Das Bild trug den Titel „Beach Fashions For Strong Women“ und zeigte eine Abenddämmerung, einen Sandstrand, eine staubige Sandpiste, eine Palme, einen Rolls-Royce Phantom II als Henley Roadster (da bin ich mir trotz aller Buddelei aber nicht sicher, vielleicht weiß das irgendjemand genauer?) und fünf posende Bodybuilderinnen. Darunter Cory Everson, Dona Oliveira und Juliette Bergmann. Die zuletzt Genannte findet sich auf dem Bild gleich zweifach portraitiert. Der Künstler hieß Guy Johnson.
Yummy. Mit den Ausmaßen und wegen all der Motive würde sich das seeeehhhhr gut bei mir an der Wand ausmachen, mit einem hübschen schwarzen Rahmen drumherum. Und eine gute Repro in Form eines netten Kunstdruckes würde mir ja reichen ...
Also heute mal ein paar Bücher gewälzt und virtuell recherchiert. Guy Johnson: Ein Amerikaner, 1927 (!) geboren in Fort Wayne, Indiana, und als Maler bedeutend in der Kunstrichtung des Fotorealismus, also bei den Pinsel-schwingenden Leuten, die genau andersrum als die Abstrakten denken und jedes Detail so präzise wie möglich abbilden. Wie eine Kamera eben. Wobei diese Künstler aber gern mit unseren Sehgewohnheiten spielen - Kameras aller Marken nehmen nun mal anders wahr als das, was bei der Army "Eyeball, Mark One" heißt - unsere Augen. Die Unterschiede merkt man bei Licht und Schatten, Farben und perspektivischen Verzerrungen. Johnsons Gemälde weisen mitunter wohl auch leichte Anklänge ans Surreale à la René Magritte auf. Jedenfalls brachte es der gute Mann im Lauf der letzten vier, fünf Jahrzehnte auf eine erkleckliche Zahl von Ausstellungen.
Und Bodybuilderinnen hat er wohl auch mehr als einmal gemalt: Anbei noch zwei Kunstwerke „Dutch Interior with Body Builder“ und „The Pink Room“ – in diesem Fall wieder mit Juliette Bergmann.
Die flexende Holländerin (das Wortspiel musste jetzt einfach sein). Ja. Juliette Maria Suzanna Bergmann hatte es dem Herrn Johnson wohl angetan. Kann ich verstehen: Habe als junger Kerl auch stundenlang auf die Fotos dieses Muskelmaedels geguckt und mich an diesem unglaublichen Mix von schönem, leicht exotischem Gesicht, unergründlich wirkenden Augen sowie einem – stolz und gern mit viel Gefühl fürs unterschwellig Sexuelle präsentierten – Athletinnenbody geweidet: volle, pralle Muskeln bei gleichzeitig schlanker Körperkontur ohne Extrem-Defi und dazu eine der fraglos besten Symmetrien, die das Frauenbodybuilding in jenen Jahren hatte. Mehr zu ihr gibt es in ihrem Fanclub.
Ach ja. Wo war ich eigentlich? Richtig, Guy Johnson und seine Kunstwerke mit den Muskelmaedels in Oel. Ich habe natürlich auch versucht herauszufinden, ob man diese Gemälde kaufen kann. Das geht ganz sicher, dürfte nur ein Heidengeld kosten. Wer so viel Asche hat, kann ja mal bei der Louis K. Meisel Gallery in New York anfragen, dort wurde „Beach Fashions For Strong Women“ seinerzeit ausgestellt. Aber natürlich meinte ich mit "kaufen" – um meinen inneren Dialog fortzusetzen – auch für Nicht-Ölscheichs bezahlbare Reproduktionen dieser Kunstwerke. Zum Einrahmen-Und-An-Die-Wand-Hängen und so. Leider aber habe ich diesbezüglich nichts gefunden. Vielleicht ist da ja jemand geschickter als ich? Würde mich jedenfalls freuen!
Termine, die nächste
Brigita Brezovac aus Slowenien wird sich am 15./16. Februar in München die Ehre geben. Die entzückende zierliche Blondine mit dem Vierzig-Zentimeter-Bizeps und dem 63-cm-Oberschenkel nennt als ihre Spezialitäten Muscle Worship, Posing, Rollenspiele und Fantasy, halb-wettkampfmäßiges Wrestling, Dominanz, Beinklemmen- und Kickbox-Sessions sowie die persönliche Trainingsbetreuung. Wer mehr zu ihren Qualitäten beim Muscle Worship und bei Ringen/Dominanz wissen will, lese meine weiter unten stehenden Beiträge. Website: http://brigitabrezovac.blogspot.com/. E-Mail: brigitabrezovac1@hotmail.com, bitte vorab per E-Mail anfragen. Mobil: +38641 848886 — aber nur benutzen, um nach "Zeitlöchern" während ihres Aufenthalts zu fragen, wenn also jemand abgesprungen ist. Aber vorab anmailen ist IMMER besser.
Gayle Moher heißt eine bekannte Bodybuilderin und Session-Dame (wieder mit 40-cm-Arm, Oberschenkel: 61 cm), wohnhaft in Scottsdale, Arizona. Ich kann aus eigenem Erleben nichts sagen, da ich das vergnügen noch nicht hatte. Angebot: Muscle Worship, Posing, Dominanz. Sie gibt 10% Nachlass, wenn die Session-Summe zehn Tage zuvor bei ihr ist. Kontakt: gaylemoher@hotmail.com
Dann wäre da noch Malibu: Eine blonde Boxerin, dem ein oder anderen bekannt aus dem Clint-Eastwood-Film "One Million Dollar Baby" mit Hilary Swank. Sie ist nicht bodygebuildet, aber wohl sehr trainiert. Sie offeriert Boxen, Lifting (also Heben und Rumtragen) sowie Wrestling (von Spaß bis Wettkampf-artig). Website: http://www.wrestlemalibu.com/. E-Mail: wrestlemalibu@yahoo.com. Mobil: 818-883-3746 (kann sein, dass man 001 vorwählen muss). Sie ist am 26. Februar in Frankfurt. Und man kann bei iihr mit Kreditkarte zahlen - das kannte ich auch noch nicht.
Mistress Empress aus Atlanta in Georgia kommt an diesen Tagen/Orten: 23. 2.: Hamburg, 24 + 28. 2 Köln und 1./2. 3. Berlin. Das ist eine farbige Athletin, schönes Gesicht, groß gewachsen, in Highheels fraglos viele Typen überragend, sportliche, sehr angenehm gerundete Figur, aber mit unübersehbar starken Muckis an Armen und Schenkeln, wenn auch nicht BB-bühnen- oder wettkampfmäßig. Sie bietet an: Wrestling (halb ernst, Fantasy), Muscle Worship/Flexing, Beinscheren-Sessions, Heben und Tragen (bis zirka 78 Kilo). Ja, und Rollenspiele gibt es auch. Ihr Thema ist die Dominanz mit allem Pipapo - ich hatte gestern einen lustigen Abend, als ich mich mal durch ihre Website http://www.mistressempress.com/ geklickt habe. E-Mail: mistressempress@yahoo.com
Gunsite/Fibofoto: Wo ist euer Forum???
Seit es vor gut 13, 14 Jahren so richtig mit dem Internet und damit auch den dort sich selbst präsentierenden Muskelmaedels losging, seitdem gehört für mich die "Gunsite" unverzichtbar dazu. Der Name kommt von den "Guns", also den Kanonen - gemeint sind in dem Fall die mächtigen Bizeps-Muskeln der Bodybuilderinnen (wie hier in dem von mir kolorierten Bild aus dem Atelier eG).
Die von "Siggi" gegründete, stets mit sehr viel Elan, Engagement und Aufwand (beides oft nicht genug anerkannt) gestaltete und mit vielen auf eigene Kappe finanzierten Beiträgen und Fotogeschichten gespickte Seite entwickelte sich zum Forum für Story-Schreiber, Maedels und Fans, Foto- und Streamsammler sowie die unverzichtbaren, mitunter streitlustigen Debattierer.
Im Lauf der Zeit erfuhr die Seite mehrere Umwandlungen und Relaunches, wechselte wohl auch mal den Betreiber. Den jüngsten davon vor einigen Wochen. Optisch sehr toll, auch super, dass es seit jüngstem wieder alle paar Tage ein Update mit wirklich klasse Sachen gibt --- aber: Wo ist das Forum? (Von der schönen Link-Sammlung einmal ganz zu schweigen.)
Mag sein, dass sich das der Gunsite totgelaufen hatte. Der Traffic war im Vergleich zu dem früherer Jahre doch sehr sporadisch (aber auch nie mehr so recht in Gang gekommen, nachdem es schon einmal vom Web genommen und dann erneut gestartet worden war. Und das ist im Internet tödlich.) Natürlich ist es für einen Betreiber auch ärgerlich, wenn er seine Sachen auf Seiten findet, auf denen noch nicht einmal dafür um Erlaubnis gefragt und mit denen dann womöglich auch noch der schnelle Euro oder Dollar oder Rubel gemacht wurde. Hinzu kommt, dass der ein oder andere auch so seine Schwierigkeiten mit der Netiquette hatte und sich die Gunsite-Jungs da einfach und zu Recht mehrfach auf den Schlips getreten fühlten.
Möglicherweise war's auch ganz anders, viel banaler: Vielleicht gibt es auch jede Menge andere, interne Gründe, von denen ich nichts weiß. Vielleicht ist es auch ganz einfach so, dass die zum Moderieren der Seite nötige Zeit fehlt und man daher das Forum (samt Linksammlung) gekickt hat -- denn das, was da publiziert hat, lässt sich nun mal nicht immer und sofort moderieren/editieren. Kann also sein, dass irgendjemand zZ einfach mal am Hausbau dran ist, eine kranke Mutter zu Hause hat oder beruflich so eingespant ist, dass für diese Nebensache die Zeit fehlt.
Kann alles sein. Aber: Ich hätte es dann doch begrüßt, wenn man in ein, zwei dürren Sätzen erklärte hätte: "Liebe Leute, vielen Dank für die Treue, die ihr bislang dem Forum gehalten habt. Aber aus dem und dem Grund geht es nun leider nicht mehr anders, als das Forum zu schließen." Und eine Kontaktadresse wäre auch ganz hübsch - im Moment finde ich das, mit Verlaub, zu anonym (auch wenn ein Impressum bei Amateur- und Halbprofi-Seiten meines Wissens nicht vorgeschrieben ist - bei professionell betriebenen wohl schon. Und da kann's schon haarig werden, wenn man für Banner-Werbung Geld nimmt.)
Aber vielleicht ist es ja auch ganz anders! Vielleicht kommt das Forum von Fibofoto ja wieder. Ich würde mich sehr freuen, mir fehlt da nämlich etwas. Und natürlich würde ich mich auch sehr freuen, wenn einer der Betreiber das hier liest und der Welt und mir ein paar ergänzende, gern auch richtig stellende Worte zukommen ließe. Wird alles veröffentlicht, wenn gewünscht und sofern höflich. Aber da hatte ich bei meinen bisherigen Kontakten mit dieser Website ja absolut nie Probleme!
Ein paar Dates auf die Schnelle
Und für alle, die noch nicht wissen, was sie die nächsten Wochen so alles anfangen sollen und die Sehnsucht danach haben, mal wieder oder erstmals überhaupt etwa zwischen den starken Schenkeln eines Muskelmaedels zu stecken, ihre Kraft zu spüren, ihre Muckis zu bewundern und die unglaubliche Härte ihres Bizeps' zu befühlen:
- Jana ist am 6. Februar in München - Kontakt: bodybuilderin@web.de, Handy: +43 676 5875877 (nur für Terminabsprachen!)
- Nicky bietet vier Termine an: 22./23 Januar in Stuttgart, 5.-6. Februar in Köln, 11.-12. Februar in Hannover, Februar 18.bis 20. in Berlin. Kontakt: katrinkirsch1@gmx.de, Handy: +49 1773888114
Viel Spaß!
Zum Neuen Jahr --- Alina Popa
Inzwischen von hellblondem Kurzhaarschnitt (sexy) zu dunkler Frisur (auch sexy) gewandelt und von Rumänien heiratsmäßig (schluchz! Neid!) in die Schweiz gezogen, hat sie mir netterweise wie die übrigen bis dato vorgestellten Damen auch geantwortet und zudem diese beigefügten, aktuellen Fotos mitgeschickt: Ich finde, ihre Verfassung ist zum Niederknien!
Sie schreibt: “Danke sehr für deine E-Mail und die Grüße zum Jahreswechsel und pardon dafür, dass ich etwas spät antworte.
Wie du vielleicht schon herausgefunden hast, bin ich als Wettkampfteilnehmerin für die Ms International Arnold’s Classic akzeptiert worden. Das bedeutet für mich eine große Ehre, mein Profi-Debüt auf einer Bühne mit den top-platzierten sechs Teilnehmerinnen der Ms Olympia 2009 zu geben. Wirklich eine große Ehre, weswegen ich mein Bestes geben muss und die Erwartungen zu erfüllen habe, welche all die Leute in mich gesetzt haben, die mir die Daumen gedrückt haben. Nachdem die Einladungsliste publiziert war, bekam ich so viele E-Mails von Fans, die mir gratulierten und mir das Beste für meine Vorbereitungszeit wünschten, dass ich weiß, ich muss 100 % für diese Vorbereitung geben und in einer großartigen Verfassung auftreten.
Tatsächlich hege nicht irgendwelche Erwartungen, weil ich nicht weiß, wie die amerikanischen Juroren mich platzieren werden und wie sie den Physique-Typ mögen, den ich auf die Bühne bringe. Natürlich läge ein großartiges Ergebnis dieser Show in einem Qualifizierungsticket für die Ms Olympia im September. Aber wie ich schon sagte, will ich nicht träumen, ich gebe einfach mein Bestes, und der Rest liegt bei den anderen.
Ich werde dieses Jahre nicht zur FIBO kommen, wie ich es in den letzten vier, fünf Jahren in Folge getan habe – ich sehe immer die selben Sachen. Meine Freundin Rahel Ruch, die meine Trainingspartnerin ist, wird sich auf ihr Profi-Debüt bei der New York Pro Show vorbereiten, welche zwei Wochen nach der FIBO stattfindet. Daher bin ich an ihrer Seite, um sie auf den letzten 200 Metern ihrer Vorbereitung anzuspornen. Natürlich werde ich sie zur NY Pro begleiten, um ihr zwecks guter Platzierung die Daumen zu drücken.
Ich habe heute ein paar Bilder aufgenommen – also genau acht Wochen vor der Show. Ich füge ein paar für dich bei.
Ich hoffe, es geht dir gut und diese Mail findet dich bei guter Gesundheit.“
(Ach ja. Auf den letzten Satz zu antworten, hieße, abendfüllend zu jammern – das lass ich man besser. Dennoch vielen lieben Dank dafür!)
Die Fotos. Ja. Just one word: wow!
Arme und Schultern sind bei Alina immer 1a. Die „Defi“, wie die BBlers zur Definition, also der durch eine Reduzierung des Unterhaufettgewebes sichtbaren Muskelteilung, sagen, zeichnet sich auch schon prima prä-wettkampfartig ab – ihre Bauchmuskeln sind klar zu erkennen.
Was mir aber hier auf diesen Aufnahmen besonders ins Auge fällt, sind ihre voluminösen Oberschenkel: „musculus gracilis“ heißt der auf der Innenseite der Schenkel, also der zierliche, schlanke Muskel – hier ist das die schiere, sich nach innen ausbuchtende Wucht. Und gigantisch auch der „musculus vastus lateralis“, also der äußere Oberschenkelmuskel – wie spektakulär sich der zu jeder Seite hin wölbt. Und wie das alles zusammenpasst!
Man mag sich gar nicht vorstellen, was da für eine Kraft drin steckt – das heißt, man mag das schon, sogar sehr. Hui!
Jedenfalls sei auch Alina Popa bei ihren Zielen für 2010 gewünscht, dass alles so eintreten möge, wie sie sich das vorstellt. Am schönsten wäre es natürlich, wenn sie bei der Ms International Arnold’s Classic auf der höchsten Stufe des Treppchens landen würde. Ich glaube schon, dass den bei alldem dominierenden Nord- und Südamerikanern mal wieder eine „Blutauffrischung“ gut täte.
Da ich Alina mehrfach vor der Kamera hatte, weiß ich, wie gern, leidenschaftlich, phantasievoll und gekonnt sie posiert (siehe zur Linken mein Foto von ihr vom April '09): Für den Erfolg sicherlich eine wichtige Voraussetzung.
Apropos: Es würde aus meiner Sicht eh Zeit, dass die US-Kampfrichter beim FBB ihre Urteile überdenken und die Athletinnen nicht nur nach dem leider zu oft letztendlich entscheidenden US-Bekanntheitsgrad einstufen würden. Soll das FBB überleben, dann muss da unbedingt und immer unabhängig von Herkunft und bestehender Popularität entschieden werden. Was zählt ist auffem Platz, heißt es beim Kicken. Und nur der Moment des Auftritts darf in die Wertung einfließen, sonst nichts. Das heißt: Die aktuelle körperliche Form, Gesamterscheinung, Symmetrie, Muskulosität und Bühnenpräsenz; schließlich findet das alles ja auf einer Bühne vor Publikum statt.
Bühnenpräsenz? Das meint, wie man beim Publikum rüberkommt. Ich sage mal provokant: Was nutzt ein Monsterbody, wenn er völlig ungelenk und unsicher-einfallslos dem Publikum dargeboten wird? Das verkennt meinem Empfinden nach den Charakter des Bodybuilding: Wettkampf und Sport ist das, sicher, aber zu dem gehört eben untrennbar auch die Show. Und für die muss eine FBB auch ein kleines bisschen „Rampensau“ sein, wie die Schauspieler sagen. Also im Moment des Auftritts extrovertiert und auf Kontakt zum Publikum bedacht.
Daher sind bei den Muskelmaedels zum Erfolg die physische Erscheinung unabdingbar – aber ebenso auch (zugegebenermaßen sehr schwer messbare) Aspekte wie Sex, Selbstbewusstsein, Humor, Originalität. Halt alles das, was man unter Ausstrahlung versteht und was beim Publikum zündet. Alles andere hat da nichts verloren --- aber ich schweife ab. Sorry.
Also: Go, Alina, go! Und natürlich drücke ich auch Rahel Ruch die Daumen, dass ihr Debüt ebenfalls gut über die Bühne gehen möge.
Wenn ich die Taschen voller Geld hätte, würde ich zu jeder dieser Veranstaltungen hinfliegen und vor Ort tapfer moralische Unterstützung leisten. Aber leider gehe ich im Lotto immer leer aus. Sollte vielleicht doch mal einen Lottoschein abgeben – und vorher auch ausfüllen ...
Alinas Website findet sich übrigens genau hier: http://www.alinapopa.com/ (der Link steht aber auch in meiner Linkliste). Und wer sich einmal von ihrer netten blonden Freundin Rahel Ruch aus der Schweiz ein Bild (oder zwei) machen will: http://www.rahel-ruch.ch/ --- es lohnt sich auch, da einmal hinzusurfen: Rahel hat mächtig zugelegt in der letzten Zeit!
Fürs neue Jahr --- Brigita Brezovac
Beim letzten Mal öffnete BB mir die Tür in einem Paar enorm spitzer hoher High Heels und dazu einem engen, knappen Minirock aus einem glitzernden Material und an den Seiten sowie vorn und hinten mit Riemchenbindung: Mir schoben die Augen fast die Brille von der Nase! Ihre Schultern waren wieder superbreit, ihr Popo prall, ihre herrlichen Oberschenkel waren wie aus dem Lehrbuch definiert (und wie sie die übereinanderschlagen kann ...).
Ihre Arme wirkten hart, gemeißelt, stark und gigantisch – und wieder spielten meine Augen mir einen Streich: „38 Zentimeter“, sagte sie lachend, „die sind immer noch eine optische Illusion!“ Denn, wie ich mich nun erinnerte, genau das hatte sie mir schon einmal erzählt: Wegen ihres zierlichen Wuchses wirken ihre Bizepspakete weit umfänglicher, als sie es tatsächlich sind.
Beeindruckend sind ihre Oberarmmuckis trotzdem, wie ich weiß, weil ich diese knallharten, mächtigen Dinger hinlänglich befühlt und gespürt habe! Und das Bild hier dürfte ja für sich selber spreichen - einfach nur super!
Brigita posierte für mich in allen möglichen Positionen, und ich drückte immer wieder auf den Auslöser – einen Teil davon seht ihr hier. (Ich betreibe leidenschaftlich gern Bildbearbeitung. Diese Fotos hier blieben folgerichtig auch nicht von meinen „Künsten“ verschont - wobei sich das auf reine, klassische Bildkorrekturen und -retuschen beschränkt, gemorphed wird bei solchen Portraits von mir definitiv nicht. Ich hoffe, es gefällt. Wem nicht: I am sorry, das Web ist groß, das Web ist weit...)
Nachdem ich BB dann aus allen möglichen Positionen aufgenommen hatte, sagte sie, ich möge die Kamera weglegen. Dann packte sie mich und warf mich aufs Bett, mich, einen nicht gerade kleinen und schwachen, aber zugegebenermaßen zur Zeit nicht sehr fitten Typen. Sie führte mir die Überlegenheit ihrer harten und kraftvollen Muskeln vor und lachte über mich, wenn ich versuchte, ihr mal etwas entgegenzuhalten.
Mir kann man erzählen, was man will, aber gegen eine derart austrainierte, starke, zudem bewegliche und schnelle Frau hat ein normaler Mann kaum eine Chance, das sehe ich nach mehreren Sessions inzwischen so. Und genieße es, ich gebe das unumwunden zu. Zumal Brigita eine sehr intelligente, humorvolle (beides für mich nicht ganz unwichtig) und eine in meinen Augen äußerst attraktive Frau ist – habe ich ihre hellen grünen Augen eigentlich schon mal erwähnt?
Ein Frau, die sich ihrer Attraktivität ebenso bewusst ist, wie sie Spaß daran hat, Jungs/Männer mal zu zeigen, wo der Hammer hängt und mit ihnen zu tun und sie zu dominieren, was und wie sie es will: „Das mache ich doch immer wieder gerne!“
Und wer überhaupt einmal noch wissen will, was die sensationell gebaute Mucki-Dame aus Maribor alles drauf hat, sollte sie einmal besuchen, es lohnt sich!
Auf meine Fragen zur Jahreswende antwortete BB erst mal so: „Oh, ich bin deine Lieblingsbodybuilderin? Sehr nett, ich bin sehr geschmeichelt!“
(Oooooookay: Mein Fehler. Here comes a BIG „Pardon!“: Ich hatte ihr in meinem Behelfsenglisch geschrieben: „I am writing to my favorite fbb at the moment + trying to collect an answer to a few questions“. Da fehlt bei der Kurzform „fbb“ ein „s“ oder sonst irgendetwas, das die Mehrzahl bezeichnet; ich hätte besser und klarer „female bodybuilders“ komplett und nicht abgekürzt hingeschrieben. Nochmals sorry! Also: Brigita, du bist leider „nur“ eine davon, aber in meiner persönlichen Rangliste der Bodybuilderinnen stehst du fraglos unter den ersten fünf!)
Welche Ziele für 2010 habe, wollte ich wissen, innerhalb- und außerhalb des Sports. Brigita: „ Mein größtes Ziel für 2010 besteht darin auf die IFBB-Profi-Bühne zu steigen und hoffentlich eine gute Platzierung zu erreichen. Außerhalb des Sports ... das ist die schwierige Sache ... weil mein Leben vor allem BB bedeutet ... nun, ich möchte 2010 meinen Universitätsabschluss erreichen.“ Das kriegt sie doch fraglos geregelt, wenn sie das mit derselben Energie und Disziplin anfasst wie den Eisensport (mir hat der seinerzeit übrigens auch geholfen, meinen Abschluss zu packen!)
Ob sie mal wieder Pläne für eine Deutschland-Tour habe? Dazu schrieb Brigita: „Momentan habe ich keine Reisepläne für Deutschland, werde aber wahrscheinlich am 16./17. Januar in München sein.”
Nach einem aktuellen Foto hatte ich sie natürlich auch gefragt: „Sorry, ich habe nichts Aktuelles im Moment ... ich bin im Dezember zu viel gereist, aber bin jetzt schon wieder retour im Gym, hart trainierend, ohne Rücksicht darauf, ob jetzt Ferien sind oder nicht. Ich will 2010 ein nettes Päckchen auf die Bühne bringen, feminine und muskulös.”
(„Sorry, I don't have any actual picture at the moment”
--- I hope, Brigita, you like these pictures as well. If you like them, Brigita: Please send me a note, I will mail you them in hi-res!)
Liebe Brigita, ich hege keinen Zweifel, dass du das alles schaffst. Das mit der Uni ist eine Frage der Beharrlichkeit. Ich spreche da aus Erfahrung: Irgendwann muss man es einfach durchziehen! Für die USA und deine IFBB-Karriere drücke ich dir alle Daumen, dich ich habe (auch wenn’s nur zweie sind): Zeig den Amis, was du kannst! Du kannst nämlich viel!
Übrigens: Brigita kann man auch im Web finden, sie hat wie ich ihren eigenen Blog: http://brigitabrezovac.blogspot.com/
Zum neuen Jahr --- Colette Nelson
Zur Frage nach ihrem größten Ziel für 2010 innerhalb und außerhalb des Sports antwortete Colette, sie wolle ein Kochbuch mit Online-Demos erstellen, etwas für Youtube und das möglichst in wöchentlichem Rhythmus. Nach Deutschland wird sie wohl nicht kommen (war die nächste Frage), sie habe lediglich Spanien im Rahmen der Ms World besucht.
Derzeit arbeitet sie an ihrer Vorbereitung für die Arizona Pro Show am 20. Februar und hofft an der New York Pro teilnehmen zu können - "mal sehen, wie es von da an weitergeht", schreibt sie. Ja, und noch, dass sie im September eine Schulter-OP hatte, das teilt sie auch mit. Da kann man ihr nur folgendes wünschen - nämlich dass all diese Ziele erfüllt werden und dass die Schulter optimal verheilen möge.
Und auch das sei nicht vergessen: Eine Website hat sie natürlich auch. Die Adresse lautet http://www.colettenelson.com/. Und die mit ihrer Erlaubnis für diesen Blogeintrag (danke sehr!) verwendeten Fotografien stammen aus zwei Quellen: von Physique Art und von Reg Bradford.
Nachtrag: Habe das hier soeben (21 Uhr) gefunden - anscheinend ist da noch mehr im Busch mit der Schulter der schönen starken Frau. Das Zitat stammt von heute, von Marilyn Spatola: “She did NOT have surgery yesterday. (She) has been seeing surgeons to decide if surgery is necessary. Where the tear occurred, one can still function without surgery, so it may not be worth fixing. She is in NO pain, and actually says her shoulder (same arm that she had shoulder surgery on) actually feels better since the bicep tendon released. So…she is ON TRACK FOR PHOENIX AND WILL STILL BE COMPETING. She wanted me to set the record straight, and appreciates everyone’s concern and support. She is definitely a fighter.”
Auf Deutsch: "Sie wurde gestern NICHT operiert. Sie hat Chirurgen aufgesucht, um festzustellen, ob eine OP nötig sei. Was den Riss (in dem Fall der Bizepssehne) angeht, so kann das noch ohne OP funktionieren, so dass möglicherweise da nichts befestigt werden muss. Sie hat KEINE Schmerzen, und sagt statt dessen, ihre Schulter (gleicher Arm, an dem sie ihre Schulter-OP hatte) fühle sich tatsächlich besser, seit die Bizeps-Sehne entspannt sei. So ... sie ist AUF DER SPUR FÜR PHOENIX UND WILL NOCH WEITER WETTKÄMPFE BESTREITEN. Sie wollte, dass ich das alles richtigstelle und heißt Zuspruch und Unterstützung von allen willkommen. Sie ist definitiv eine Kämpferin."
Da bleibt erneut nur eins zu sagen: Glück auf, Colette, auf dass deine Verletzungen abheilen und du uns und dem Sport noch möglichst lange erhalten bleibst! Get well back soon!
Neujahrsgrüße ---- Jana Linke-Sippl
Vor den Feiertagen habe ich mal ein paar "meiner" favorisierten Muskelmaedels angemorst und mich erkundigt, was sie so alles im Lauf des neuen Jahres vorhaben und überhaupt. Die Ergebnisse werde ich in den nächsten Tagen posten.
Jana hat als eine der ersten geantwortet. Sie bereitet zur Zeit diverse Reisen vor, will einige langgebliebene private Dinge regeln. Und so freundlich, wie sie immer ist, teilt sie mir mit, dass sie alle Fans ganz lieb grüßt und dass sie sich ihnen auch 2010 wieder in bestmöglicher Form präsentieren will.
Ja, und ihre Tourdaten kann man bei ihr auf der Website www.rippedprincess.com checken (Rubrik "Travel" oben in der Kopfleiste anklicken). Apropos Tour: Sie schreibt in einer zweiten Mail, dass sie nicht nur am 8. Januar in Nürnberg sei, sondern dass sie auch kurzfristig am 9. Januar nach Frankfurt am Main komme. Sie sei da ab nachmittags zu erreichen und das, je nach Wunsch ihrer Fans, wohl auch bis zum 10. Januar (die genaue Zeit sollte aber jeder mit ihr abklären). Auf Janas Website "Contact" anklicken, dann erreicht man ihre Mail-Adresse. Und unter www.wb270.com steht auch ihre Mobil-Nummer: +43 676 5875877 --- es lohnt sich immer ein Treffen, wie unten anhängendes Bild der schwarzhaarigen und sehr netten Muskelwucht zeigt: einfach nur derWahnsinn!
X-mas for Schmoes - ein Weihnachtsmärchen
Eigentlich habe ich’s nicht so sehr mit Weihnachten, die Kombination von Konsumterror, Gefühlsduselei und religiöser Heuchelei regt mich nur auf. Und an den Weihnachtsmann glaube ich nicht mehr, seit ich als Fünfjähriger meinen Eltern heimlich beim Verpacken der Geschenke zugesehen habe. Um so mehr überraschte mich das, was heute in der Früh geschehen ist. Geschehen ist es wohl. Glauben kann ich’s immer noch nicht. Nein, bestimmt nicht.
Aber am besten fange ich vorne an.
Es war noch ziemlich dunkel, als ich es plötzlich in meiner Wohnung rumpeln hörte. Schlaftrunken rappelte ich mich von meinem Bett auf, streifte schnell Shirt und Pulli sowie ein paar Trainingshosen über und tappte barfuß durch den Flur, der Quelle des Geräuschs entgegen.
Unterwegs im Dämmerlicht ein schneller Blick zur Tür: Der Schlüssel steckte, die Kette lag vor – definitiv zu. Sonst gab es aber keinen Zugang ins Apartment. Erleichterung machte sich breit. Kein Einbrecher. »Wahrscheinlich«, so dachte ich, »ist irgendwo etwas runter gefallen. Oder der verdammte Kater hat mal wieder was angestellt.«
Nichts hätte falscher sein können. Als ich an meine Wohnzimmertür kam, stand ich wie erstarrt, angesichts dessen, was sich da vor meinen Augen abspielte. Fahlblaues Licht fiel durchs Mansardenfenster, auf meine Couch, auf den Tisch und --- auf jemanden.
Jemand, der da bestimmt nicht hingehörte, ich lebe seit längerem allein. Jemand, der eigentlich nicht hier sein konnte. Wie gesagt, die Türe war von innen verschlossen. Jemand, den es gar nicht gab, wie ich seit dem Vorfall mit dem Geschenke-Einpacken wusste. Jemand, der dennoch ganz anders aussah, als ich es mir je hätte vorstellen wollen.
Klar, es war alles da: Mütze, Handschuhe, Stiefelchen, Kleidung – alles feuerrot und alles mit weißem Pelz besetzt. Nur, dass das definitiv nicht die Kleidung des Weihnachtsmanns war. Dazu war vor allem das Material am Körper viel zu knapp bemessen. Eine Art Ledercorsage. Sie reichte oben nicht, sie reichte unten nicht. Bei weitem nicht.
Das aber ließ den ungehinderten Blick auf den Körper frei. Ihren Körper. Denn das war auch kein Weihnachtsmann mit Bart und Bauch, sondern eine junge Frau. Unübersehbar. Ein klassisch schön geschnittenes Gesicht mit vollen roten Lippen, blauen Augen und darüber einer Wolke rotbraunen Haares. Ihr Busen füllte das miederartige Kleidungsstück prall und voll aus und ließ einen tiefen Blick auf ein üppiges Dekolletee zu. Und ihr Prachtpopo, so stramm und drall, zeigte sich nur ansatzweise von Stoff und Pelz bedeckt.
Jedoch war ihr übriges Äußeres nicht gerade entsprechend der üblichen Männermagazin-Normen geformt. Nein, das traf bestimmt nicht zu. Hatte sie doch den Körper einer Superathletin: Mächtige Schultern, bestimmt doppelt so breit wie ihre Taille und dazu natürlich das passende, weit ausladende und sich dramatisch nach unten verjüngende Kreuz!
Ich konnte es kaum glauben, als ich kapiert hatte, was ich da sah – quasi die jüngere Schwester von Santa Claus, aber mit Muskeln, Muskeln und noch einmal Muskeln. Starke, straffe, stattliche Muskeln, die insgesamt von ihrer weiblichen Überlegenheit kündeten.
Überlegenheit? Aber sicher. An ihren Armen zum Beispiel ballten sich Kraftpakete in einem Ausmaß, wie ich es in meinen kühnsten Träumen nicht für vorstellbar gehalten hätte. »Wie Grapefruits. Und zwar dicke Grapefruits«, das war das, was mir zu Form und Umfang ihrer Bizeps-Muckis durch den Kopf schoss.
Und angesichts ihrer voluminösen Oberschenkel blitzte sofort die Frage auf, ob das alte Achtzig-Zentimeter-Maßbandstück in meiner Küchenschublade einmal drumherum gereicht hätte oder ob es für die Umfangmessung viel zu kurz ausgefallen wäre.
Das alles wirkte jetzt nicht etwa plump oder klotzig. Als sie nun auf mich zukam, mit der Pelzmütze neckisch schräg über einem Auge und dem zur Seite abgewinkelten, wippenden Mützenzipfel, da bewegte sie sich so geschmeidig, dass dagegen mein Kater ungelenk gewirkt hätte. Hinzu kam, dass all diese eindrucksvollen Muskeln wohl proportioniert waren. Sowohl in ihrer Abstimmung zueinander, als auch im Verhältnis zu ihrer Größe.
Apropos Körpergröße. Diese Frau in Rot war schlicht und einfach riesig! Sie überragte mich glatt um einen Kopf, daran änderten auch die Absätze ihrer glänzenden Stiefelchen nicht viel. Nun bin ich mit gut einssiebenundachtzig alles andere als klein! Ängstlich bin ich normalerweise auch nicht gerade – aber ich war es in dem Moment, als sie auf mich zukam.
Gemessenen Schrittes rückte sie vor, wobei die gigantischen Oberschenkelmuskeln unter ihrer sommerbraunen, wie geölt glänzenden Haut auf und ab spielten und die mächtigen Schultern sich hin und her wiegten. Dabei schaute sie mich unverwandt und direkt an, leicht lächelnd, die großen blauen Augen weit geöffnet, ohne dass sich die Lider auf und ab bewegten. Ein Blick, so klar und kühl wie der Nordpol. Die reinsten Eiswürfelaugen.
Da rutschte mir das Herz in die Hose! Meine Kehle trocknete schlagartig aus, meine Hände zitterten und meine Stirn bedeckte sich mit Schweiß. Als sie die ersten zwei, drei Schritte getan hatte, begann ich auch zu gehen. Rückwärts. Mit – wahrscheinlich – sperrangelweit aufgerissenen Augen und ebensolchem Mund tappte ich rückwärts, bis mich die Wand bremste.
Im Nu war sie heran. Was sie dann tat, war auch nicht das typische Verhalten für jemand, der rote Kleidung mit weißem Pelzbesatz trug. Sie drängte sich ganz nah an mich. Presste sich förmlich gegen mich. Klemmte mich ein zwischen der Wand und ihrem majestätischen Body. Ließ mir keine Bewegungsfreiheit. Ich spürte durch ihren Ledereinteiler hindurch ihre Körperwärme, die stählerne Härte ihrer vibrierenden Bauchmuskeln und die weiche Prallheit ihrer üppigen Brüste.
Ihre Augen blickten von oben auf mich herab, schienen regelrecht zu leuchten im Dämmerlicht des frühen Morgens. Und lähmten mich. Ich tat nichts, außer nach oben zu blicken und sie anzustarren.
Da stützte sie eine behandschuhte Hand auf ihrer wohlgerundeten Hüfte ab, während sie den anderen Arm mit dem Ellbogen neben meinem Kopf gegen die Wand stemmte und sich lässig mit der Hand an die Schläfe fasste. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich bei dieser Bewegung ihr Bizeps in angsteinflößender Weise wölbte.
»Nun? Waren wir auch brav, ja?«
Eine Stimme, samtig und warm und angerauht.
Sie presste sich wieder gegen mich. Schob ihren Oberschenkel zwischen meiner Beine. Leicht reibend. Sehr bestimmend, sehr wissend und sehr, sehr angenehm.
Ich reagierte.
Und wie ich reagierte!
In einem lange nicht gekannten Ausmaß!
Und ohne Zweifel voll und ganz unübersehbar!
Schließlich trug ich ja nur die Sporthose und nichts darunter.
Da schaute sie wieder auf mich herab.
Ihr dicker, kantiger, unüberwindlicher Bizeps mit der dicken Ader drauf zuckte ein-, zweimal auf und ab. Gleichermaßen Angst- wie Lust-erregenderweise.
Ich schluckte und spürte, was die leichte Reibung ihrer festen Hüfte bewirkte. Ich ächzte etwas. Und spürte, wie mir immer wärmer wurde. Ja, regelrecht heiß.
»Nun? Bitte, ich hätte ganz gern eine Antwort.«
Bitte?
Ich war verblüfft. Und fand schließlich meine Sprache wieder, wenn auch nur stammelnd: »Brav? Ich weiß nicht. Ich hab niemand was getan, oder so. Eigentlich ganz sicher nicht. Mag ich nicht. Sonst? Ich weiß nicht.«
Sie lachte. Lehnte sich etwas im Kreuz zurück und von mit weg. Wieder diese samtig-rauhe Stimme, die mir durch und durch ging. Bis in die Leibesmitte. Direkt hinein in den Schritt.
»Nun, das stimmt alles. Sonst wäre ich heute nicht hier. Aber ich will etwas anderes wissen. Es gab keine sündigen Taten? Nichts Verwerfliches? Keine heißen Gedanken? Keine doch recht unzüchtigen Taten mit ganz speziellen Frauen? Nein?«
Ich stutzte. Was wird das denn für eine Fragerei? Inquisition an Weihnachten und Gedankenleserei noch dazu? Wusste sie etwa ...? Unmöglich, dachte ich. Niemand weiß davon. Und überhaupt, wen geht’s was an?
»Willst du mir denn nichts sagen? Nichts erzählen von deiner Vorliebe für starke Frauen mit großen Muskeln? Frauen, denen du körperlich ganz unterlegen bist, während sie dich gleichzeitig so sehr erregen? Willst du denn nichts von deinen Wünschen erzählen? Wie sollen sie denn dann jemals in Erfüllung gehen?«
Ich zuckte zurück. Wurde wahrscheinlich kreidebleich. Woher wusste sie von meiner Vorliebe? Ja, und dann fehlte ja noch immer die Antwort auf die Frage, wie sie eigentlich hier herein gekommen war ...
»Auf dem klassischen Weg, Kleiner. Durch den Schornstein.«
Schornstein .... ?
»Aber«, sagte sie sanft und mit endloser Geduld in der Stimme, »du hast mir immer noch nicht meine Frage beantwortet. Du hast mir immer noch nichts erzählt, wie sehr du kraftvolle und kolossale Weiblichkeit schätzt. Muskelmaedels, so sagst du dazu wohl? Und ein Schmoe, das bist du? So ist es doch, nicht?«
Da schließlich brach es aus mir heraus. Dass alles stimme, was sie sage. Dass ich tatsächlich mehr als alles andere auf solche Frauen stünde, dass ich mich an diesem Mix aus weiblicher Verführung und urgewaltiger Kraft regelrecht und endlos berauschen könne – mit Fotos, Filmen, Zeichnungen, Zeitschriften, Websites und ab und zu einem kleinen Tête à Tête – schön, aber meist viel zu kurz und vom Geld gar nicht zu reden. Und dann stellte ich die erste der zwei wesentlichen Fragen: »Aber woher wissen Sie das alles?«
Sie lächelte: »Nun, wir sind dazu da, zu wissen, wer sich was wünscht. Und das erfüllen wir dann. Unter bestimmten Bedingungen.«
Ich hatte es immer noch nicht verstanden. Und nichtsahnend kam meine zweite Frage: »Erfüllen? Wie erfüllen?«
Da presste sie sich wieder an mich, hob den Arm vor der Hüfte, winkelte ihn direkt vor meinen Augen an und ließ das majestätische Muskelmassiv tanzen. Dann senkte sie den Arm wieder und bewegte die Hand aus meinem Blickfeld. Freilich blieb mir nicht lange verborgen, was sie dann damit tat. Denn es ließ mich zusammenzucken, mit welcher Kraft und Sinnlichkeit sie an meiner empfindlichsten Stelle zupackte.
Vor allem, als sie dann auch noch sagte: »Nun, kleiner Schmoe, ICH bin dein Weihnachtsgeschenk! Und wie ich gerade spüre, freust du dich sehr darüber. Oh, und wie! Willst du dein Geschenk denn nicht endlich auspacken und damit spielen?«
Wie gesagt. Ich kann es immer noch nicht glauben. Wäre da nicht mein völlig ermatteter und durchgewalkter Körper, wäre da nicht ein Zimmer voller weiblicher Wärme und Gerüche, ein zerwühltes Bett. Wäre da nicht die Erinnerung daran, wie ihre unüberwindlichen Muskeln nach Lust und Belieben mit mir verfahren sind.
Viele Stunden. Viele herrliche Stunden voller unvergleichlicher Muskellust und weiblicher Dominanz und meinem männlichen Begehren.
Wie sie mich hochhob und stemmte, ganz nach Belieben. Wie ich ihr bei jeder körperlichen Übung unterlag. Wie sie auf mir drauf saß. Wie ihr Popo mir den Atem raubte, während sie sich auf mir rieb. Wie sie mich verspottete und lachte. Wie ich ihren göttlichen Leib bewundern durfte. Wie ich sie anbeten musste, befühlen, erkunden, einölen, streicheln, massieren. Und wie sie mich dann streichelte und massierte und einölte und dann nach allen Regeln der Kunst – und das immer wieder --- na, Sie wissen schon.
Aber all das könnte ich geträumt haben. Könnte ich. Nicht aber die Mütze, die ich jetzt gerade in der Hand halte. Rot. Oben und unten mit weißem Pelz. Und natürlich mit einem Zipfel.
*********
Na, denn in diesem Sinne: Frohes Rest-Fest und ansonsten bis 2010!
Mode für Muskelmaedels: EJM in Miami
Das, was da steht, ist aber nur zum Teil meiner Phantasie entsprungen. Kein Wunder: Die außerordentlichen Muskeln etwa einer Alina Popa, einer Marja Lehtonen oder einer Anna Kärnebo passen halt nun mal nicht in Kleidung von der Stange. Diese Hosen, Blusen und Shirts sind definitiv nicht für unsere Maedels mit ihren kraftvoll bepackten Armen und ihren umfänglichen Schenkeln ausgelegt. Die passen entweder nicht hinein oder reißen beim ersten unwillkürlichen flexing in Fetzen ...
Was tun, sprach Zeus?
Nun, Rat gibt es immer. In Miami in den USA sitzt die Firma „EJM Company“, die mit dem Slogan „EJM Apparal - Jeans for the Fit“ wirbt. Der Name ist Programm: Das Unternehmen vertreibt Jeans-Hosen, in die auch die prallen, straffen Popo-Rundungen und die hypermuskulösen Schenkel einer Weltklasseathletin in voll aufgepumptem Zustand hineinpassen --- und diese Hosen sitzen dann.
Zum einen tun sie das wohl bequem und zum anderen so, als seien sie eigens um ihre Trägerinnen herumgenäht worden. Wenn zudem kunstvoll vorgewaschene Partien den Körper noch mehr zu konturieren scheinen, dann wird klar, dass die Fachleute dieser Firma genau wissen, worauf sie bei ihrer Arbeit zu achten haben.
Und weil das dann genauso scharf aussieht, wie es sich anhört, hat die Firma EJM ihre Homepage mit den zum Produkt und ihren Käuferinnen-in-spe passenden Fotografien bestückt. Denn ihre Jeans kommen ja nur dann ideal auf Werbe-Aufnahmen zur Geltung, wenn an entsprechender Dame fotografiert – zum Beispiel Betty Viana, Diana Ball oder Heather Foster.
Klamotten für die Stärksten der Starken, auf den herrlichen Mucki-Body perfekt zugeschnitten: Ich werde den Verdacht nicht los, dass da jemand seinen Fetisch zum Beruf gemacht hat ...
Ach ja: Für alle, die mal auf die Website mit all den Muskelmaedels und den tollen Bilderchen und dem Sortiment (das umfasst auch noch andere Dinge, etwa mit Tattoo-Motiven bedruckte Blusen) gucken möchten: Hier geht es lang!
Zurück aus der Vergangenheit? Hannie is back!
Nun, allem Anschein nach ist sie wieder zurück: Ein Kumpel hat mir gerade eben aus den USA eine Mail geschickt mit dem Hinweis auf youtube (hier der Link). Darin zu sehen ein filmisches Kurzportrait mit Hannie van Aken in guter sportlicher Verfassung, aufgenommen bei einem FBB-Wettkampf.
Physisch toll, wenn auch nicht mehr der Hammer-Body von ehedem. Klar, wir werden alle älter. Jedoch immer noch um 1000 Klassen besser als der Löwenanteil der Gleichaltrigen (einschließlich mir). Aber — um ganz ehrlich zu sein — ich hätte HvA beinahe nicht wiedererkannt. Das einst so schöne Gesicht ist völlig anders als ehedem und wirkt scharf und hart, so, wie schwer vom Schicksal gezeichnet. Blumige Formulierung, das weiß ich. Doch schaut selbst hin. Es sieht fast so aus, als sei es der Guten in all den Jahren nicht gerade sonderlich gut ergangen —hier ein Bild aus dem Video:
Zurück gefunden hat die derzeit in Massachusetts lebende Hannie van Aken ihren Weg wohl durch das Training von und mit Bonnie Pappas (zu der Dame guckt ihr hier). Wollen wir mal hoffen, dass HvA wieder im Eisensport Fuß fassen kann! Und dass es ihr (sofern meine Annahme mit dem harten Leben stimmt) künftig wieder vieeeeeeel besser gehen möge!
Sexy Muskeln auf Papier ...
Die offizielle – wenn man das dann so nennen kann – Comic-Welt zeigt selbst Superheldinnen selten richtig muskelbepackt. Klar, es gibt Ausnahmen, She-Hulk oder Wonder Woman und Power Girl zeigen sich mitunter durchaus mit ansehnlichen Bizeps- und Schultermuckis. Aber das sind Ausnahmen, wohlgemerkt. Zumal sich die Muskeln hier immer noch allenfalls in gleichsam politisch korrekter Weise ausgeprägt zeigen ...
Wer also so richtig starke und muskulöse Frauen in Tusche und bunt und auf Papier sehen wollte, dem blieb jahrelang nur eine Quelle: LH-Art, einst gegründet aus dem Muckimaedel-Spleen von Orrin Heller heraus, heute geleitet von seinem Sohn Larry Heller, daher das „LH“ im Firmennamen. (Die jeweiligen Links stehen am Ende des Textes - I used a few pictures from the artists pages and I hope this kind of PR will be o.k. for them all!)
Hier gab (und gibt) es nicht nur Bilder und Comics mit muskulösen Heldinnen, sondern auch Geschichten, in denen es sich explizit um eben diese Muskeln der Frauen und um körperlich unterlegene Männer dreht. Und natürlich machte all das nicht vor der Schlafzimmertüre halt. LH-Art sammelte einen weltweiten Trupp von Künstlern, um das alles zu zeichnen. Viele davon stammten aus dem Fetisch-Bereich, stellten also dar was sie selber fühlten, oder waren zumindest so versiert, dass sie sich gut in die Denkweise der Fans hineinversetzen konnten.
Zeichner wie LoSarro (das Bild des Schwächlings in der Klemme ihres Mucki-Bizeps stammt von ihm), Lee Burks, Robin Ator, Bill Quick oder Allessandra lassen und ließen hier veröffentlichen, wobei die Zeichenstile zum Teil höchst unterschiedlich sind: Bill Quick etwa hat einen karikaturistisch anmutenden Strich mit vielen rasch anmutenden Details, während LoSarro etwa sehr sparsam, aber punktgenau ist mit dem Einsatz von Schwarzweiß-Details innerhalb der Figur und immer Frauen mit sehr schönen Model-Gesichtern darstellt.
Lee Burks ist ein Comic-Veteran, Robin Ator ein Profi-Zeichner aus Oregon. Und Comic-Legende Elie Xyr alais Alain Célérier stammt aus Frankreich. Bei ihm gab es schon zu Beginn der 1980er Jahre Frauen mit extremster Muskulatur, zu sehen in Comics wie „Neopolis“.
Einer, der sich hier ebenfalls seine Sporen als Zeichner im Bereich des Muskelmaedel-Fetisch verdient hat, ist David C. Matthews aus Florida. Ebenfalls ein Veteran im professionellen Comic-Gewerbe, ist er bekannt für seine Comic-Heldinnen, bei denen jedes Muskeldetail (und das heißt bei ihm immer vieeeeel Muckis!) haargenau mit sicherem Strich wiedergegeben ist, im Stil durchaus angelehnt an die Darstellung, wie man sie von Comics im Gefolge von Burne Hogarth kennt (das ist der Mann, dessen Tarzan-Darstellung den Comics die Wiedergabe von Muskeln vorgegeben hat).
Wobei er zudem auch zu den Leuten gehört, die (wie auch der Künstler mit Namen „Wreckshop“) seine Damen immer mit z.T. unwirklich viel, aber immer sehr beeindruckenden Muskelmassen ausgestattet hat. Zudem hat Matthews diverse Comic-Reihen (allen voran rund um die Erlebnisse der Bodybuilderin Satin Steele oder die im japanischen Manga-Stil gehaltene Tetsuko - hier im Bild)) entwickelt, geht also über das Zeichnen allein hinaus. Denn die meisten Zeichner zeichnen im eigenen Stil, aber eben bei einer Story inhaltlich nach Vorgabe. Eigene Stories entwickeln, das tun sie hingegen meistens nicht: Da ist DCM fast schon einzigartig.
Mit dem Aufkommen des Internet wurde dann sehr schnell alles anders. Nun konnten auch Leute ihre Zeichenkünste demonstrieren, ohne über einen Verlag gehen zu müssen. Heraus kamen dabei nicht nur Comics, sondern auch Einzeldarstellungen, ob als Szene oder als Portrait. Eine der ersten Plattformen hierfür war (und z.T. ist es immer noch) Diana the Valkyrie (hier deren Logo).
Hier kann jeder Muckimaedelfan seine Sachen einstellen. Darunter (es sei nicht verschwiegen) auch solche, die IMHO des Zeichnens nur bedingt mächtig sind. Und solche, deren Produkte zu kopf- und proportionslosen Muskelgigantinnengediehen, denen – eigentlich wichtig für den Künstler – jede Originalität und Seele fehlte. Aber dafür war DTV noch vor fünf, sechs Jahren DIE Fundgrube schlechthin, auch für Zeichner von qualitativ Hochwertigerem.
Einer der ersten davon war Zebodoy. Der Franzose zeichnet seine Frauen ebenfalls mit sehr viel Muskeln, immer weit mehr als im wirklichen Leben mit allen Mitteln machbar wären (hier seine Version der göttlichen Andrulla Blanchette). Und er wirkt beeinflusst von Geschichten wie Conan, ein dementsprechend düster-gewalttätiger Action-Touch prägt viele seiner Zeichnungen.
Dann der unter dem Alias „AOS“ tätige Künstler aus Brasilien, der vorzugsweise Mucki-Gigantinnen zeichnet, denen immer an der Unterwerfung und Zerstörung von Männern gelegen ist, oft als Rache für erlittenes Unrecht. Er zeichnet mit Bleistift, koloriert per Rechner und hat einen sehr hohen, nahezu filigranen Detailreichtum. Etwa seine Darstellung von Haaren. Oder auch Kleidungsdetails: Jeans-Hosen, bei denen jede Falte im Stoff ebenso zu sehen ist wie die Struktur des Stoffes oder diejenige des darunter getragenen Höschens sowie der darunter liegenden Muskulatur. AOS meidet die holzschnittartige Schraffur, wie man sie aus den Comics kennt. Der Künstler hat seine eigene Seite, ist aber inzwischen zumeist fest an LH-Art gebunden. Und er veröffentlicht auch bei Youtube.
Ebenfalls ein Meister des Bleistifts ist Yukio Kura vom Atelier EG. Der Japaner ist einer meiner absoluten Favoriten. Typisch für ihn ist seine detailreiche Darstellung von Muskeln, oft auch mit sehr viel Adern. Er zeigt da viel mehr (beim Zeichnen sehr viel Zeit raubende) Kleinigkeiten wie die Konturen aller Muskeln so, dass es fast schon plastisch wirkt. Ich habe ein paar seiner tollen Zeichnungen koloriert - dies ist eine davon..
Die meisten dieser Künstler haben (zumindest zeitweise) eigene Websites. DTV und LH-Art bildeten erste Sammelstellen für Muskelmaedel-Fans. Inzwischen aber hat sich eine neue geworden waren, hat sich inzwischen eine andere Plattform herauskristallisiert: Deviant Art. Dies ist – wie bei Wikipedia nachzulesen – eine kommerzielle Website, auf der Künstler aller Art publizieren können. Und auch ihre Sachen als „Print on Demand“ ablegen können. Mit etwas Glück verdient man dann auch was dran. Und wer will, kann sich hier auch in dem ein oder anderen „Tutorial“ über das Zeichnen an sich informieren, auch dem von Bodybuilderinnen und anderen starken Frauen.
Hier ist mittlerweile das webweit wohl wichtigste Sammelbecken für Künstler, die sich mit unserem Spleen befassen. Matthews ist inzwischen ebenso hier wie Zebodoy. Und andere kamen hinzu, wie so oft im Web nur unter einem Pseudonym bekannt.
Ich nenne einfach mal erin paar (willkürlich ausgewählt und bei weitem ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Bambs79 – er zeichnet in einem wunderbaren Comic-Stil, sehr klar, sehr viele Details und immer sehr originell. Auch mal teuflisch - wie hier.
Einen völlig anderen Stil pflegt Jebriodo alias Jedediah Dougherty. Der jüngst 40 Jahre alt gewordene Amerikaner ist einer, der sehr gekonnt die Muskeln seiner Ladies übertrieben darstellt und der zudem auch wohl in der Malerei zuhause ist. Er ist professionell tätig und widmet sich auch der Darstellung von Elfen, Göttinnen, mythischen und apkalyptischen Themen sowie von SF, ja und von Frauen überhaupt.
Ebenfalls einer meiner Favoriten bei Deviant ist der Franzose Stef, zu finden unter „Hardbodies“. Er malt FBB’s (sehr gern im Fetish-Look) im Comic-Stil, wobei seine Stärke im Portrait liegt. Außerdem hat er auch einen Hang zu Themen aus der Militärgeschichte, da kennt er sich wohl auch aus.
Oder Yatz alias Yitzhak Shtarker aus Israel: Bei ihm gefällt mir neben dem sparsamen, aber klaren und direkten Strich sowie seiner Fähigkeit im Kolorieren auch sein Sinn für Selbstironie: Seine Muskelmaedels begegnen immer Männern, die angesichts dieser Prachtleiber gar nicht mehr anders können, als den Verstand zu verlieren ...
Die Liste ist alles andere als vollständig; es gibt in Deviant-Art bestimmt Hunderte von Muskelmaedel-Zeichnern. Also einfach mal hinsurfen. Man findet sehr leicht noch viel mehr als die wenigen hier besprochenen Künstler. Denn man kann hier Favoritenlisten und so auf andere Bilder und damit Künstler innerhalb von DA verlinken. Achtung: Man nehme sich etwas Zeit, weil man sich sonst in den Fluten von Bildern verliert.
Hier die Links:
http://bambs79.deviantart.com/http://yatz.deviantart.com/http://www.itz-art.com/
http://hardbodies.deviantart.com/
http://jebriodo.deviantart.com/
http://www.jedsart.com/http://zebodoy.deviantart.com/
http://dcmatthews.deviantart.com/ http://www.dcmstudiosonline.com/
http://aosland.deviantart.com/http://www.aosland.com/
http://www.k3.dion.ne.jp/~erogro/ (= Atelier EG)
http://www.lhart.com/
http://www.thevalkyrie.com/ http://shulkie.com/ (= She Hulk Fanpage)
Die Frau mit dem Samthut: Mal wieder eine Story
Also verschlief ich den halben Tag, ehe ich mich aus dem Bett wälzte. Und selbst dann brauchte ich noch Stunden, bis ich richtig in die Gänge kam. Denn ich hatte in der letzten Zeit viel zu viel gearbeitet und war völlig fertig. Also lümmelte ich mich mit einer großen Tasse Tee noch im Schlafanzug vor den Fernseher und ließ mich von Talkshows voller grenzdebiler Kandidaten und überheblicher Moderatoren berieseln.
Als ich davon genug hatte, schlurfte ich in die Küche. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen und getrunken hatte, wollte ich eine Zigarette rauchen, stellte aber fest, dass ich keine mehr zuhause hatte. Zähneknirschend wusch und kämmte ich mich, zog mich an. Ich verließ ich meine Wohnung und stiefelte zum Kiosk an der Ecke. Einmal dabei, kaufte ich mir auch gleich eine Zeitung, um den Tag mit irgendetwas anderem als der blöden Flimmerkiste totzuschlagen.
Zuhause angekommen, steckte ich mir eine Zigarette an und blätterte nebenher flüchtig die Zeitung durch, als mein Auge im Anzeigenteil hängen blieb. Nicht bei Immobilien, nicht bei Autos und nicht bei Vermischtes, sondern bei Veranstaltungen.
Knallige weiße Riesenlettern auf schwarzem Untergrund kündigten da an, dass in einer stillgelegten Fabrikhalle am Rand der Stadt eine Erotikmesse stattfinden würde: »Die große Ekstase-Party – hier erleben Sie die Erotik-Stars einmal hautnah. Treffen Sie Ihre sexy Idole so, wie Sie sich das immer schon gewünscht haben.«
Darunter prangte das Bild einer drallen, braun gebrannten Blondine in hautengen, wie auflackiert sitzenden und glänzenden Lederhosen, die ihre ebenfalls in schwarzem Leder steckenden Hände und Unterarme vor ihren prallen Brüsten verschränkt hatte. Sie lächelte verführerisch.
Nun, warum eigentlich nicht, dachte ich, und warf einen Blick auf das Veranstaltungsdatum: heute. Dann las ich weiter: »Jede Menge scharfer Frauen und starker Männer warten auf Sie. Ja, auf Sie!!! Über 50 Verkaufsstände und Aussteller!!! Bringen Sie mehr Pep in Ihr Sexleben und entdecken Sie, was die Welt der Liebe alles bietet!« Und prompt spürte ich, wie sich in meinem Unterleib ein warmes Gefühl ausbreitete und meine Hosen eng wurden.
Kurzerhand griff ich mir meine Lederjacke, steckte meinen Geldbeutel ein und setzte mich in Marsch zur U-Bahn-Station. Je länger ich darüber nachdachte, desto eiliger wollte ich zu meinem Ziel. Während der ganzen Fahrt hatte ich eine mordsmäßige Erektion – und Schwierigkeiten, sie zu verbergen. Denn als ich mir meine Zigaretten geholt hatte, hatte ich der Schnelligkeit halber darauf verzichtet, mir ein Paar meiner üblichen Boxer-Shorts anzuziehen.
So saß ich da und hielt die Beine übereinandergeschlagen, während ich meinem Fahrtziel entgegenratterte und voller Vorfreude vor mich hinträumte. Ich malte mir aus, wie da schlanke, knackige Frauen heiße, akrobatische Striptease-Nummern vorführen würden. Vor meinem geistigen Auge sah ich üppige Möpse aus engen Spitzenbüstenhaltern quellen, glänzendes Öl auf braunen Leibern schimmern und die hohen Absätze von Lacklederschuhen stramme Wadenmuskeln optimal zur Geltung bringen ....
Da riss mich eine Stimme aus meinen Träumen. »Entschuldigen Sie, sitzt da schon jemand?«
Ich blickte auf und sah eine Frau neben mir stehen, die mit der Hand auf den Platz neben mir zeigte. In Ungedanken hatte ich dort bei Fahrtantritt meine Jacke abgelegt und so den Sitz blockiert. Leicht erschrocken über meine Unhöflichkeit, murmelte ich »sorry, nein« und hob die Jacke an. Reflexartig stand ich auf, um sie an den Haken neben mir zu hängen.
Erst als ich mich wieder umdrehte, fiel mir mein immer noch vorhandener Ständer ein. Unwillkürlich senkte ich den Blick auf meinen Schritt. Tatsächlich zeichnete sich unter dem dünnen Stoff mein Zustand nur allzu verräterisch-deutlich ab. Als ich aufblickte, zuckte ich leicht zusammen. Täuschte ich mich, oder hatte meine neue Nachbarin da höchst ungeniert hingeguckt? Schließlich war mein Unterleib höchstens einen Meter von ihrem Gesicht entfernt und befand sich genau in ihrer Blickrichtung. Ich spürte, wie ich knallrot wurde.
Aber ein zweiter, schneller Blick schien diese Annahme zu widerlegen. Die Frau kramte ein Taschenbuch aus ihrer Handtasche, schob sich eine Brille auf die Nase und begann mit gesenktem Kopf zu lesen. »Nee«, dachte ich, »da bildest du dir bloß was ein!«
Viel erkennen konnte ich nicht von ihr, da sie einen leichten, aber sehr weiten Mantel trug. Er ließ nur ihre Unterschenkel und ihre Füße frei. Da gab es außer einer anscheinend bequem geschnittenen Leinenhose und einem Paar schlichter brauner Schnürschuhe mit dicken gelben Kreppsohlen nicht viel zu sehen. Zudem hatte sie einen jener haubenartigen Samthüte aufgesetzt, die außer den Haaren selbst das halbe Gesicht noch verdeckten.
Mit einem innerlichen »Uff« setzte ich mich schnell wieder hin, froh, einer hochgradig peinlichen Situation entronnen zu sein. Oder doch nicht? Jedenfalls schien die kurze Aufregung meine Erektion nur noch verstärkt zu haben, soweit das überhaupt noch möglich erschien. Ich weiß noch, wie ich dachte: »Aber doch nicht bei dieser Mutti! Bestimmt hat sie einen Mann zuhause und zwei Kinder und kommt gerade vom Einkaufen zurück.«
Schließlich verkündete die quäkende, abgehackte Computerstimme den Namen jener Station, an der ich aussteigen musste. Ich griff mit der Hand hoch, zupfte die Jacke vom Haken und hielt sie beim Aufstehen vor mich. Erst beim Aussteigen zog ich sie an. Dabei drehte ich mich nicht mehr um, sondern stürmte die Treppe hinauf und eilte schnellen Schrittes zu den Backsteingebäuden, in denen man heute mein Sexleben aufpeppen wollte.
Schon von weitem bekam man mit, was da los war. Standen doch draußen große Lautsprecherboxen, aus denen eine Männerstimme mit unverkennbarem holländischem Akzent dröhnte: »Ja, das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Heute live auf der Bühne ist unsere internaschional bekannte Showtruppe! Alle 90Minuten können Sie innerhalb von 45 Minuten eine Reihe heißer Schdripp-Nummern erleben. Wir haben über 30 Akteure aus alle Welt eingeflogen. Und als nächstes schehen Sie solsche Stars wie Kay McLish oder Cory Baxter. Live!«
Vor dem Kassenhäuschen stand schon eine größere Schlange, obwohl die Messe höchstens seit höchstens zehn Minuten begonnen haben konnte. Nachdem ich meine Karte gelöst und man mir meinen Handrücken mit einem Stempel verziert hatte, trat ich ein.
Es war wie in einem überdimensionalen Sexshop. Da gab es Stände voller Porno-Magazine Video-Kassetten, CD-Roms und DVD-Platten. Hier waren Tische mit Liebeshilfen aller Art, Gummipuppen und Dildos in allen Formen und Farben. An anderen Ecken offerierte man alle erdenklichen Arten von Reizwäsche – Mieder aus hauchdünnen Nylongeweben, weiße Lederkorsagen zum Schnüren, Netzstrümpfe und bunte Strumpfhosen, Mini-Slips und winzige Tangas mit einem praktischen Schlitz an der Unterseite, hautenge Ganzkörper-Anzüge aus rotem und schwarzem Gummi, hüfthohe Schaftstiefel aus Lackleder und Pumps mit bis zu zehn Zentimeter hohen Absätzen.
Die hartgesottene Fraktion konnte sich mit Lederwaren voller Nieten, Schnallen und Ringe eindecken, mit Peitschen, Masken, Hand- und Fußfesseln. Überall roch es wie in einem orientalischen Harem, weil Dutzende von Händlern Duftöle, Parfüms und Körpercremes anboten. Ja, selbst ein auf erotische Backwaren spezialisierter Bäcker fehlte nicht. Links an der Wand waren Shops für Tattoo-Freaks und die Fans von Ganzkörperbemalungen.
Ich schlenderte durch die Reihen und blickte mir alles in Ruhe an. Befühlte die Stoffe der Korsagen und stellte mir vor, wie sie wohl mit Inhalt aussähen. Anschauungsmaterial gab es genug – immer wieder liefen passend zum Ambiente scharf geschminkte und noch schärfer gekleidete Frauen von 20 bis 45 durch die Reihen. Diese Damen genossen es sichtlich, wenn man sich nach ihnen umdrehte und ihnen hinterher pfiff. Zwischendurch warf ich einen Blick auf die Uhr, um den nächsten Auftritt der Showtruppe nicht zu verpassen. Doch soweit sollte es gar nicht erst kommen.
Denn mit einemmal stand ich vor einem rundum geschlossenen, kastenförmigen Stand, bezogen mit schwarzem Stoff und mit lauter goldfarbenen Sternen verziert. Der Eingang war von einem Vorhang aus schwarzen Kunststoffperlen verdeckt. Links daneben hing ein großes Schild: »Massagen für Ihn. Das beste Team der Welt, extra für Sie.« Und davor befand sich ein Plexiglas-Display mit einer Reihe von Plastikflaschen voller Massageöle. Es gab sie in allen Duftrichtungen von Moschus bis Erdbeere.
Ab und zu blieb mal einer der Besucher stehen und las die Anzeige. Aber während sich die Leute an den anderen Ständen drängelten und sich vor dem Eingang zum Showbereich stauten, schien sich für diese Bude hier keiner so recht zu interessieren.
Neugierig schob ich mich näher, um das Kleingedruckte auf dem großen Plakat zu studieren. »Wir bieten: Oberkörpermassagen. Ganzkörpermassagen. Überraschungsmassagen. Lassen Sie sich von unseren geschulten Fachkräften entspannen und verwöhnen! Preise auf Anfrage.«
Zögernd blickte ich mich um, konnte aber niemand entdecken. Ich spürte, wie mein Herz vor Aufregung klopfte. Schließlich lebe ich normalerweise ein recht zurückgezogenes Leben, in dem sich eigentlich alles um meine Arbeit drehte. Klar, ich hatte auch einige kurze Beziehungen sowie eine längere hinter mir. Aber all das verlief eher ruhig, ganz und gar nicht aufregend, wenn Sie verstehen, was ich meine. Und als Besucher von Bordellen und Massagestudios konnte ich mich sicher nicht bezeichnen; eigentlich hatte mich das nie interessiert.
Vielleicht lag es am Reiz des Ungewohnten und Unbekannten, was mich da jetzt trieb. Schüchtern griff ich mir eine der Flaschen, registrierte den Preis und studierte die Angaben auf dem Etikett. Da raschelte es neben mir.
Heraus trat eine Frau, die auf den ersten Blick nicht gerade schön wirkte. Sie hatte ein rundes Gesicht mit Stupsnase und Pausbacken und mochte so um die 30 Jahre alt sein. Ihre glatten, blonden Haare hatte sie am Hinterkopf aufgerollt und festgesteckt. Sie trug einen hauchdünnen schwarzen Mantel aus Nylon, der ihr lose von den Schultern fiel und bis zu den Fußknöcheln reichte. Und die Ärmel verdeckten sogar noch die Handgelenke. Lediglich der Ausschnitt lag frei, so dass man ihre von einem schwarzen Mieder gehaltenen prallen Brüste fast bis zum Ansatz der Brustwarzen in aller Pracht sah.
Sonst wirkte sie nicht gerade wie eine Schönheit aus einem Modemagazin. Was man unter dem leichten Stoff so erkennen konnte, erschien recht üppig. Und als sie sich zum Zuziehen des Vorhanges kurz drehte, zeichneten sich unter dem Stoff ein paar fleischige Hinterbacken am, zwischen denen der dunkle Stoff eines schwarzen String-Tangas zu erahnen war. Sie erblickte mich und kam näher.
»Na, sind wir interessiert?«
Ich schluckte. Aber warum eigentlich nicht? Also fragte ich: »Was bieten Sie denn so an?«
Sie lächelte kurz und meinte: »Wie es da auf dem Schild steht. Massagen zur Entspannung. Möchten Sie es einmal ausprobieren? 50 Euro für eine Oberkörper-Behandlung, 100 für den Ganzkörper-Teil und 150 Euro für die Überraschungs-Aktion.«
Ich überlegte erst gar nicht, kramte 150 Euro hervor und sagte: »Überraschung.«
Da zog sie den Vorhang zur Seite und winkte mich herein. Drinnen gab es einen kleinen Flur, der den Stand unterteilte. Rechts erspähte ich einen Blick auf einen Kühlschrank, einen Garderobenständer und einen Tisch mit blubbernder Kaffeemaschine, links hing ein schwerer, völlig undurchsichtiger Vorhang. Sie zog ihn zur Seite und ließ mich an ihr vorbei eintreten.
Dabei roch ich ihren Duft: Ein Moschusparfüm, dessen Wirkung durch ganz leichten Schweißgeruch noch intensiviert wurde. Prompt war der Stoff meiner Hose wieder stramm gespannt. Mitten in dem schwarzen Kabuff stand eine schmale Liege, kaum breiter als ein Mann und bedeckt mit grauen Handtüchern. Hinten links in der Ecke stand ein Stuhl, hinten rechts ein kleiner, aber hoher dreieckiger Tisch aus schwarz gestrichenem Holz, auf dem eine ganz normale Sporttasche, mehrere Rollen Haushaltspapier und einige Massage-Ölflaschen standen.
Es war überraschend warm. Sie bemerkte meinen Blick und erklärte: »Da unten steht eine Heizung, damit sich niemand erkältet. Zieh dich schon mal aus und tu deine Sachen auf den Stuhl da. Dann legst du dich auf den Bauch. Ich bin dann gleich bei dir.«
Ich tat wie mir geheißen. Durch die Handtücher hindurch fühlte ich mein Herz wummern. Es raschelte, und ich roch wieder den Moschus. »Gut. Nimm jetzt noch bitte die Hände unter dem Kopf hervor und leg sie an der Seite an. Na, entspann dich. Wenn du willst, mach die Augen zu.«
Auch das tat ich. Dann patschte und klatschte es leise, so wie wenn jemand Seife in der Hand verreibt. Dann knisterte leise ihr Stoff, als sie hinter meinen Kopf trat. Ich spürte, wie mir eine warme Flüssigkeit auf die Haut tropfte. Und jetzt begann sie mit ihrer Behandlung.
Mit festen, langsamen Bewegungen verteilten ihre Hände das Öl auf meinem Nacken und meinen Schulterblättern. Dann massierte sie es ganz sachte ein. Zwar knetete sie dabei auch leicht meine Muskulatur, aber nicht mit der Brachialgewalt eines medizinischen Masseurs. Kreisend glitten ihre Hände hin und her, wobei sie sich ganz allmählich immer tiefer herab arbeitete. Ab und zu übten ihre Fingerspitzen und ihre Nägel ein klein wenig Druck aus und kraulten mein Fleisch.
Wonnige Schauer durchrieselten mich. Fest und hart lag meine Latte am linken Oberschenkel an. Dann bearbeiteten ihre Hände meine Schultern, ergriffen mit zielsicherem Griff die Außenseiten meiner Rückenmuskulatur und schoben sich daran knetend und drückend auf und ab.
Sie beugte sich über mich, wobei ich durch ihren leicht rauen Umhang ihren warmen und überraschend festen Körper spürte. Nun kamen meine Arme an die Reihe. »Nicht schlecht«, kommentierte sie, »du machst wohl viel Sport?«
Es raschelte wieder, und sie bewegte sich zur Längsseite der Liege. Von dort aus nahm sie meinen unteren Rücken und meine Pobacken in Angriff, welche sie besonders genüsslich durchknetete. Wie zufällig streiften ihre Fingerspitzen dabei auch mehrfach meine Eichel, was mir wieder besondere Gefühle durch die Glieder jagte. Schließlich kamen die Hinterseiten der Beine an die Reihe, dann die Unterschenkel und zum Schluss die Füße. »So, mein Freund, jetzt dreh dich auf den Rücken. Leg dich hin, Kopf in den Nacken.«
Wie gewünscht, so getan. Sie trat hinter mich und begann meine Schultervorderseiten einzuölen. Als sie mit glitschigen Händen über meine Brustmuskulatur fuhr, beugte sie sich wieder über mich. Ich öffnete die Augen, wobei ich dank des von oben einfallenden Lichtes der Hallendecke ihre prallen Möpse durch den Stoff hindurch erspähen konnte. Anerkennend murmelte ich: »Toller Anblick ist das von hier.« Augenblicklich erhielt ich einen leichten Klaps: »Dann schau nicht hin!«
Aber wie um ihre Worte Lügen zu strafen, beugte sie sich nun noch tiefer über mich, so dass der freiliegende Teil ihres Dekolletees immer und immer wieder über mein Gesicht streifte. Und ganz eindeutig war sie nun auch leicht erregt, wie ihre straff abstehenden Nippel zeigten. Jetzt trat sie zur Seite, und ich konnte nun ihren Oberkörper erkennen. Und was ich da sah, erschreckte mich im ersten Moment.
Denn um sich die Ärmel ihres Mantels nicht mit Öl zu bekleckern, hatte sie den weiten Stoff fast bis zu den Schultern hochgewickelt. Und als sie sich nun von der Seite her mit meiner Brust beschäftigte, sah ich ihre Arme in Aktion. Von wegen plump! Da arbeiteten dicke und starke Muskeln! Und an den festen runden Unterarmen traten einige blaue Venen hervor.
Ich staunte und schluckte wieder. Das war nicht der Körper einer fetten Madam, sondern derjenige einer Schwerathletin. Sie war nicht so mager wie Sprinterinnen oder Dauerläuferinnen, die ja kein Gramm Fett zuviel am Körper haben. Stattdessen bedeckte eine angenehm weibliche Speckschicht ihr festes Fleisch. Aus meiner liegenden Position heraus sah sie so aus, als besäße sie Bärenkräfte.
Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als sie einmal in Gedanken ihre Hand hob, um eine ungebärdige blonde Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen. Als sie deswegen ihren Arm kurz anwinkelte, ballte sich an ihrem Oberarm ein Bizeps zusammen, so groß wie ein Apfel! Und als sie dann die Hand wieder auf meinen Oberbauch auflegte, um das Öl weiter zu verreiben, begann an ihrem Hinterarm ein dicker, hufeisenförmiger Muskel auf und abzuzucken! »Die kann dich ja wie nichts hochheben«, durchzuckte es mich. Und ich wiege immerhin gut 79 Kilogramm!
Ich schluckte. Was war denn das? So etwas hatte ich ja noch nie gesehen. Eine Frau mit solchen Muskeln! Ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte. Aber die Masseurin konnte wohl meine Verblüffung an meinem Gesicht ablesen. »Da staunst du, was? Du gehst mit einer fetten Frau ins Separee und dann hat sie Arme, die stärker und dicker sind als deine!«
Ich protestierte: »Na, ganz so ist es ja wohl nicht.«
Denn sie hatte mich bei meinem Stolz erwischt. Schließlich besitze ich alles andere als schwache Arme, da ich früher als Möbelpacker gearbeitet habe und allem Stress zum Trotz öfters in der Woche regelmäßig ein gutes Quantum an Liegestützen und Klimmzügen absolviere. Sie lachte und schüttelte den Kopf, ohne ihre Massage zu unterbrechen. Da fügte ich hinzu: »Wenn ich ein Maßband hier hätte, könnten wir das sofort klarstellen.«
Spontan ließ sie meine Brust los und sagte. »Das ist ja die Idee. Ich hab doch so ein Ding hier.«
Sie wartete meine Antwort gar nicht erst ab, trat an den Tisch und kramte in der Sporttasche. Ehe ich mich versah, hob sie ein Maßband von einem Meter Länge in die Höhe, das wie eine Papierschlange aus ihrer Hand herabhing. »So, wir unterbrechen mal kurz. Setz dich auf. Hier. Leg dir das Tuch über den Schoß.«
Sie ergriff meinen Arm und sagte: »Mach mal Arnold Schwarzenegger. Genau.«
Während ich den Arm in der Siegerpose hochhielt, schlang sie flugs das Band drum herum. »35, nein 35,7 Zentimeter«, sagte sie, »nicht schlecht.«
Die Kontrolle des anderen Armes ergab sogar 35,9 Zentimeter. Stolz senkte ich den Arm.
Sie lächelte und trat ganz nah an mich, bis sie zwischen meinen von der Liege herabbaumelnden Unterschenkeln stand und ich ihren erregenden Duft voll in die Nase bekam. »So, jetzt miss!«
Sie hielt mir mit der linken das Band hin, während sie ihren rechten Arm locker und nachlässig abwinkelte. Ich legte das Band um das straffe, aber noch leicht nachgiebige Fleisch. Als ich ablesen wollte glaubte ich erst, ich hätte die Skala falsch angelegt. Aber nein – »38 Zentimeter«! Sie lachte. »Na, verstört? Das ist aber noch nicht alles. Lass mal das Band ein bisschen locker, halt es aber fest!«
Ich tat es, wobei ich beide Hände benutzte. Und jetzt spannte sie ihren Arm erst richtig an. Plötzlich verwandelte sich ihr Fleisch in eine harte Masse, die förmlich in meine Hand hineinzuwachsen schien. Ich riskierte wieder einen Blick auf das Band: »41 Zentimeter«!
Das war ja nicht zu fassen! Und natürlich war der andere Arm genauso dick. Plötzlich fühlte ich mich ganz schwach. Gegen dieses Muskelpaket hätte ich ja bei einem Kraftvergleich nie und nimmer eine Chance! Die Masseurin registrierte meine Überraschung und meinte: »Tja, alles harte Arbeit. Zum einen ist das ein Resultat von meinem Beruf, zum anderen liebe ich es, mit Gewichten zu trainieren. Ich stemme jeden Tag ein paar tausend Kilogramm. Das gibt Kraft, glaub es mir!«
Plötzlich beugte sie sich vor und hob mich mir nichts dir hoch! Als ob das noch nicht reichen würde, streckte sie die Arme leicht aus, so als ob sie mich wie ein Baby auf den Wickeltisch legen wolle. Dabei verrutschte mein Handtuch – meine Erektion kam frei und ragte wie ein Pfahl in die Höhe. Da lachte sie, legte mich wieder ab und sagte: »Wie ich nun weiß, brennst du darauf, auch den Rest zu sehen.«
Sprach’s und glitt aus ihrem Mantel, so dass sie jetzt nur noch in ihrem Mieder und dem Tanga dastand. Und jetzt blieb mir die Spucke weg. Ihre alabasterfarbene Haut bedeckte breite massive Schultern. Als sie ihre Arme in die Hüften stemmte und anwickelte, trat dabei seitlich ihre Rückenmuskulatur hervor. Sie ließ die Hände in der Position und drehte mir ihren Rücken zu. Pralle, dicke Muskeln entlang der Wirbelsäule! War ihre Taille über den fleischigen Hüften schmal, so wurde der Rücken nach oben hin immer breiter! Er sah aus wie ein V!
Sie drehte sich wieder um. Ich senkte meinen Blick nach unten. Ihre Beine waren stark und stämmig. Sie folgte meinem Blick, schlüpfte aus einer ihrer Lackledersandalen mit Plateausohle und hohem Absatz, dann stellte sie ihren Fuß genau zwischen meine Oberschenkel auf der Liegenkante ab. So, dass sie mit den Zehen meine Hoden hätte kitzeln können. Ich schauerte vor Erregung.
Dann sah ich über dem Fuß ihre prallen Waden. Und deren Muskeln zogen sich zusammen, als sie das Gewicht auf die Zehenspitze verlagerte. »Greif zu, nur keine Hemmungen!«
Ich tat es. Wie schon die Arme waren auch die Waden knallhart, wenn sie sie anspannte. Und ihre warmen Oberschenkel waren so kräftig und so voll wie die einer Eisschnellläuferin!
Was mich bei alldem am meisten verwunderte, war aber meine Reaktion auf all das. Denn hätte man mich noch am Morgen dieses Tages gefragt, was ich von Frauen mit Muskeln halte, hätte ich nur abgewinkt und angemerkt: »Bodybuilderinnen, Fünfkämpferinnen und Speerwerferinnen – das sind doch alles Mannweiber.« Nur, die Frau vor mir war zwar enorm muskulös, aber ganz bestimmt durch und durch weiblich. Und, ganz ehrlich: Ich genoss es förmlich, einmal nicht jener Mann von Welt, jener Alleskönner und Perfektionist zu sein, jene Rolle, die man den meisten von uns Typen tagtäglich abverlangt. Und vielleicht hatte ich genau deshalb den härtesten Ständer meines Lebens!
Nun, sie drückte mich dann sanft wieder auf die Liege zurück und fuhr fort mit ihrer Massage. Als sie meine linke Seite bearbeitet hatte, widmete sie sich erst meinem linken, dann dem rechten Bein, um sich dann wieder an meiner rechten Seite bis zur Brust empor zu hangeln. Dann hielt sie kurz inne, bückte sich über mich und gab mir den heißesten Zungenkuss meines Lebens. Ehe ich mich davon erholt hatte, erklomm sie in einer spontanen Bewegung die schmale Liege und setzte sich mit ihrem Hintern rücklings auf meine Brust.
Ihre warmen Backen waren nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt, mir blieb die Luft weg, und ihre Schenkel pressten meine Arme fest an meinen Rumpf. Dann streckte sie ihre Beine aus und spannte die Muskulatur leicht an, so das sich ihr draller Po von meinem Brustkorb hob und ich wieder atmen konnte.
Plötzlich spürte ich, wie etwas warmes auf meinen Bauch tropfte. Ich zuckte. »Nur ruhig«, sagte sie. Sanft massierten ihre Handflächen dann das Öl ein. Dabei fing sie mit der Gegend um den Nabel an, arbeitete sich beidseitig tiefer, bis sie die Lendengegend und die Innenseite meiner Oberschenkel erreichte. Auch hier fühlte ich ihre starken Hände und glaubte, es nicht länger halten zu können. Aber weit gefehlt, denn jetzt massierte und kraulte sie ganz langsam und zärtlich meine Hoden – wie mir schien, minutenlang. Und dann kam der Höhepunkt.
Sie ölte sich die Hände noch einmal ein und widmete sich meinem besten Stück. Ihre kundigen Finger glitten daran auf und ab, drückten und kneteten es. Dann zog sie die Vorhaut herauf und herab. Aber ehe ich kommen konnte, drückte sie unterhalb der Eichel vorsichtig zu. Dann begann die ganze Prozedur von neuem. Ich glaubte, es nicht mehr aushalten zu können. Da endlich glitten ihre öligen Finger auch über meine bis zum äußersten gereizte Eichel. Und jetzt kam ein schier urgewaltiger Erguss, wie ich noch nie in meinem Leben einen gehabt hatte. Unwillkürlich hob ich dabei meinen Kopf. Und einmal dabei, begann ich ihre straff gespannten Pobacken mit Küssen zu bedecken und abzulecken.
Mit einem Papiertuch wischte sie meine Flüssigkeit vom Leib. Danach stemmte sie sich hoch, bis sie wie ein Meisterturner einen Barrenstütz mit Spagat vorführte. Prachtvoll zeichneten sich dabei ihre nach außen gewölbten, kugelförmigen Schulterpartien und ihre knochenharten Trizeps-Muskeln ab. Nach einem eleganten Schwung landete sie mit einer sicheren Bewegung auf den Füßen, beugte sich über mich und gab mir wieder einen Kuss der feuchtesten und heißesten Sorte. Ich bekam von einer Sekunde zur nächsten direkt wieder einen Ständer!
Als sie sich atemlos aufrichtete, hatte ich ihre großen Brüste direkt über mir. Ich konnte nicht anders und langte hin. Gerade zwei, dreimal konnte ich sie sanft kneten, als ich ihre Finger an meinen Handgelenken spürte. Mit sanfter, aber unwiderstehlicher Kraft drückte sie meine Arme herunter und sagte: »Nein.« Dann sah sie auf mich herab, sah meinen neuen alten Zustand und lachte leicht müde. »Nein, mein Freund, für heute reicht es eigentlich.«, sagte sie.
Aber wieder fiel ihr Blick auf meine Leibesmitte. Dann seufzte sie, sagte »Ach, was soll’s« und tat mit Mund und Zunge, was vorher ihre Finger erledigt hatten. Kurz bevor ich kam, griff sie unter meinen Po und hob mich leicht an, was die Lust nur erhöhte. Danach richtete sie sich auf. »Weißt du eigentlich, dass das heute dein und mein Glückstag ist?«
Ich verstand nicht und schüttelte erschöpft den Kopf. »Nun, als du heute an meinen Stand kamst, dachte ich, so ein Zufall. Das ist doch der nette Mann, der wegen seiner wundervoll engen Hose so hübsch rot werden kann !«
Ich muss sie wohl angeschaut haben wie der größte Dorftrottel. Wieder lachte sie: »Die U-Bahn heute morgen. Hast du mich denn nicht wieder erkannt? Ich war es, die sich neben dich gesetzt hat!«
Da fiel es mir wiederein – die Frau mit dem Samthut und dem weiten Mantel!
Natürlich können Sie sich denken, dass ich meine muskulöse Freundin seitdem noch öfter gesehen habe. Und zwischenzeitlich habe ich auch einige Übung darin, nach einem anstrengendem Arbeitstag und ihrem knochenharten Muskeltraining, ausgeführt mit unglaublich schweren Hanteln, ihr dralles, starkes Fleisch so zu massieren und zu kneten, wie sie es mir vorgemacht hat und immer noch mit mir tut. Dies und das, was danach immer kommt, ergibt die schönste Entspannung, die ich kenne. Ach ja: Das Rauchen hat sie mir abgewöhnt. Und die Zeitung kommt jetzt per Abo ins Haus.




