Female Muscle Stories
ITALIAN MUSCLE CLIPS
The ITALIAN MUSCLE CLIPS Page has been update with a new video clip featuring ANTONELLA LIZZA!
Muskelmaedel out of the Oldschool
Schon ziemlich alt, dieses Titelbild einer alten, einst von Bob Hoffman verlegten Muskel-Zeitschrift vom Anfang der 1950er, was? Warum ich dieses uralte Cover hier zeige?
Nun, in diesem Jahr, so ward es mehrfach und lauthals verkündet, feiere das Frauenbodybuilding seinen 30. Geburtstag. Und tatsächlich wurde die "1st U.S. Women's National Physique Championship" anno 1978 in Canton, Ohio abgehalten; Veranstalter war Henry McGhee.
Ich glaube, darüber gab's im "Stern" einen Schwarzweiß-Fotoreport, der mich damals endgültig in den Bann von weiblichen Muskelkörpern gezogen hat: Ich sah den Artikel beim Nebenbei-Durchblättern in einer Kneipe und hatte von einem Moment zum anderen massive Probleme mit meiner Hose und damit, dass das all den Leuten am Tisch nicht auffiel. Ich wollte das nicht, aber es war so!
Was habe ich dagegen angekämpft. Aber bekam das nun nicht mehr aus dem Kopf. Tja. Nun bin ich älter. Habe das immer noch im Kopf. Und mich ein bißchen mit der Materie befasst.
So weiß ich denn auch, dass es auch vorher schon prachtvoll gebaute Maedels mit gestählten Körpern gegeben hat. Das sollte man nicht vergessen und nicht irgendwelchen Märchen aufsitzen und so die vergessen, die vorher da waren und ihre Leistung erbracht haben.
Hier haben wir eine Abbye "Pudgy" Stockton (lebte von 1917 bis 2006), eine der Wegbereiterinnen am Muscle Beach in Venice und überhaupt dafür, dass Frauen (wieder - ja, das gab's nämlich vorher auch schon!) gezielt mit Gewichten trainieren und nicht nur verschämt, weil sie das für's Hürdenlaufen, Weitspringen oder ähnliches brauchen. Etwas, das man tut, aber nicht groß drüber redet.
Nein: Hier ging es klar darum, dass diese Maedels BEWUSST mit Gewichten trainieren wollen und weil es ihnen um KRAFT und MUSKELN ging und sie STOLZ auf all das waren.
Pudgy war beruflich das, was man im Jargon der Szene "strongwoman" nennt, ausßerdem schrieb sie eine Zeitlang auch Artikel und wurde ihrerseits in zig Zeitschriften gefeatured. Sie war fraglos eine US-weit bekannte Athletin, die auch einen der esten GewichtheberINNEN-Wettkampf organisierte. Das war 1947. Sie ist damit auf diesem Gebiet ebenso eine Vorreiterin, wie sie es angesichts ihres gezielt auf optimale Muskelbildung entwickelten, prächtigen Körpers für das Frauenbodybuilding war.
Wenn wir das SEXY finden, so ist das unsere Sache (und vielleicht die von dem Maedel, dem wir das sagen und das wir anschwärmen können). Ansonsten aber sollte man die Leistung solcher Pionierinnen einfach auch einmal als solche würdigen.
Zumal das Bild mit Pudgy nicht nur STOLZ auf ihre KRAFT, sondern auch sehr viel OPTIMISMUS ausstrahlt (hat nicht nur was mit ihrer Jugend zu tun, sie konnte sich den Zug lange, lange waren: Der kam auf vielen ihrer Fotos immer durch.)
Das Bild hier finde ich klasse, das Muskelmaedel sah super aus - da würde ich auch heute noch schwach werden. Aber hallo!
Also: Auf dass wir nicht vergessen.
Nun, in diesem Jahr, so ward es mehrfach und lauthals verkündet, feiere das Frauenbodybuilding seinen 30. Geburtstag. Und tatsächlich wurde die "1st U.S. Women's National Physique Championship" anno 1978 in Canton, Ohio abgehalten; Veranstalter war Henry McGhee.
Ich glaube, darüber gab's im "Stern" einen Schwarzweiß-Fotoreport, der mich damals endgültig in den Bann von weiblichen Muskelkörpern gezogen hat: Ich sah den Artikel beim Nebenbei-Durchblättern in einer Kneipe und hatte von einem Moment zum anderen massive Probleme mit meiner Hose und damit, dass das all den Leuten am Tisch nicht auffiel. Ich wollte das nicht, aber es war so!
Was habe ich dagegen angekämpft. Aber bekam das nun nicht mehr aus dem Kopf. Tja. Nun bin ich älter. Habe das immer noch im Kopf. Und mich ein bißchen mit der Materie befasst.
So weiß ich denn auch, dass es auch vorher schon prachtvoll gebaute Maedels mit gestählten Körpern gegeben hat. Das sollte man nicht vergessen und nicht irgendwelchen Märchen aufsitzen und so die vergessen, die vorher da waren und ihre Leistung erbracht haben.
Hier haben wir eine Abbye "Pudgy" Stockton (lebte von 1917 bis 2006), eine der Wegbereiterinnen am Muscle Beach in Venice und überhaupt dafür, dass Frauen (wieder - ja, das gab's nämlich vorher auch schon!) gezielt mit Gewichten trainieren und nicht nur verschämt, weil sie das für's Hürdenlaufen, Weitspringen oder ähnliches brauchen. Etwas, das man tut, aber nicht groß drüber redet.
Nein: Hier ging es klar darum, dass diese Maedels BEWUSST mit Gewichten trainieren wollen und weil es ihnen um KRAFT und MUSKELN ging und sie STOLZ auf all das waren.
Pudgy war beruflich das, was man im Jargon der Szene "strongwoman" nennt, ausßerdem schrieb sie eine Zeitlang auch Artikel und wurde ihrerseits in zig Zeitschriften gefeatured. Sie war fraglos eine US-weit bekannte Athletin, die auch einen der esten GewichtheberINNEN-Wettkampf organisierte. Das war 1947. Sie ist damit auf diesem Gebiet ebenso eine Vorreiterin, wie sie es angesichts ihres gezielt auf optimale Muskelbildung entwickelten, prächtigen Körpers für das Frauenbodybuilding war.
Wenn wir das SEXY finden, so ist das unsere Sache (und vielleicht die von dem Maedel, dem wir das sagen und das wir anschwärmen können). Ansonsten aber sollte man die Leistung solcher Pionierinnen einfach auch einmal als solche würdigen.
Zumal das Bild mit Pudgy nicht nur STOLZ auf ihre KRAFT, sondern auch sehr viel OPTIMISMUS ausstrahlt (hat nicht nur was mit ihrer Jugend zu tun, sie konnte sich den Zug lange, lange waren: Der kam auf vielen ihrer Fotos immer durch.)
Das Bild hier finde ich klasse, das Muskelmaedel sah super aus - da würde ich auch heute noch schwach werden. Aber hallo!
Also: Auf dass wir nicht vergessen.
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Obsession und anderes
Irgendwie komme ich in der letzten Zeit öfters auf diesen Begriff. Obsession. Besessenheit.
Also schreibe ich einfach mal auf, was mir in unserem Zusammenhang dazu einfällt. Es mag an der ein oder anderen Stelle ketzerisch klingen, ist aber nirgends abwertend oder herablassend gemeint. (Hey: es geht bei alldem auch um etwas, das mir am Herzen liegt!) Und hoffentlich weckt es ein klein wenig den Diskussionsgeist.
Fraglos gehört das dazu. Die Obsession, meine ich. Zu der Welt, der »Szene«, in der wir uns bewegen. Zu den Muskelmaedels und zu ihren Fans.
Bei den einen ist es der Wunsch, den eigenen Körper entsprechend den eigenen Vorstellungen zu gestalten, bei den anderen der Wunsch, solche Körper zu bewundern und mit solchen Frauen – sagen wir es klar – unter Umständen auch Liebe zu machen.
So weit, so gut. Wobei »gut« eigentlich ebenso das falsche Wort wäre wie »schlecht«. »Indifferent« wäre besser. Denn eigentlich ist das alles ein Spiel, bei dem nichts irgendwie entschieden und klar ist.
Die Frage, mit der sich viele Fans plagen: »Warum gefällt mir das?« Gemeint ist ein ganzes Bündel selbstquälerischer Fragen: »Warum gefällt mir etwas, das alle anderen um mich herum ablehnen, als hässlich empfinden, als Angriff auf ihre sexuelle Normalität, als nicht geschlechtgerecht? Gefällt mir das, weil ich anders bin? Und wie bekomme ich es hin, dass ich es genießen kann, ohne dass jemand anderes das merkt?«
Was dabei fehlt, ist die Frage: »Wie kriege ich das aus meinem Kopf?« Ich würde wetten, fast alle (in der US-Szene als »schmoes« bekannten) Fans scheitern an diesem Unterfangen, weil sie sich ja dann auch gleichzeitig einen Genuss versagen (würden).
Die Lösung heißt: »Heimlich«.
Und das ist anstrengend!
Stellt sich die Frage, bei wie vielen dies das menschliche Miteinander beeinträchtigt. Bei mir tut es das ganz sicher, wobei ich auch nicht weiß, was nun Ursache und was Wirkung ...
Andere? Ich habe nun einiges an Zuschriften bekommen, seit das Ding hier läuft. Bei nicht wenigen vermute ich begründet, dass auch hier die klandestine Befriedigung ihres Fetischs das ist, wie sie damit umgehen. Und auch hier dürfte es nur allzu oft Beziehungsprobleme geben. Und ein Leben, bei dem viele mitunter beträchtliche Teile ihres sauer verdienten Geldes in »muscle worship sessions« und ähnlichem mehr ausgeben. Was aber wiederum auch bei nicht wenigen Leuten einen erholenden und entspannenden Effekt hat: Also gibt es ein einerseits und ein andererseits ...
Doch zu meiner Überraschung waren da unter den Mailschreibern mehr als einmal Leute drunter, die verheiratet/liiert sind und diese Neigung »nebenher« ausleben, die einen heimlich, einige wenige mit mehr oder weniger großer Duldung der Angetrauten.
Da bin ich ein bisschen neidisch und auch ein bisschen neugierig, weil ich nicht weiß, wie das die jeweiligen Frauen zusammenbekommen, also die Begeisterung, die Bewunderung, die Anbetung, die Obsession (je nach Stufe) ihres Mannes für Frauen mit Körpern, wie sie (die Ehefrau/Freundin) definitiv ja zumeist selber keinen hat. Weckt das keine Eifersucht? Keine Angst vor Seitensprüngen?
Und die Muskelmaedels? Woraus speist sich ihre Obsession für ihren Körper? Narzisstische Störung? Der Wunsch, stark und unverwundbar zu sein? Spricht das nicht dafür, dass es ein einschneidendes Erlebnis gegeben haben (kann/muss), bei dem man sich schwach und verletzlich vorkam? Oder ist es einfach nur der Wunsch, rein äußerlich anders zu sein?
Der Wunsch nach dem Superkörper – auch auf die Gefahr hin, dass man sich – als Frau – in den Augen vieler Mitmenschen der als typisch und offensichtlichen Geschlechtsdefinition enthebt? Der Wunsch danach, sich nicht um von wem auch immer erstellte Definitionen von »Geschlecht« und »Sexus« kümmern zu müssen? Der Wunsch nach Androgynität? Oder schlicht der Wunsch nach einem besondern Lebensstil und danach, eigene ästhetische Empfindungen zu realisieren – als Designer der eigenen Physis?
Möglicherweise ist es all das. Ich will und werde da nicht richten. Hier so, da anders. Einerseits die immer wieder zu lesenden, erstaunlichen Hintergrundgeschichten, die von Sucht- und Zwangsverhalten geprägt sind, von fürchterlichen Lebensgeschichten zu erfahren, in denen es um kindlichen Missbrauch geht. Zu lesen, wenn es von Lenda Murray heißt, sie sei Alkoholikerin gewesen (derzeit wohl trocken). Zu sehen, wie viele FBB (genau wie auch die Männer) rauchen. Zu erfahren und sich in dem ein oder anderen Fall zusammenreimen zu können, ja annehmen zu müssen, dass nunmehr der ultimative Körper das suchtauslösende Moment ist.
Andererseits ist dann dieses da: Bei vielen Muskelmaedels, die ich getroffen habe, kommt eins hinzu: Sie sind nicht wenig stolz auf das, was sie sich da antrainiert haben. Und haben schlicht und einfach ihren Spaß dabei, ihre Freude, ihre Lust, einen gesunden, sportlichen Ehrgeuz, so dass man da Fragen nach eventuellen Neurosen ad acta legen kann.
Denn: Wieviele der Leute, die sich selber als normal bezeichnen oder nach außen hin die Fassade immer frisch gestrichen halten, pflegen ähnliche und schlimmere Neurosen oder Süchte oder Obsessionen? Dies aber ohne den Spaß und den Stolz auf den eigenen trainierten Körper? Und: Inwieweit lässt sich Leistungssport überhaupt betreiben, ohne eine gewisse Tendenz zur Obsession? Das doch wohl gilt auch für heutigentags als normal erachtete, aber von Unmassen ausgeübte Extremsportarten wie etwa Marathonläufe!
Also wiederhole ich’s noch mal: Nur weil man etwas tut, was die Masse nicht tut, gibt das niemandem das Recht, ein abwertendes Urteil zu fällen. Wer Briefmarken sammeln will – bitte, seine Sache. Soll man dann vermuten, das sei ein in sich gekehrter Eigenbrödler? Der Angler oder der Jäger ein verkappter Killer? Der Rennfahrer ein eigentlich rücksichtsloser Umweltverbrecher? Der Gourmet ein nur auf die Gaumenbefriedigung sinnender Fresser?
Gäbe es nur die Ziele des Mainstream, gäbe es nirgends etwas Neues. Denn das kann sich nur entwickeln, wenn irgendjemand mal etwas anders macht. Insofern brechen auch unsere Muskelmaedels eine Lanze: Sie definieren selber, was sie für weiblich halten –ohne das männliche Diktat, wie der Begriff der Weiblichkeit zu belegen sei.
Zumal sich – zumindest in körperlicher Hinsicht – da einiges getan hat: Marilyn Monroe sah anders aus als Pink oder Kate Moss oder Heidi Klum, die Rubens-Frauen wiederum entsprechen einem ganz anderen Ideal. Denn das Schönheitsbild änderte sich im Lauf der Zeit immer wieder.
Und was spricht dagegen, dass sich die Frauen das nun einmal selber zurechtlegen? Zumal ihnen der Erfolg ja auch in einigen Bereichen recht gibt: Das muskulöse Erscheinungsbild mancher »Berühmtheit« ist heute kein Aufhebens mehr wert – vor einer Generation sahen so noch viele der geschmähten Bodybuilderinnen aus.
Nun hat sich auch da einiges getan – wie bei den Männern wird die Muskulatur extrem – unter anderem eben auch, weil manche Frau nunmehr seit einer Generation trainiert und ihr Body entsprechend reagiert hat. Ob der extrem muskulöse Frauenkörper ein Ideal wird? Who knows ...
Wer da nun sagt: So einen Körper kriegt man nur, wenn man dies oder jenes tut --- und das ist doch extrem und überhaupt wohl nicht immer gesund ... Antwort: Völlig richtig. Aber ist das Gesundhungern gesund, ist es das – je nach Kultur – Dicksein? Waren die krummgebundenen Füße chinesischer Schönheiten gesund? Die bleihaltigen Gesichtscremes aus dem Rokoko? Die in die Lippen montierten Scheiben mancher afrikanischer Stämme? Ist es gesund, wenn Frauen (und Männer) im mittleren Alter zusehends dicker werden? Na, also!
Hier gilt das alte Sprichwort: »Wer schön sein will, muss leiden.«
Bleibt nur eine Frage. Und ehe ich die stelle, möchte ich darauf verweisen, dass sich mir die aufgedrängt hat, während ich viele im Web stehende Biografien gelesen habe. Daher halte ich die Frage für legitim: Wieso sind relativ viele Bodybuilderinnen Single, wenn es so viele Bewunderer gibt?
Klar, eine Antwort liegt auf der Hand: Gleich und gleich gesellt sich gern – sprich: Wer selber derart athletisch ist, will wohl auch so einen Partner, sprich: Das Muskelmaedel möchte auch einen Mann mit muskulösem Körper. Aber der findet sich nicht überall – und steht unter Umständen mehr auf schlanke oder rundliche Frauen, aber nicht auf athletische.
Die These, dass viele FBB deswegen solo sind, weil sie alle- unangenhmes Thema - andersrum sind, die halte ich hingegen für Kappes. Fraglos gibt es solche Frauen – ja und? Aber mehr als nur ein bisschen steckt in dieser These ja wohl auch ein altes Vorurteil: Wer nicht in die Norm passt und tut, was man sich nicht erklären kann, der seinen eigenen Willen durchsetzt, vielleicht seinen eigenen Traum lebt, den versucht man, auf diesem Weg zu kategorisieren und – unbewusst – herabzusetzen und wieder in die Norm zu zwingen. Quasi gleichzuschalten. Indem man Erklärungen für das als absonderlich erachtete Verhalten sucht.
Und so heißt’s eben, völlig zu Unrecht verallgemeinernd, Bodybuilder seien per se schwul oder lesbisch.
(Dafür, dass von Außenstehenden so ein Vorurteil erhoben wird, kann man an sich erst einmal niemandem einen Vorwurf machen – die Menschen sind halt so. Und dagegen wütend und mit Emphase anzudiskutieren, ist auch zwecklos, da man solche vorgefassten Meinungen damit nur verfestigt. Das einzige, das man als zu Unrecht so Bezeichneter tun kann, ist, es gelassen hinzunehmen und zu sagen: »Okay, ich bin nicht so. Also hast du auch nicht das Recht, mich derart zu klassifizieren und unter Umständen zu diskreditieren. Ansonsten gilt für derlei: Goethe, Götz von Berlichingen, dritter Aufzug!)
Denn wie immer im Leben ist es auch hier so: Die einen sind’s, die anderen eben nicht. Also kann die sexuelle Orientierung höchstens in dem ein oder anderen Fall die Antwort auf die Frage nach der Motivation und dem Lebensstil liefern, aber sicher nicht in allen.
Übrigens ist das mit der durchaus zu Recht als beleidigend empfundenen Reaktion der Umwelt auch kein neues Problem – man blicke einfach auf die Welt der Kunst: Wieviele Maler, Bildhauer, Musiker hatten und haben mit Vorurteil und Verständnislosigkeit zu kämpfen? Sich daran zuschanden gerieben? Es irgendwann einfach ignoriert?
Das längst klassische Gefühl des »Unverstanden-Seins« der Künstler ist doch ein uraltes Phänomen der Psychoanalyse. Und heute eben auch etwas, das sich auf bestimmte Bereiche des Leistungssports erstreckt – zumal einen Sektor wie Bodybuilding, bei dem sich wie nirgends sonst Sport und Kunst überschneiden.
Zurück zu meiner Frage nach dem »Solo-Sein«: Es gibt, so denke ich mir, einen ganz banalen Grund dafür, einen Grund ganz praktischer Natur: Wer sich so intensiv mit seinem Körper befasst, braucht dafür Zeit. Für das Training. Für das sehr sortierte Essen. Für Diäten und auch für die Sache mit dem »D«. Für die Rekonvaleszenz. Die dafür nötige Zeit muss man sich nehmen. Und wenn man dann nur mit Leuten zu tun hat, die einen verständnislos behandeln der gar nach ihren Vorstellung umbiegen wollen, dann hat man die Wahl: Man passt sich an oder man wehrt sich und macht sein/ihr Ding.
Ich wage die These: In vielen Fällen resultiert die Einsamkeit aus der extrem zeitaufwendigen Beschäftigung mit dem Körper heraus. Interessanterweise wieder etwas, das mancher Schmoe und manches Muckimaedel gemeinsam haben dürften.
Das meine ich jedenfalls, so aus meinem Sessel heraus.
So, nachdem ich nun genug Hobby-Freud gespielt und mich nach der Sinnhaftigkeit meines Tuns (dieses hier wie insgesamt) gefragt habe, mache ich für heut Schluss und erfreue mich wieder an ein paar Bildern muskulöser Frauen. Very simple.
Ach ja!!!
Also schreibe ich einfach mal auf, was mir in unserem Zusammenhang dazu einfällt. Es mag an der ein oder anderen Stelle ketzerisch klingen, ist aber nirgends abwertend oder herablassend gemeint. (Hey: es geht bei alldem auch um etwas, das mir am Herzen liegt!) Und hoffentlich weckt es ein klein wenig den Diskussionsgeist.
Fraglos gehört das dazu. Die Obsession, meine ich. Zu der Welt, der »Szene«, in der wir uns bewegen. Zu den Muskelmaedels und zu ihren Fans.
Bei den einen ist es der Wunsch, den eigenen Körper entsprechend den eigenen Vorstellungen zu gestalten, bei den anderen der Wunsch, solche Körper zu bewundern und mit solchen Frauen – sagen wir es klar – unter Umständen auch Liebe zu machen.
So weit, so gut. Wobei »gut« eigentlich ebenso das falsche Wort wäre wie »schlecht«. »Indifferent« wäre besser. Denn eigentlich ist das alles ein Spiel, bei dem nichts irgendwie entschieden und klar ist.
Die Frage, mit der sich viele Fans plagen: »Warum gefällt mir das?« Gemeint ist ein ganzes Bündel selbstquälerischer Fragen: »Warum gefällt mir etwas, das alle anderen um mich herum ablehnen, als hässlich empfinden, als Angriff auf ihre sexuelle Normalität, als nicht geschlechtgerecht? Gefällt mir das, weil ich anders bin? Und wie bekomme ich es hin, dass ich es genießen kann, ohne dass jemand anderes das merkt?«
Was dabei fehlt, ist die Frage: »Wie kriege ich das aus meinem Kopf?« Ich würde wetten, fast alle (in der US-Szene als »schmoes« bekannten) Fans scheitern an diesem Unterfangen, weil sie sich ja dann auch gleichzeitig einen Genuss versagen (würden).
Die Lösung heißt: »Heimlich«.
Und das ist anstrengend!
Stellt sich die Frage, bei wie vielen dies das menschliche Miteinander beeinträchtigt. Bei mir tut es das ganz sicher, wobei ich auch nicht weiß, was nun Ursache und was Wirkung ...
Andere? Ich habe nun einiges an Zuschriften bekommen, seit das Ding hier läuft. Bei nicht wenigen vermute ich begründet, dass auch hier die klandestine Befriedigung ihres Fetischs das ist, wie sie damit umgehen. Und auch hier dürfte es nur allzu oft Beziehungsprobleme geben. Und ein Leben, bei dem viele mitunter beträchtliche Teile ihres sauer verdienten Geldes in »muscle worship sessions« und ähnlichem mehr ausgeben. Was aber wiederum auch bei nicht wenigen Leuten einen erholenden und entspannenden Effekt hat: Also gibt es ein einerseits und ein andererseits ...
Doch zu meiner Überraschung waren da unter den Mailschreibern mehr als einmal Leute drunter, die verheiratet/liiert sind und diese Neigung »nebenher« ausleben, die einen heimlich, einige wenige mit mehr oder weniger großer Duldung der Angetrauten.
Da bin ich ein bisschen neidisch und auch ein bisschen neugierig, weil ich nicht weiß, wie das die jeweiligen Frauen zusammenbekommen, also die Begeisterung, die Bewunderung, die Anbetung, die Obsession (je nach Stufe) ihres Mannes für Frauen mit Körpern, wie sie (die Ehefrau/Freundin) definitiv ja zumeist selber keinen hat. Weckt das keine Eifersucht? Keine Angst vor Seitensprüngen?
Und die Muskelmaedels? Woraus speist sich ihre Obsession für ihren Körper? Narzisstische Störung? Der Wunsch, stark und unverwundbar zu sein? Spricht das nicht dafür, dass es ein einschneidendes Erlebnis gegeben haben (kann/muss), bei dem man sich schwach und verletzlich vorkam? Oder ist es einfach nur der Wunsch, rein äußerlich anders zu sein?
Der Wunsch nach dem Superkörper – auch auf die Gefahr hin, dass man sich – als Frau – in den Augen vieler Mitmenschen der als typisch und offensichtlichen Geschlechtsdefinition enthebt? Der Wunsch danach, sich nicht um von wem auch immer erstellte Definitionen von »Geschlecht« und »Sexus« kümmern zu müssen? Der Wunsch nach Androgynität? Oder schlicht der Wunsch nach einem besondern Lebensstil und danach, eigene ästhetische Empfindungen zu realisieren – als Designer der eigenen Physis?
Möglicherweise ist es all das. Ich will und werde da nicht richten. Hier so, da anders. Einerseits die immer wieder zu lesenden, erstaunlichen Hintergrundgeschichten, die von Sucht- und Zwangsverhalten geprägt sind, von fürchterlichen Lebensgeschichten zu erfahren, in denen es um kindlichen Missbrauch geht. Zu lesen, wenn es von Lenda Murray heißt, sie sei Alkoholikerin gewesen (derzeit wohl trocken). Zu sehen, wie viele FBB (genau wie auch die Männer) rauchen. Zu erfahren und sich in dem ein oder anderen Fall zusammenreimen zu können, ja annehmen zu müssen, dass nunmehr der ultimative Körper das suchtauslösende Moment ist.
Andererseits ist dann dieses da: Bei vielen Muskelmaedels, die ich getroffen habe, kommt eins hinzu: Sie sind nicht wenig stolz auf das, was sie sich da antrainiert haben. Und haben schlicht und einfach ihren Spaß dabei, ihre Freude, ihre Lust, einen gesunden, sportlichen Ehrgeuz, so dass man da Fragen nach eventuellen Neurosen ad acta legen kann.
Denn: Wieviele der Leute, die sich selber als normal bezeichnen oder nach außen hin die Fassade immer frisch gestrichen halten, pflegen ähnliche und schlimmere Neurosen oder Süchte oder Obsessionen? Dies aber ohne den Spaß und den Stolz auf den eigenen trainierten Körper? Und: Inwieweit lässt sich Leistungssport überhaupt betreiben, ohne eine gewisse Tendenz zur Obsession? Das doch wohl gilt auch für heutigentags als normal erachtete, aber von Unmassen ausgeübte Extremsportarten wie etwa Marathonläufe!
Also wiederhole ich’s noch mal: Nur weil man etwas tut, was die Masse nicht tut, gibt das niemandem das Recht, ein abwertendes Urteil zu fällen. Wer Briefmarken sammeln will – bitte, seine Sache. Soll man dann vermuten, das sei ein in sich gekehrter Eigenbrödler? Der Angler oder der Jäger ein verkappter Killer? Der Rennfahrer ein eigentlich rücksichtsloser Umweltverbrecher? Der Gourmet ein nur auf die Gaumenbefriedigung sinnender Fresser?
Gäbe es nur die Ziele des Mainstream, gäbe es nirgends etwas Neues. Denn das kann sich nur entwickeln, wenn irgendjemand mal etwas anders macht. Insofern brechen auch unsere Muskelmaedels eine Lanze: Sie definieren selber, was sie für weiblich halten –ohne das männliche Diktat, wie der Begriff der Weiblichkeit zu belegen sei.
Zumal sich – zumindest in körperlicher Hinsicht – da einiges getan hat: Marilyn Monroe sah anders aus als Pink oder Kate Moss oder Heidi Klum, die Rubens-Frauen wiederum entsprechen einem ganz anderen Ideal. Denn das Schönheitsbild änderte sich im Lauf der Zeit immer wieder.
Und was spricht dagegen, dass sich die Frauen das nun einmal selber zurechtlegen? Zumal ihnen der Erfolg ja auch in einigen Bereichen recht gibt: Das muskulöse Erscheinungsbild mancher »Berühmtheit« ist heute kein Aufhebens mehr wert – vor einer Generation sahen so noch viele der geschmähten Bodybuilderinnen aus.
Nun hat sich auch da einiges getan – wie bei den Männern wird die Muskulatur extrem – unter anderem eben auch, weil manche Frau nunmehr seit einer Generation trainiert und ihr Body entsprechend reagiert hat. Ob der extrem muskulöse Frauenkörper ein Ideal wird? Who knows ...
Wer da nun sagt: So einen Körper kriegt man nur, wenn man dies oder jenes tut --- und das ist doch extrem und überhaupt wohl nicht immer gesund ... Antwort: Völlig richtig. Aber ist das Gesundhungern gesund, ist es das – je nach Kultur – Dicksein? Waren die krummgebundenen Füße chinesischer Schönheiten gesund? Die bleihaltigen Gesichtscremes aus dem Rokoko? Die in die Lippen montierten Scheiben mancher afrikanischer Stämme? Ist es gesund, wenn Frauen (und Männer) im mittleren Alter zusehends dicker werden? Na, also!
Hier gilt das alte Sprichwort: »Wer schön sein will, muss leiden.«
Bleibt nur eine Frage. Und ehe ich die stelle, möchte ich darauf verweisen, dass sich mir die aufgedrängt hat, während ich viele im Web stehende Biografien gelesen habe. Daher halte ich die Frage für legitim: Wieso sind relativ viele Bodybuilderinnen Single, wenn es so viele Bewunderer gibt?
Klar, eine Antwort liegt auf der Hand: Gleich und gleich gesellt sich gern – sprich: Wer selber derart athletisch ist, will wohl auch so einen Partner, sprich: Das Muskelmaedel möchte auch einen Mann mit muskulösem Körper. Aber der findet sich nicht überall – und steht unter Umständen mehr auf schlanke oder rundliche Frauen, aber nicht auf athletische.
Die These, dass viele FBB deswegen solo sind, weil sie alle- unangenhmes Thema - andersrum sind, die halte ich hingegen für Kappes. Fraglos gibt es solche Frauen – ja und? Aber mehr als nur ein bisschen steckt in dieser These ja wohl auch ein altes Vorurteil: Wer nicht in die Norm passt und tut, was man sich nicht erklären kann, der seinen eigenen Willen durchsetzt, vielleicht seinen eigenen Traum lebt, den versucht man, auf diesem Weg zu kategorisieren und – unbewusst – herabzusetzen und wieder in die Norm zu zwingen. Quasi gleichzuschalten. Indem man Erklärungen für das als absonderlich erachtete Verhalten sucht.
Und so heißt’s eben, völlig zu Unrecht verallgemeinernd, Bodybuilder seien per se schwul oder lesbisch.
(Dafür, dass von Außenstehenden so ein Vorurteil erhoben wird, kann man an sich erst einmal niemandem einen Vorwurf machen – die Menschen sind halt so. Und dagegen wütend und mit Emphase anzudiskutieren, ist auch zwecklos, da man solche vorgefassten Meinungen damit nur verfestigt. Das einzige, das man als zu Unrecht so Bezeichneter tun kann, ist, es gelassen hinzunehmen und zu sagen: »Okay, ich bin nicht so. Also hast du auch nicht das Recht, mich derart zu klassifizieren und unter Umständen zu diskreditieren. Ansonsten gilt für derlei: Goethe, Götz von Berlichingen, dritter Aufzug!)
Denn wie immer im Leben ist es auch hier so: Die einen sind’s, die anderen eben nicht. Also kann die sexuelle Orientierung höchstens in dem ein oder anderen Fall die Antwort auf die Frage nach der Motivation und dem Lebensstil liefern, aber sicher nicht in allen.
Übrigens ist das mit der durchaus zu Recht als beleidigend empfundenen Reaktion der Umwelt auch kein neues Problem – man blicke einfach auf die Welt der Kunst: Wieviele Maler, Bildhauer, Musiker hatten und haben mit Vorurteil und Verständnislosigkeit zu kämpfen? Sich daran zuschanden gerieben? Es irgendwann einfach ignoriert?
Das längst klassische Gefühl des »Unverstanden-Seins« der Künstler ist doch ein uraltes Phänomen der Psychoanalyse. Und heute eben auch etwas, das sich auf bestimmte Bereiche des Leistungssports erstreckt – zumal einen Sektor wie Bodybuilding, bei dem sich wie nirgends sonst Sport und Kunst überschneiden.
Zurück zu meiner Frage nach dem »Solo-Sein«: Es gibt, so denke ich mir, einen ganz banalen Grund dafür, einen Grund ganz praktischer Natur: Wer sich so intensiv mit seinem Körper befasst, braucht dafür Zeit. Für das Training. Für das sehr sortierte Essen. Für Diäten und auch für die Sache mit dem »D«. Für die Rekonvaleszenz. Die dafür nötige Zeit muss man sich nehmen. Und wenn man dann nur mit Leuten zu tun hat, die einen verständnislos behandeln der gar nach ihren Vorstellung umbiegen wollen, dann hat man die Wahl: Man passt sich an oder man wehrt sich und macht sein/ihr Ding.
Ich wage die These: In vielen Fällen resultiert die Einsamkeit aus der extrem zeitaufwendigen Beschäftigung mit dem Körper heraus. Interessanterweise wieder etwas, das mancher Schmoe und manches Muckimaedel gemeinsam haben dürften.
Das meine ich jedenfalls, so aus meinem Sessel heraus.
So, nachdem ich nun genug Hobby-Freud gespielt und mich nach der Sinnhaftigkeit meines Tuns (dieses hier wie insgesamt) gefragt habe, mache ich für heut Schluss und erfreue mich wieder an ein paar Bildern muskulöser Frauen. Very simple.
Ach ja!!!
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Mal halt ganz schnell was Kurzes ...
Ein schnelles Posting zwischendurch, mit einem leicht verfremdeten Foto. Manche Bilder sind einfach toll -- so auch dieses: Es zeigt das holländische Muskelmaedel Saskia Salemink in einer meiner Lieblingsposen und zudem aus meiner Sicht optimal bekleidet in Minirock und High-Heels.
Und so, wie sie da sitzt, kommt auch ihr Super-Arm perfekt zur Geltung ... schaut euch mal diesen im Vergleich zu ihrer Körpergröße wahrhaft unglaublichen Bizeps an, so dick und prall und rund: der Hammer!
Das von mir bearbeitete Bild wurde ursprünglich geschossen von FBB-Experten und Foto-Fachmann TomNine (I hope, it's okay to him). Seine Seite (here is Tom's page - check it out!) ist eine Fundgrube für Muckimaedel-Fans - da gibt's auch eine kleine Auswahl seiner Fotos, deren Löwenanteil auf diverse Pay-Sites verteilt ist.
Und so, wie sie da sitzt, kommt auch ihr Super-Arm perfekt zur Geltung ... schaut euch mal diesen im Vergleich zu ihrer Körpergröße wahrhaft unglaublichen Bizeps an, so dick und prall und rund: der Hammer!
Das von mir bearbeitete Bild wurde ursprünglich geschossen von FBB-Experten und Foto-Fachmann TomNine (I hope, it's okay to him). Seine Seite (here is Tom's page - check it out!) ist eine Fundgrube für Muckimaedel-Fans - da gibt's auch eine kleine Auswahl seiner Fotos, deren Löwenanteil auf diverse Pay-Sites verteilt ist.
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Bodybuilding per Bildprogramm ...
So, nachdem es in den letzten Tagen doch allerlei Hochgestochenes gegeben hat, wende ich mich mal wieder den Niederungen zu - halt: ganz kann ich's doch nicht lassen: "den Hunden im Souterrain", wie Thomas Mann das genannt hat.
Auf Deutsch: den Trieben. Und die hängen bei mir nun mal mit Muskelmaedels zusammen.
Ja, und da sind wir dann auch schon bei diesem Bild. In dem Moment, als ich es gesehen hatte, reagierte mein Unterleib auch schon. Ganz ohne Zutun. Einfach so. Eine supersexy Pose, kombiniert mit einem echt verwerflichen Blick und dazu der Body --- wuff!
Einerseits schön, andererseits. Tjaha, denn andererseits ist das spektakuläre Bild da ja nicht echt. Das Ausgangsfoto zeigte einmal die hypermuskulöse, seit gut zwei Jahrzehnten Eisen pumpende Südstaaten-Muskelwucht Tazzie Colomb - ich muß jedesmal schlucken, wenn ich sie sehe. Alle Bilder von ihr scheinen nur eins zu sagen: "Hey, ich habe viel mehr Muskeln als du -- und bin deswegen und überhaupt eine höchst erotische Frau, die um ihre Reize weiß. Traust du dich oder kneifst du, weil ich eine Attacke auf dein Selbstwertgefühl bin?"
Das alles tut auch dieses Bild. Mit dem kleinen Makel, dass dieses irgendwo verfeinerte Abbild von Tazzie ein "Morph" ist. Also ein per Computerprogramm verändertes Bild, in dem Fall halt so verändert, daß die eh schon unglaublichen Muskeln von Miss Colomb noch gigantischer und hünenhafter wirken. Also ein Wunschtraum, der aussieht wie ein Foto, aber keins ist, und der so tut, als sei er ein Abbild der Realität.
Wirken, wie gesagt, tat das Ergebnis dann auch auf mich. Aber so sehr ich meinen Spaß an solchen gemorpheten Bildern habe, so sehr frage ich mich, inwieweit sich so etwas auf die Wahrnehmung der Realität auswirkt. Wenn man nur noch solche Fotos zu sehen bekommt, dürften einem selbst Super-Bodybuilderinnen irgendwann very skinny vorkommen. Und hat man dann noch seine Freude dran, wenn einem mal auf der Straße ein von einem superbreiten Rücken gekrönter, knackiger Mucki-Popo ins Auge springt, oder gähnt man gelangweilt?
Ich will nun nicht den Oberbedenkenträger spielen, aber: Die virtuelle Realität verdirbt - wenigstens ein bißchen - den Betrachter für die "wirkliche Wirklichkeit" (man möge mir die Stilblüte verzeihen).
Fraglos ein absolutes Minoritäten-Problem. Aber immerhin eines, das ein bißchen in den Fokus von uns Fans rücken sollte. Denn die ersten FBB-Morphs, die ich zu sehen bekommen hatte, waren spätestens auf den zweiten Blick als "Fake" zu entlarven, weil man irgendwo dann doch sah, wo der Bildbearbeiter der Natur nachgeholfen hatte.
Doch das ist inzwischen längst nicht mehr der Fall. Inzwischen sind da Künstler am Werk, die wahre Meisterwerke im Proportionen-Zuwachs abliefern und damit Bilder schaffen, die den unbedarften, Frauen-Muckis eklig findenden Betrachter wohl noch mehr abstoßen dürften, als es das unbearbeitete Bild eh schon tut. Bekloppte wie ich, die sehen das natürlich anders --- aber das hatten wir ja gerade.
Trotzdem: Ein leicht mulmiges Gefühl habe ich da schon. Zumal es inzwischen auch gemorphete Filme gibt (okay, das kennt man schon seit dem zwoten Terminator mit good ol'Arnie aus Graz), aber bislang noch nicht aus dem Homemade-Sektor von Muckimaedel-Videoschnippseln à la Youtube. Einfach mal dort mal ein bißchen durchgucken, da werdet ihr dann schon fündig.
Ja, und damit dieses Bild auf jeden Fall als bearbeitet zu erkennen ist, habe ich mich ein bißchen als Künstler versucht und es so verfremdet, dass man es auch sieht. Um Realität von Fiktion zu trennen.
Nun denn: Ich wünsche viel Spaß damit und/oder intensives Nachdenken. Jeder, wie er möchte.
Und Kommentare wären hübsch. Übrigens nicht nur zu diesem Text.
Categories: Female Muscle Stories
Sir Dr. Benjamin Weider (1923-2008)
So, und da ich sonstwo auf Deutsch noch nichts darüber gelesen habe, noch dies:
Ben Weider ist tot, seit Mitte Oktober.
Ben wer?
Na, der Bruder von Joe Weider.
Joe -- ja und?
Also: Joe und Ben Weider begründeten und prägten das große Geschäft mit dem Bodybuilding in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, errichteten ein Versand- wie ein Zeitschriftenimperium drumherum und stellten sich mit viel Kawumm und Aplomb gar als Begründer des Bodybuilding dar.
Das aber muß man mit leichten Abstrichen betrachten: Speziell muskelbildende Trainingsmethoden hat es schon zu Zeiten der minoischen Kultur auf Kreta gegeben und lassen sich überhaupt in der ganzen - zumindest mediterranen - Antike bereits nachweisen. Und das Geschäft mit dem Muskelkörper und den passenden Zeitschriften haben die "Gebrothers" Weider auch nicht erfunden, da gab's vorher schon andere geschäftstüchtige Leute wie etwa Bernar McFadden. Nicht zu vergessen Bob Hoffman aus Pennsylvanien, der "Vater des modernen Gewichthebens", der in seiner Heimat das Städtchen York zu "Muscletown" verwandelt hat.
Dennoch läßt sich das moderne Bodybuilding nicht ohne die Weiders denken. Nicht nur, daß sie mit der IFBB den fraglos wichtigsten Bodybuilding-Verband der Welt aus der Taufe gehoben haben — sie haben Arnold in den 1960ern nach Amerika geholt und ihn auf seinem Weg zum Startum befördert und dadurch überhaupt erst das BB auf diese breite Ebene gestellt, auf der es heute steht.
Viele Trainingsforschungen nahmen bei ihnen den Anfang — ohne sie wäre Krafttraining sicher nicht so breit zur Verbesserung der Fitness in anderen Sportarten oder zur medizinischen Rekonvaleszenz genutzt worden.
Ben Weider hat sich zudem auch als Organisator verdient gemacht und gilt als der Mann, der erstmals Frauenbodybuilding-Wettkämpfe auf breiter Ebene veranstaltet hat — das ist auch der Grund, warum ich hier etwas dazu schreibe. Er selber hielt Rachel McLish und Cory Everson für die wichtigsten und einflußreichsten Bodybuilderinnen der letzten 30 Jahre - mit Blick auf die publizistische Wirkung sicher richtig, da ändern auch die acht Miss-Olympia-Titel der sensationellen Lenda Murray nichts daran.
So. An der Wiege gesungen hat den zwei Weiders niemand, dass sie einmal so erfolgreich werden würden. Sie sind als Söhne von aus Osteuropa stammenden Juden in Kanada geboren worden und hatten es wohl als Jungen alles andere als nicht leicht — auch in ihrer Heimat gab es heftig Antisemitismus. Und darin, so liest man, lag denn auch wohl der Grund, warum Joe (und nach ihm Ben, geboren 1923) anfing, sich mit Hanteltraining gezielt zu kräftigen.
Und das führte dazu, dass sie sich geschäftlich damit befassten - Joe als Verleger und Ben als Chef eines Versandhauses. Joe landete schließlich in Kalifornien, Bens Hauptsitz blieb wohl in Kanada. Joe Weider verlegte zwischendurch auch mal sogenannte "Men's Magazines", also Action-betonte Männerzeitschriften (waren Mitte des vergangenen Jahrhunderts groß in Mode), doch sein eigentlicher Boom waren Blätter wie "Muscle & Fitness" und zig andere.
Ben wiederum bildete auch die treibende Kraft hinter dem Versuch, BB olympisch werden zu lassen, was ja bis heute nicht ganz geklappt hat. Aber es gelang ihm das, wie er selber sagte: "The biggest change in bodybuilding since 1980 up to now is the fact that we participate in all of the regional games that are organized by the International Olympic Committee. These are the Pan American Games, Central American Games, South American Games, The World Games, the Mini Olympics, the South East Asia Games, and the Asian Games." (In kurz auf deutsch: Seit 1980 gabs den größten Wandel dadurch, daß die IFBB sich seitdem an allen regionalen Spielen beteiligt, die vom Internationalen Olympischen Komittee ausgerichtet werden, gefolgt von einer Auflistung der einzelnen Veranstaltungen).
Doch wegen all seiner übrigen Verdienste gehörte Ben Weider schließlich beim BB in die Kategorie, zu der Beckenbauer beim Fußball zählt — zu den Lichtgestalten.
Und Ben Weider hatte auch eine Vergangenheit und ein Leben jenseits des BB: Ein — allgemein als freundlich, höflich und bescheiden geschilderter — Familienvater, ein bei einer Spezialeinheit des II. Weltkriegs dienender, hochdekorierter Soldat, ein in Kanada hochgeehrter und geadelter Geschäftsmann, ein Fan von Glenn Miller und Big-Band-Swing und — ganz drollig — ein internationaler Fachmann für Napoleon Bonaparte (genau, der abgesägte Korse, der immer die Hand an der Brieftasche hat). Weider hat sogar eine internationale Napoleon-Forschungsgesellschaft begründet und geleitet; nicht zuletzt deshalb wurde er auch in Frankreich hochgeehrt. Zudem hat er persönliche Dinge von dem Franzosenkaiser gesammelt und die noch vor seinem Tod einem kanadischen Museum vermacht.
Wenn es denn für seine Familie und seine Freunde ein Trost ist: Er hatte ein erfülltes Leben, wie es scheint. Sir Dr. Benjamin Weider starb im — durchaus gesegneten — Alter von 85 Jahren in einem jüdischen Krankenhaus in Quebec, die Familie an der Seite.
****************************
Jetzt aber zu etwas ganz anderem: Kein Posting auf dieser Seite ohne mindestens ein Maedel mit spektakulären und anbetungswürdigen Muckis — daher hier wieder eine der hervorragenden Zeichnungen vom Atelier EG in Japan, per Computer koloriert von mir.
Y. K., dem Betreiber der japanischen Website, geht es hoffentlich wieder besser. Er hat nämlich vor ein paar Monaten einen schweren Sturz erlitten und war daraufhin längere Zeit krank: Von hier aus alles Gute!
Ben Weider ist tot, seit Mitte Oktober.
Ben wer?
Na, der Bruder von Joe Weider.
Joe -- ja und?
Also: Joe und Ben Weider begründeten und prägten das große Geschäft mit dem Bodybuilding in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, errichteten ein Versand- wie ein Zeitschriftenimperium drumherum und stellten sich mit viel Kawumm und Aplomb gar als Begründer des Bodybuilding dar.
Das aber muß man mit leichten Abstrichen betrachten: Speziell muskelbildende Trainingsmethoden hat es schon zu Zeiten der minoischen Kultur auf Kreta gegeben und lassen sich überhaupt in der ganzen - zumindest mediterranen - Antike bereits nachweisen. Und das Geschäft mit dem Muskelkörper und den passenden Zeitschriften haben die "Gebrothers" Weider auch nicht erfunden, da gab's vorher schon andere geschäftstüchtige Leute wie etwa Bernar McFadden. Nicht zu vergessen Bob Hoffman aus Pennsylvanien, der "Vater des modernen Gewichthebens", der in seiner Heimat das Städtchen York zu "Muscletown" verwandelt hat.
Dennoch läßt sich das moderne Bodybuilding nicht ohne die Weiders denken. Nicht nur, daß sie mit der IFBB den fraglos wichtigsten Bodybuilding-Verband der Welt aus der Taufe gehoben haben — sie haben Arnold in den 1960ern nach Amerika geholt und ihn auf seinem Weg zum Startum befördert und dadurch überhaupt erst das BB auf diese breite Ebene gestellt, auf der es heute steht.
Viele Trainingsforschungen nahmen bei ihnen den Anfang — ohne sie wäre Krafttraining sicher nicht so breit zur Verbesserung der Fitness in anderen Sportarten oder zur medizinischen Rekonvaleszenz genutzt worden.
Ben Weider hat sich zudem auch als Organisator verdient gemacht und gilt als der Mann, der erstmals Frauenbodybuilding-Wettkämpfe auf breiter Ebene veranstaltet hat — das ist auch der Grund, warum ich hier etwas dazu schreibe. Er selber hielt Rachel McLish und Cory Everson für die wichtigsten und einflußreichsten Bodybuilderinnen der letzten 30 Jahre - mit Blick auf die publizistische Wirkung sicher richtig, da ändern auch die acht Miss-Olympia-Titel der sensationellen Lenda Murray nichts daran.
So. An der Wiege gesungen hat den zwei Weiders niemand, dass sie einmal so erfolgreich werden würden. Sie sind als Söhne von aus Osteuropa stammenden Juden in Kanada geboren worden und hatten es wohl als Jungen alles andere als nicht leicht — auch in ihrer Heimat gab es heftig Antisemitismus. Und darin, so liest man, lag denn auch wohl der Grund, warum Joe (und nach ihm Ben, geboren 1923) anfing, sich mit Hanteltraining gezielt zu kräftigen.
Und das führte dazu, dass sie sich geschäftlich damit befassten - Joe als Verleger und Ben als Chef eines Versandhauses. Joe landete schließlich in Kalifornien, Bens Hauptsitz blieb wohl in Kanada. Joe Weider verlegte zwischendurch auch mal sogenannte "Men's Magazines", also Action-betonte Männerzeitschriften (waren Mitte des vergangenen Jahrhunderts groß in Mode), doch sein eigentlicher Boom waren Blätter wie "Muscle & Fitness" und zig andere.
Ben wiederum bildete auch die treibende Kraft hinter dem Versuch, BB olympisch werden zu lassen, was ja bis heute nicht ganz geklappt hat. Aber es gelang ihm das, wie er selber sagte: "The biggest change in bodybuilding since 1980 up to now is the fact that we participate in all of the regional games that are organized by the International Olympic Committee. These are the Pan American Games, Central American Games, South American Games, The World Games, the Mini Olympics, the South East Asia Games, and the Asian Games." (In kurz auf deutsch: Seit 1980 gabs den größten Wandel dadurch, daß die IFBB sich seitdem an allen regionalen Spielen beteiligt, die vom Internationalen Olympischen Komittee ausgerichtet werden, gefolgt von einer Auflistung der einzelnen Veranstaltungen).
Doch wegen all seiner übrigen Verdienste gehörte Ben Weider schließlich beim BB in die Kategorie, zu der Beckenbauer beim Fußball zählt — zu den Lichtgestalten.
Und Ben Weider hatte auch eine Vergangenheit und ein Leben jenseits des BB: Ein — allgemein als freundlich, höflich und bescheiden geschilderter — Familienvater, ein bei einer Spezialeinheit des II. Weltkriegs dienender, hochdekorierter Soldat, ein in Kanada hochgeehrter und geadelter Geschäftsmann, ein Fan von Glenn Miller und Big-Band-Swing und — ganz drollig — ein internationaler Fachmann für Napoleon Bonaparte (genau, der abgesägte Korse, der immer die Hand an der Brieftasche hat). Weider hat sogar eine internationale Napoleon-Forschungsgesellschaft begründet und geleitet; nicht zuletzt deshalb wurde er auch in Frankreich hochgeehrt. Zudem hat er persönliche Dinge von dem Franzosenkaiser gesammelt und die noch vor seinem Tod einem kanadischen Museum vermacht.
Wenn es denn für seine Familie und seine Freunde ein Trost ist: Er hatte ein erfülltes Leben, wie es scheint. Sir Dr. Benjamin Weider starb im — durchaus gesegneten — Alter von 85 Jahren in einem jüdischen Krankenhaus in Quebec, die Familie an der Seite.
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Jetzt aber zu etwas ganz anderem: Kein Posting auf dieser Seite ohne mindestens ein Maedel mit spektakulären und anbetungswürdigen Muckis — daher hier wieder eine der hervorragenden Zeichnungen vom Atelier EG in Japan, per Computer koloriert von mir.
Y. K., dem Betreiber der japanischen Website, geht es hoffentlich wieder besser. Er hat nämlich vor ein paar Monaten einen schweren Sturz erlitten und war daraufhin längere Zeit krank: Von hier aus alles Gute!
Categories: Female Muscle Stories
Und immer wieder: Christa!
To make a long story short: Auf der Homepage von C.B. gibt es neue Fotos der alterslosen Muskellady in ganz fraglos spekta- kulärer, sehr luftiger, very erotischer und diverserlei liftender Bekleidung --- und darüber hinaus präsentiert sich die schwarzhaarige Dame mit den dunklen Augen und der schönen dunklen Haut in einer tollen körperlichen Verfassung.
Angesichts derer reibt sich der geneigte Betrachter erstaunt die Augen, sagt mehrfach Dinge wie "Oh", "Ui", "Hammer" und "Wahnsinn", während er sich erregt fragt, ob sie etwa wieder etwas an Masse hinzu und damit zurück gewonnen hat.
Schön wär’s, denn immerhin war Christa in ihrer Bodybuilding-Blütezeit eindeutig die Macht! Ohne Wenn und Aber! Allein die Vorstellung, sie hätte noch einmal den Beschluß gefasst und würde all den jüngeren Maedels mal zeigen, wie das so geht mit den dicken und großen und starken Muckis ...
Aber auch wenn das nur mein Traum und nicht der ihre sein sollte -- auch so, wie sie jetzt ist, macht sie sehr viel Eindruck. Die Qualität ihrer Muskeln ist schlichtweg klasse – ich frage mich, ob es, und das nicht nur in Old Germany, überhaupt eine Frau ihrer Altersstufe gibt, die da mithalten kann: Flacher Bauch, breite Schultern, kraftvolle und ausladende Oberschenkel – wuff! Und dann ihre Super-Armmuskeln! Immer noch dürften sich in der Straße alle Köpfe nach ihr umdrehen, wenn sie einmal ärmellos und eingeölt einherschreiten sollte.
Nun denn. Ich habe mir ein paar Bilder von der Homepage stibitzt und den unruhigen Hintergrund etwas getunt, auf das Christa (und die männermordenden Outfits) besser zum Tragen kommen. Viel Spaß damit. Und wer ihre Homepage sucht: Den Link findet man rechts in der Leiste.
Categories: Female Muscle Stories
Lisa Bavington: Mal anhalten und nachdenken
Der ein oder andere wird sich noch an diese Kanadierin erinnern – ein seinerzeit extrem rundum bepacktes Muskelmaedel mit Wahnsinns-Schultern, das trotz alledem symmetrisch und harmonisch wirkte. Ansprechend war sie sowieso, sie hatte (und hat) ein frisches natürliches Gesicht und schien zum selben Friseur wie Denise Hoshor zu gehen ...
Okay. Als ich nun wissen wollte, was denn die gute Dame aus dem Land der Elche und des Ahornsirups derzeit so macht, stolperte ich über diesen Beitrag hier: »Guilt by Association«.
Für jeden, der nun nicht so gut Englisch kann: Lisa Bavington bezieht sich darin auf einen Artikel der US-Zeitschrift »Muscular Development«, in dem es wiederum um die – ebenfalls nicht gerade unbekannte – Bodybuilderin Colette Nelson geht. Beziehungsweise um das, was der »Kollege« unter einem provokanten Interview versteht. Der Titel lautete passender- oder unpassenderweise »Extreme Sex«
Denn der gute Mann warf darin Colette Nelson seine Sexual-Phantasien ihre Person betreffend an den Kopf. Und das in rüdestem Tonfall: Der »Kollege« gab in dem Text vor, Colette Nelson nach ihrer Lieblingsposition und sonstigen Intimitäten gefragt zu haben und teilte der Welt mit, er würde sie am liebsten mal in ihrer Cheerleader-Uniform »knallen«. Dann phantasierte er davon, »sie nach einem großen Orgasmus in Tränen aufgelöst vor sich zu haben«. Und zum krönenden Abschluss ließ er seine Leser wissen, er habe sich mehrfach anhand von Colette-Nelson-Fotos befriedigt.
Genau das spießte Lisa Bavington in ihrem o.g. Beitrag auf, analysierte dabei auch gleich die Struktur und den selbstgesteckten Anspruch der Muscular-Development-Macher und warf die berechtigte Frage auf, inwieweit ein Artikel wie der genannte denn zu alldem passt. Ihr Ergebnis: »When contradiction meets hypocrisy – wenn der Widerspruch auf die Scheinheiligkeit trifft.«
Klares Ergebnis: Zum einen gibt man sich wissenschaftlich, nüchtern und Vereinigungen wie der IFBB-Organisation und Aspekten wie Doping gegenüber kritisch, zum anderen gestattet man Autoren Ausrutscher wie den gerade genannten. Lisa Bavington verlinkte daher auch auf zum Beirat des Blattes, der aus lauter hochkarätigen Persönlichkeiten besteht, und kündigte an, diverse Briefe zu schreiben.
Zwar ist die Affäre nun schon ein paar Jährchen her, aber sie bildet wieder einmal einen Beleg dafür, dass bis auf wenige Ausnahmen viele Herausgeber und Chefredakteure von BB-Zeitschriften die Muskelmaedels nicht ernst nehmen. Statt dessen wollten sie nur zur »Tits & Ass«-Fraktion zählende, »sehr weibliche« Maedels in ihren Blättern dulden.
Und den »Autor« charakterisierte Lisa Bavington so: »Through this interview, the writer has managed to prove without a doubt, that this female bodybuilder, in particular, is clearly more of a man than he will ever be and more of a woman than he will ever have.« Zu Deutsch: »Mit diesem Interview hat der Verfasser es zweifelsfrei fertiggebracht zu beweisen, dass diese spezielle Bodybuilderin eindeutig mehr Mann ist als er jemals sein wird und mehr Frau, wie er jemals haben wird.« Und, so ergänzt sie spekulierend, vielleicht wollte er das ja ausdrücken, konnte es aber nicht passend artikulieren.
Wobei meiner Meinung nach der genannte »Kollege« mit diesem Text einen tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplex gegenüber der extrem muskulösen und zudem – wohl aus seiner Sicht verwirrenderweise – äußerst attraktiven Colette Nelson ausgetobt hat. Ein Möchtegern-Macho, der sich nur noch durch Chauvi-Sprüche zu helfen weiß, um sich so seiner bedroht geglaubten Männlichkeit zu versichern.
So. Weswegen ich das nun aufspieße und hier bespreche, was ich selber nun in dem Kontext sagen will: Ich bin ja auch einer von der Sorte, der über Muskelmaedels phantasiert, der dann tut, was er tut, der seinen Fetisch pflegt, der sich ab und an mit einer solchen Dame trifft, weil es ihm ums Sexuelle geht (auch wenn das zu allermeist seitens der Damen nicht bis zum Äußersten kommt). Von der Warte her gesehen, habe ich übrigens auch nichts gegen die T & A-Mädchen, Gott bewahre. Ganz klar: Ich bekenne mich schuldig.
Aaaaaaber: Ich bemühe mich, Frauen – egal welche – eben nicht nur aufs Sexuelle zu reduzieren. Deswegen bin ich noch lange kein Frauenversteher oder so etwas, sondern einfach nur höflich. Und wenn sich schon im privaten Umgang ein derart rüder Ton wie der in dem genannten und von Lisa Bavington in sauberer, journalistischer Manier »sezierten« Interview verbietet, um wieviel mehr tut es das in einer Zeitung, die an jedem Kiosk liegt?
Ui, kann man nun sagen, ein bisschen prüde, was? Nein. Das bin ich nicht. Aber es kotzt mich an, andere derart zu diskreditieren – schließlich würde ich ja auch nicht wollen, dass man mit mir und meinen Ansichten und Neigungen derart umgeht. Was ich mit Blick auf meine Person im übrigen auch nicht dulden würde – ich glaube, der gute Mann hätte kurz nach Drucklegung sehr viel Geld bei seinem Zahnarzt abgeben müssen.
To be serious: Lisa Bavington betont sehr zu recht und ganz dezidiert, dass sie sich nicht nur auf ihren Body reduzieren lässt und versucht auch klar zustellen, dass gerade viele Muskelmaedels nicht nur der »Innen hohl«-Fraktion zuzurechnen sind. Sie selber war zu der Zeit, als sie ihre Kritik verfasst hat, angehende Journalistin, inzwischen hat sie eine universitäre Laufbahn eingeschlagen und arbeitet an einem Buch. Das Foto ihrer Person (links) zeigt daher sie daher eben auch nicht im Posing-Bikini, sondern in ganz normaler Alltagskleidung – ganz und gar nicht unattraktiv, wie ich finde. (Wo ich das Bild her habe? Na, für weitere Porträtaufnahmen von und für Informationen zur ihrer Person klicke man hier - der Mann versteht sein fotografisches Handwerk).
Übrigens, sie listet in dem Artikel noch eine Reihe anderer Muskelmaedels auf, die eine akademische Ausbildung absolviert haben und über überdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten verfügen, darunter Dr. Lisa Auckland oder die studierte Schullehrerin Amy Pazzo.
Ja, und wenn ich mich selber nun so betrachte --- unabhängig von Geschlecht und Muckis: Mit wem habe ich lieber Umgang – mit intelligenten (und dazu netten) Leuten oder den anderen? Ganz klar: Nicht mit dem Rest. Und noch mal ganz klar: Ich kann schon sagen, dass ich gerade unter den FBB immer wieder überraschend viele Leute getroffen habe, die mich mit Bildung oder Können überrascht haben. Zwei (stellvertretende) Beispiele: Alina Popa und Brigita Brezovac sind beide mehrsprachig – ich hingegen beherrsche mit Müh und Not eine Fremdsprache.
Also: Jenseits von allen sexuellen Interessen die Leute an sich nicht aus den Augen verlieren --- und die Empörung verstehen können, die jemanden wie Lisa Bavington packt, wenn sie solchen Stuss wie den genannten Zeitschriftenartikel lesen müssen. Das habe ich mir für mich mitgenommen. Und schreiben, wenn man Beleidigendes zu realen Personen liest. Denn: Engagiert oder interessiert man sich für irgendetwas, das nicht zum politisch-korrekten Mainstream passt, ja, dann besteht die Gefahr, dass es einen irgendwann selber erwischt ...
Aber auch: Mein Interesse, meine Phantasien und meine Freude (auch und gerade in erotischer Hinsicht) an muskulösen Frauen lasse ich mir nicht nehmen und schlecht reden. Es kommt, so denke ich mir, eben auf den Stil, den Takt und den Benimm an.
Okay. Als ich nun wissen wollte, was denn die gute Dame aus dem Land der Elche und des Ahornsirups derzeit so macht, stolperte ich über diesen Beitrag hier: »Guilt by Association«.
Für jeden, der nun nicht so gut Englisch kann: Lisa Bavington bezieht sich darin auf einen Artikel der US-Zeitschrift »Muscular Development«, in dem es wiederum um die – ebenfalls nicht gerade unbekannte – Bodybuilderin Colette Nelson geht. Beziehungsweise um das, was der »Kollege« unter einem provokanten Interview versteht. Der Titel lautete passender- oder unpassenderweise »Extreme Sex«
Denn der gute Mann warf darin Colette Nelson seine Sexual-Phantasien ihre Person betreffend an den Kopf. Und das in rüdestem Tonfall: Der »Kollege« gab in dem Text vor, Colette Nelson nach ihrer Lieblingsposition und sonstigen Intimitäten gefragt zu haben und teilte der Welt mit, er würde sie am liebsten mal in ihrer Cheerleader-Uniform »knallen«. Dann phantasierte er davon, »sie nach einem großen Orgasmus in Tränen aufgelöst vor sich zu haben«. Und zum krönenden Abschluss ließ er seine Leser wissen, er habe sich mehrfach anhand von Colette-Nelson-Fotos befriedigt.
Genau das spießte Lisa Bavington in ihrem o.g. Beitrag auf, analysierte dabei auch gleich die Struktur und den selbstgesteckten Anspruch der Muscular-Development-Macher und warf die berechtigte Frage auf, inwieweit ein Artikel wie der genannte denn zu alldem passt. Ihr Ergebnis: »When contradiction meets hypocrisy – wenn der Widerspruch auf die Scheinheiligkeit trifft.«
Klares Ergebnis: Zum einen gibt man sich wissenschaftlich, nüchtern und Vereinigungen wie der IFBB-Organisation und Aspekten wie Doping gegenüber kritisch, zum anderen gestattet man Autoren Ausrutscher wie den gerade genannten. Lisa Bavington verlinkte daher auch auf zum Beirat des Blattes, der aus lauter hochkarätigen Persönlichkeiten besteht, und kündigte an, diverse Briefe zu schreiben.
Zwar ist die Affäre nun schon ein paar Jährchen her, aber sie bildet wieder einmal einen Beleg dafür, dass bis auf wenige Ausnahmen viele Herausgeber und Chefredakteure von BB-Zeitschriften die Muskelmaedels nicht ernst nehmen. Statt dessen wollten sie nur zur »Tits & Ass«-Fraktion zählende, »sehr weibliche« Maedels in ihren Blättern dulden.
Und den »Autor« charakterisierte Lisa Bavington so: »Through this interview, the writer has managed to prove without a doubt, that this female bodybuilder, in particular, is clearly more of a man than he will ever be and more of a woman than he will ever have.« Zu Deutsch: »Mit diesem Interview hat der Verfasser es zweifelsfrei fertiggebracht zu beweisen, dass diese spezielle Bodybuilderin eindeutig mehr Mann ist als er jemals sein wird und mehr Frau, wie er jemals haben wird.« Und, so ergänzt sie spekulierend, vielleicht wollte er das ja ausdrücken, konnte es aber nicht passend artikulieren.
Wobei meiner Meinung nach der genannte »Kollege« mit diesem Text einen tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplex gegenüber der extrem muskulösen und zudem – wohl aus seiner Sicht verwirrenderweise – äußerst attraktiven Colette Nelson ausgetobt hat. Ein Möchtegern-Macho, der sich nur noch durch Chauvi-Sprüche zu helfen weiß, um sich so seiner bedroht geglaubten Männlichkeit zu versichern.
So. Weswegen ich das nun aufspieße und hier bespreche, was ich selber nun in dem Kontext sagen will: Ich bin ja auch einer von der Sorte, der über Muskelmaedels phantasiert, der dann tut, was er tut, der seinen Fetisch pflegt, der sich ab und an mit einer solchen Dame trifft, weil es ihm ums Sexuelle geht (auch wenn das zu allermeist seitens der Damen nicht bis zum Äußersten kommt). Von der Warte her gesehen, habe ich übrigens auch nichts gegen die T & A-Mädchen, Gott bewahre. Ganz klar: Ich bekenne mich schuldig.
Aaaaaaber: Ich bemühe mich, Frauen – egal welche – eben nicht nur aufs Sexuelle zu reduzieren. Deswegen bin ich noch lange kein Frauenversteher oder so etwas, sondern einfach nur höflich. Und wenn sich schon im privaten Umgang ein derart rüder Ton wie der in dem genannten und von Lisa Bavington in sauberer, journalistischer Manier »sezierten« Interview verbietet, um wieviel mehr tut es das in einer Zeitung, die an jedem Kiosk liegt?
Ui, kann man nun sagen, ein bisschen prüde, was? Nein. Das bin ich nicht. Aber es kotzt mich an, andere derart zu diskreditieren – schließlich würde ich ja auch nicht wollen, dass man mit mir und meinen Ansichten und Neigungen derart umgeht. Was ich mit Blick auf meine Person im übrigen auch nicht dulden würde – ich glaube, der gute Mann hätte kurz nach Drucklegung sehr viel Geld bei seinem Zahnarzt abgeben müssen.
To be serious: Lisa Bavington betont sehr zu recht und ganz dezidiert, dass sie sich nicht nur auf ihren Body reduzieren lässt und versucht auch klar zustellen, dass gerade viele Muskelmaedels nicht nur der »Innen hohl«-Fraktion zuzurechnen sind. Sie selber war zu der Zeit, als sie ihre Kritik verfasst hat, angehende Journalistin, inzwischen hat sie eine universitäre Laufbahn eingeschlagen und arbeitet an einem Buch. Das Foto ihrer Person (links) zeigt daher sie daher eben auch nicht im Posing-Bikini, sondern in ganz normaler Alltagskleidung – ganz und gar nicht unattraktiv, wie ich finde. (Wo ich das Bild her habe? Na, für weitere Porträtaufnahmen von und für Informationen zur ihrer Person klicke man hier - der Mann versteht sein fotografisches Handwerk).
Übrigens, sie listet in dem Artikel noch eine Reihe anderer Muskelmaedels auf, die eine akademische Ausbildung absolviert haben und über überdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten verfügen, darunter Dr. Lisa Auckland oder die studierte Schullehrerin Amy Pazzo.
Ja, und wenn ich mich selber nun so betrachte --- unabhängig von Geschlecht und Muckis: Mit wem habe ich lieber Umgang – mit intelligenten (und dazu netten) Leuten oder den anderen? Ganz klar: Nicht mit dem Rest. Und noch mal ganz klar: Ich kann schon sagen, dass ich gerade unter den FBB immer wieder überraschend viele Leute getroffen habe, die mich mit Bildung oder Können überrascht haben. Zwei (stellvertretende) Beispiele: Alina Popa und Brigita Brezovac sind beide mehrsprachig – ich hingegen beherrsche mit Müh und Not eine Fremdsprache.
Also: Jenseits von allen sexuellen Interessen die Leute an sich nicht aus den Augen verlieren --- und die Empörung verstehen können, die jemanden wie Lisa Bavington packt, wenn sie solchen Stuss wie den genannten Zeitschriftenartikel lesen müssen. Das habe ich mir für mich mitgenommen. Und schreiben, wenn man Beleidigendes zu realen Personen liest. Denn: Engagiert oder interessiert man sich für irgendetwas, das nicht zum politisch-korrekten Mainstream passt, ja, dann besteht die Gefahr, dass es einen irgendwann selber erwischt ...
Aber auch: Mein Interesse, meine Phantasien und meine Freude (auch und gerade in erotischer Hinsicht) an muskulösen Frauen lasse ich mir nicht nehmen und schlecht reden. Es kommt, so denke ich mir, eben auf den Stil, den Takt und den Benimm an.
Categories: Female Muscle Stories
Nachtrag: Alina, der Titel, der Reporter ...
Da sitzt man nun und schreibt über seine Liebhaberei, ja, ich sage es richtheraus, seinen Fetisch, nämlich das Ding mit den Muskelmaedels, und fragt sich immer wieder mal, ob man denn nun einen an der Klatsche hat und ob überhaupt all das Geschreibsel, all die Gedanken von größerer oder (meist) minderer Tiefe, ob also all meine Worte resonanzlos im Daten-Nirwana des Internet verhallen.
Umso mehr freut man sich, wenn mal jemand reagiert – sei es per Mail, per Kommentar oder durch ein paar nette Worte, so wie es in diesem Fall ein Muskelmaedel tat. Die Rede ist von Alina Popa. Die kennt man ja: Die frisch gekürte Gewinnerin der diesjährigen IFBB-Meisterschaft in Spanien -- hier ein Foto vom vergangenen Jahr, damals noch in blond und burschikos-kurzhaarig:
Sie bedankte sich ganz lieb für meinen Text (gern geschehen, steht eins tiefer) und schickte mir ein paar Sätze zu Michael Graeter. Genau, der einstige Star des Boulevardjournalismus (früher hieß so was in vulgo, aber dafür eindeutig und klar Klatschreporter). Derselbe geriet nun Anfang des Jahres leider in personam und das auch noch unliebsam in die Schlagzeilen und dann ein Zwei-Drittel-Jahr wegen einer unklaren Rechtssache in diverse Justizverwahranstalten (oder so) hinter Gitter.
Etwas, das er nun selber mit typischem Verve, genauer Beobachtungsgabe, dem ihm eigenen Humor und einem ordentlichen Schuß Selbstironie durchaus lesenswert für einen Artikel verwertet hat. Das kann man hier auf der Website vom »Süddeutsche Zeitung Magazin« näher erkunden.
So muss das sein, wenn man ein Reporter ist, ich weiß das – sonst hätten all die Leute, die das hier lesen, hier gar nichts zu lesen. Wobei sich die Frage aufwirft, wer überhaupt ... – aber das hatten wir ja gerade.
Nun, also, Alina schreibt (ich habe als artiges Kerlchen natürlich gefragt, ob ich’s zitieren darf):
»Michael Graeter ist ein lustiger Kerl. Er besucht uns manchmal, er lebte 2 Jahre hier nahebei in unserer Nachbarschaft, und es scheint, als wolle er wieder hierher zurückkehren. Ich hatte keine Ahnung, dass er so berühmt ist, bis er diese Gefängnis-Sache im letzten Jahr hatte. Nur für die Akten: Er mag meine Kokosnuß-Kürbis-Suppe... Aber in diesem Jahr bereitete er mir eine nette Überraschung. Vor 2 Wochen absolvierte ich ein Gastposing in einer Meisterschaft hier in der Nähe von Zürich, und er kam, um mich zu sehen.«
Die Aussage der zuletzt stehenden sechs Worte kann ich nur allzugut nachvollziehen. Und das Suppenrezept hört sich auch für einen Steak- und Salat-Menschen wie mich interessant an. Jedenfalls schickte mir Alina Popa diesen schönen Schnappschuss, der sie mit Michael Graeter zeigt: Beide strahlen um die Wette. Weil das erstens ein fröhliches Bild ist, weil ich zweitens auch mal gleich mit zwei Berühmtheiten auf einem Bild pranzen kann, weil man drittens die Super-Armmuckis von Alina sieht – ja, wegen alldem wollte ich das der Welt nicht vorenthalten:
Falls es die Welt interessiert --- aua, wer haut mich denn da?
Ist ja gut, ich hör auf.
Sowohl mit dem Jammern als auch mit dem Schreiben. Letztgenanntes aber nur für heute. Um mit Paulchen Panther zu reden: »Ich komm’ wieder, keine Frage ...«
Umso mehr freut man sich, wenn mal jemand reagiert – sei es per Mail, per Kommentar oder durch ein paar nette Worte, so wie es in diesem Fall ein Muskelmaedel tat. Die Rede ist von Alina Popa. Die kennt man ja: Die frisch gekürte Gewinnerin der diesjährigen IFBB-Meisterschaft in Spanien -- hier ein Foto vom vergangenen Jahr, damals noch in blond und burschikos-kurzhaarig:
Sie bedankte sich ganz lieb für meinen Text (gern geschehen, steht eins tiefer) und schickte mir ein paar Sätze zu Michael Graeter. Genau, der einstige Star des Boulevardjournalismus (früher hieß so was in vulgo, aber dafür eindeutig und klar Klatschreporter). Derselbe geriet nun Anfang des Jahres leider in personam und das auch noch unliebsam in die Schlagzeilen und dann ein Zwei-Drittel-Jahr wegen einer unklaren Rechtssache in diverse Justizverwahranstalten (oder so) hinter Gitter.
Etwas, das er nun selber mit typischem Verve, genauer Beobachtungsgabe, dem ihm eigenen Humor und einem ordentlichen Schuß Selbstironie durchaus lesenswert für einen Artikel verwertet hat. Das kann man hier auf der Website vom »Süddeutsche Zeitung Magazin« näher erkunden.
So muss das sein, wenn man ein Reporter ist, ich weiß das – sonst hätten all die Leute, die das hier lesen, hier gar nichts zu lesen. Wobei sich die Frage aufwirft, wer überhaupt ... – aber das hatten wir ja gerade.
Nun, also, Alina schreibt (ich habe als artiges Kerlchen natürlich gefragt, ob ich’s zitieren darf):
»Michael Graeter ist ein lustiger Kerl. Er besucht uns manchmal, er lebte 2 Jahre hier nahebei in unserer Nachbarschaft, und es scheint, als wolle er wieder hierher zurückkehren. Ich hatte keine Ahnung, dass er so berühmt ist, bis er diese Gefängnis-Sache im letzten Jahr hatte. Nur für die Akten: Er mag meine Kokosnuß-Kürbis-Suppe... Aber in diesem Jahr bereitete er mir eine nette Überraschung. Vor 2 Wochen absolvierte ich ein Gastposing in einer Meisterschaft hier in der Nähe von Zürich, und er kam, um mich zu sehen.«
Die Aussage der zuletzt stehenden sechs Worte kann ich nur allzugut nachvollziehen. Und das Suppenrezept hört sich auch für einen Steak- und Salat-Menschen wie mich interessant an. Jedenfalls schickte mir Alina Popa diesen schönen Schnappschuss, der sie mit Michael Graeter zeigt: Beide strahlen um die Wette. Weil das erstens ein fröhliches Bild ist, weil ich zweitens auch mal gleich mit zwei Berühmtheiten auf einem Bild pranzen kann, weil man drittens die Super-Armmuckis von Alina sieht – ja, wegen alldem wollte ich das der Welt nicht vorenthalten:
Falls es die Welt interessiert --- aua, wer haut mich denn da?
Ist ja gut, ich hör auf.
Sowohl mit dem Jammern als auch mit dem Schreiben. Letztgenanntes aber nur für heute. Um mit Paulchen Panther zu reden: »Ich komm’ wieder, keine Frage ...«
Categories: Female Muscle Stories
Die Siegerin heißt: Alina Popa!
Am vergangenen Wochenende ballerte es so richtig mit Frauenbody-
building-Terminen: im englischen South Port gingen die "2008 NABBA Universe" über die Bühne, im spanischen Santa Susana dagegen die IFBB World Championships.
(Zur Erklärung sei angefügt: "NABBA" ist die Abkürzung für "National Amateur Body-Builder's Association"; die Website findet sich hier. "IFBB" steht für International Fedderation of Bodybuilding and Fitness - Website ist hier - beides die großen BB-Weltverbände.)
Und ein bißchen verzwickt war das alles ja schon: Weil ich weiß, dass die zwei Wettkämpfe am vergangenen Wochenende im westenglischen South Port vonstatten gehen sollte, habe ich vorab und währenddessen immer wieder mal gegoogelt. Ich wollte natürlich herausfinden, welches der Muskelmaedels denn nun gewonnen hat.
Tagelang: Nix.
Auf der Seite der Verbände standen nur Hinweise auf den kommenden Wettkampf, aber sonst bis dato nichts Aktuelles: auch eine Art von Öffentlichkeitsarbeit.
Tja, aber nun brennt wissensmäßig endlich ein Lichtlein am Horizont, zumindest mit Blick auf die IFBB. Mit Alina Popa hat sich eins meiner Lieblings-Muskelmaedels den Titel geholt: the bodybuilding overall of the IFBB World Championships --- allerherzlichsten Glückwunsch!
Interessant auch: Zwar schickten auch die Amis da ihre Teilnehmer hin. Aber bei den Frauen dominierten ganz klar die Europäerinnen und die Lateinamerikanerinnen - die belegten denn auch die vorderen sechs Plätze.
Apropos NABBA: Hätte sich Alina Popa beim Wettkampf der NABBA beteiligt, hätte sie den fraglos auch gewonnen - und zwar zum zwoten Mal: 2007 war sie da Miss Universe!
(Bild oben: Alina Popa zeigt ihren mächtigen Arm, April 2008. Übrigens, der ist nicht nur dick und muskulös, sondern auch stark, aber das richtig! Foto: © mattmuscle 2008)
In dem Zusammenhang sei auch noch auf einen genau ein Jahr alten Artikel über die aus Rumänien stammende und in die Schweiz verheiratete Athletin mit dem Prachtleib und dem wunderschönen Gesicht verwiesen.
Der stand freilich nicht bei den üblichen Bodybuilding-Seiten, sondern unter dem Titel "Miss Muskel aus Zürich" auf der Homepage von Michael Graeter --- hier.
Michael Graeter? In journalistischen Kreisen kein Unbekannter, oh nein! Bei diesem Herrn handelt es sich um einen journalistischen Veteranen, ja, eigentlich eine Legende: Er wurde bekannt vor allem als der Vertreter des Boulevard-Journalismus - in vulgo: Graeter war zeitweilig der wohl bekannteste deutsche Klatschkolumnist (ich verwende das Wort NICHT abwertend). Er bildete wohl auch das Vorbild für die Figur des von Franz Xaver Kroetz gespielten "Baby Schimmerlos" aus der in der Münchner Schickeria angesiedelten TV-Serie "Kir Royal" (Regie: Helmut Dietl).
Großes Kompliment: Michael Graeters Text über Alina Popa ist frei vom sonst so wohlfeil-üblichen "Igitt, wie unweiblich"-Schmonzes. Er berichtet statt dessen mit Interesse an anderen Menschen, neugierig, mit Augenzwinkern und mit ein paar schrägen Formulierungen ("Bizeps-Schönheitsdiziplin"), so, wie er es auch bei jedem anderen Thema täte. Ansonsten ist der Text objektiv und wertneutral, also so, wie es sich für unseren Berufsstand gehört.
Ich bin so frei, aus dem Text zu zitieren:
"Wie eine Bronzeskulptur auf der Mitte einer großen Piazza stand die blonde Wahl-Züricherin Alina Popa Molinari im roten mit Swarovski-Steinchen besetzten Bikini auf der Bühne und lächelte in das minutenlange Blitzlichtgewitter. Stürmisch applaudierten die 3000 Zuschauer. Selten war die Jury sich so einig, ihr die Trophäe zu geben.Die Siegerin, ein weiblicher Siegfried, wiegt 75 fettfreie Kilos, ist 168 Zentimeter groß und hat in den letzten drei Monaten neben dem Krafttraining die Ernährungs-Qual auf sich genommen, täglich nur Hühnchen und 40 Gramm Reis zu sich zu nehmen, um zu gewinnen. Alinas Oberarmmuskeln messen im Moment stolze 43 Zentimeter, Oberweite und ihr Allerwertester kamen angesichts des Gesamtkörper-Tunings leicht ins Hintertreffen. Wichtig war aber bei dieser Qualifikation die perfekten Rundungen der Muskelmasse die Härte, Symmetrie und Proportion. Natürlich auch die Aura des menschlichen Kunstwerks. Der Charme der frisch gekürten Muskel-Prinzessin verzückte alle. Vor ihrem Bizeps-Wettkampf hatte ihr der mitgereiste Ehemann Raffaele Molinari, ein globetrottender Elektro-Ingenieur und Hobby-Bodybuilder, das optimale Haut-Outfit angepasst, das jeder noch so entlarvender Scheinwerfer-Beleuchtung standhielt. Mit goldener Hand sprayte er Alina in drei Arbeitsprozessen mit „Pro Tan“ einen gülden-braunen Körper-Teint auf und optimierte den Look mit „Dream Can“ und Baby-Öl. Das dauerte Stunden und allein dieser Service scheint ein wahrer Liebesbeweis zu sein."
Tja --- also für diese Art von Airbrush am edlen Muckimaedel-Leib hätte ich mich glattweg auch hergegeben! Und wie das ganz oben angefügte Foto zeigt, befand sich Alina in Spanien in einer wahrhaft traummäßig-erstklassigen Verfassung - außer, dass sie sich nun ihre Haare kastanienbraun getönt hat; vor einem Jahr zeigte sie sich ja noch flachsblond:
(Bild links: Alina Anfang 2007 --- diese Arme sind einfach der Wahnsinn. Aber auch der Rest der Dame gefällt, und das bezieht sich nicht nur auf Body und Gesicht, sondern auch auf ihr extrem angenehmes Wesen. Bild ist wieder von mir.)
Nochmals: Herzlichen Glückwunsch an Alina Popa in die Schweiz! Und wo ich schon mal beim Gratulieren bin: Mir gefällt auch das neue Design ihrer Homepage sehr gut: die findet sich hier.
building-Terminen: im englischen South Port gingen die "2008 NABBA Universe" über die Bühne, im spanischen Santa Susana dagegen die IFBB World Championships.
(Zur Erklärung sei angefügt: "NABBA" ist die Abkürzung für "National Amateur Body-Builder's Association"; die Website findet sich hier. "IFBB" steht für International Fedderation of Bodybuilding and Fitness - Website ist hier - beides die großen BB-Weltverbände.)
Und ein bißchen verzwickt war das alles ja schon: Weil ich weiß, dass die zwei Wettkämpfe am vergangenen Wochenende im westenglischen South Port vonstatten gehen sollte, habe ich vorab und währenddessen immer wieder mal gegoogelt. Ich wollte natürlich herausfinden, welches der Muskelmaedels denn nun gewonnen hat.
Tagelang: Nix.
Auf der Seite der Verbände standen nur Hinweise auf den kommenden Wettkampf, aber sonst bis dato nichts Aktuelles: auch eine Art von Öffentlichkeitsarbeit.
Tja, aber nun brennt wissensmäßig endlich ein Lichtlein am Horizont, zumindest mit Blick auf die IFBB. Mit Alina Popa hat sich eins meiner Lieblings-Muskelmaedels den Titel geholt: the bodybuilding overall of the IFBB World Championships --- allerherzlichsten Glückwunsch!
Interessant auch: Zwar schickten auch die Amis da ihre Teilnehmer hin. Aber bei den Frauen dominierten ganz klar die Europäerinnen und die Lateinamerikanerinnen - die belegten denn auch die vorderen sechs Plätze.
Apropos NABBA: Hätte sich Alina Popa beim Wettkampf der NABBA beteiligt, hätte sie den fraglos auch gewonnen - und zwar zum zwoten Mal: 2007 war sie da Miss Universe!
(Bild oben: Alina Popa zeigt ihren mächtigen Arm, April 2008. Übrigens, der ist nicht nur dick und muskulös, sondern auch stark, aber das richtig! Foto: © mattmuscle 2008)
In dem Zusammenhang sei auch noch auf einen genau ein Jahr alten Artikel über die aus Rumänien stammende und in die Schweiz verheiratete Athletin mit dem Prachtleib und dem wunderschönen Gesicht verwiesen.
Der stand freilich nicht bei den üblichen Bodybuilding-Seiten, sondern unter dem Titel "Miss Muskel aus Zürich" auf der Homepage von Michael Graeter --- hier.
Michael Graeter? In journalistischen Kreisen kein Unbekannter, oh nein! Bei diesem Herrn handelt es sich um einen journalistischen Veteranen, ja, eigentlich eine Legende: Er wurde bekannt vor allem als der Vertreter des Boulevard-Journalismus - in vulgo: Graeter war zeitweilig der wohl bekannteste deutsche Klatschkolumnist (ich verwende das Wort NICHT abwertend). Er bildete wohl auch das Vorbild für die Figur des von Franz Xaver Kroetz gespielten "Baby Schimmerlos" aus der in der Münchner Schickeria angesiedelten TV-Serie "Kir Royal" (Regie: Helmut Dietl).
Großes Kompliment: Michael Graeters Text über Alina Popa ist frei vom sonst so wohlfeil-üblichen "Igitt, wie unweiblich"-Schmonzes. Er berichtet statt dessen mit Interesse an anderen Menschen, neugierig, mit Augenzwinkern und mit ein paar schrägen Formulierungen ("Bizeps-Schönheitsdiziplin"), so, wie er es auch bei jedem anderen Thema täte. Ansonsten ist der Text objektiv und wertneutral, also so, wie es sich für unseren Berufsstand gehört.
Ich bin so frei, aus dem Text zu zitieren:
"Wie eine Bronzeskulptur auf der Mitte einer großen Piazza stand die blonde Wahl-Züricherin Alina Popa Molinari im roten mit Swarovski-Steinchen besetzten Bikini auf der Bühne und lächelte in das minutenlange Blitzlichtgewitter. Stürmisch applaudierten die 3000 Zuschauer. Selten war die Jury sich so einig, ihr die Trophäe zu geben.Die Siegerin, ein weiblicher Siegfried, wiegt 75 fettfreie Kilos, ist 168 Zentimeter groß und hat in den letzten drei Monaten neben dem Krafttraining die Ernährungs-Qual auf sich genommen, täglich nur Hühnchen und 40 Gramm Reis zu sich zu nehmen, um zu gewinnen. Alinas Oberarmmuskeln messen im Moment stolze 43 Zentimeter, Oberweite und ihr Allerwertester kamen angesichts des Gesamtkörper-Tunings leicht ins Hintertreffen. Wichtig war aber bei dieser Qualifikation die perfekten Rundungen der Muskelmasse die Härte, Symmetrie und Proportion. Natürlich auch die Aura des menschlichen Kunstwerks. Der Charme der frisch gekürten Muskel-Prinzessin verzückte alle. Vor ihrem Bizeps-Wettkampf hatte ihr der mitgereiste Ehemann Raffaele Molinari, ein globetrottender Elektro-Ingenieur und Hobby-Bodybuilder, das optimale Haut-Outfit angepasst, das jeder noch so entlarvender Scheinwerfer-Beleuchtung standhielt. Mit goldener Hand sprayte er Alina in drei Arbeitsprozessen mit „Pro Tan“ einen gülden-braunen Körper-Teint auf und optimierte den Look mit „Dream Can“ und Baby-Öl. Das dauerte Stunden und allein dieser Service scheint ein wahrer Liebesbeweis zu sein."
Tja --- also für diese Art von Airbrush am edlen Muckimaedel-Leib hätte ich mich glattweg auch hergegeben! Und wie das ganz oben angefügte Foto zeigt, befand sich Alina in Spanien in einer wahrhaft traummäßig-erstklassigen Verfassung - außer, dass sie sich nun ihre Haare kastanienbraun getönt hat; vor einem Jahr zeigte sie sich ja noch flachsblond:
(Bild links: Alina Anfang 2007 --- diese Arme sind einfach der Wahnsinn. Aber auch der Rest der Dame gefällt, und das bezieht sich nicht nur auf Body und Gesicht, sondern auch auf ihr extrem angenehmes Wesen. Bild ist wieder von mir.)
Nochmals: Herzlichen Glückwunsch an Alina Popa in die Schweiz! Und wo ich schon mal beim Gratulieren bin: Mir gefällt auch das neue Design ihrer Homepage sehr gut: die findet sich hier.
Categories: Female Muscle Stories
Muskeln aus Stahl
Bulgarien ist weit weg, ein Land, von dem die meisten Westeuropäer so gar keine Vorstellung haben. Bei mir knüpft sich das aber inzwischen an eine feste Größe – in dem Fall an ein ganz bestimmtes Muskelmaedel.
Milena Tevilova.
Ich habe die Frau mit dem markanten Gesicht inzwischen zweimal getroffen, zum bis dato letzten Mal im Frühjahr (weswegen der Bericht nun endlich auch einmal nachgereicht sei). Denn was mich bei ihr beeindruckt hat, ist mehrerlei: Sie ist vergleichsweise groß, also deutlich über einssiebzig. Und wenn sie etwas Hochhackiges an den Füßen trägt, dann blickt sie mir geradeaus in die Augen.
Das allein imponiert mir schon, das allein schon beschleunigt meinen Puls. Wenn aber diese Person dann noch weiblichen Geschlechts ist und dazu unübersehbar, ja nachgerade extrem muskulös, dann werden mein Mund trocken, meine Handflächen feucht und mein Puls deutlich schneller.
Milena ist groß, und sie ist unerhört muskulös. Wobei man das in natura gesehen haben muss. Fotos werden dem nur bedingt gerecht. Das sei etwas erklärt: Da sieht der Betrachter oft nur ein einzelnes Muskelmaedel. Eine Iris Kyle oder eine Maryse Manios wirken auf Fotos daher wie gigantische Hünenfrauen, doch handelt es sich bei beiden in Realität um eher kleine Frauen. Diese Aussage schmälert keinesfalls sportliche Leistungen, aber es ist halt nun mal so: Auf den Fotos erscheinen diese Frauen viel imposanter, als sie es in Wirklichkeit schon sind. Das liegt daran, dass man bei den Bildern keinen Vergleich zu anderen Athletinnen hat.
Die den Fotos eigene Realität erstreckt sich natürlich auch auf große Muskelmaedels wie Milena. Sie sieht da vergleichsweise schlank aus. Aber das ändert sich, wenn man sie direkt vor Augen hat und ihre Muskeln in direkter Relation zu ihrer Körpergröße sieht: Dann erkennt man erst, wie gigantisch Milenas Leib ist. Der im übrigen ein Fest für die Fans eines symmetrischen Bodys ist. Auf mich sah da alles perfekt aufeinander abgestimmt aus.
Ist all das schon ein Augenschmaus für Liebhaber von Muskelfrauen, so wird es ihren Muckis immer noch nicht gerecht. Das Besondere bei Milena ist nämlich die Konsistenz ihres Fleisches, wenn man das mal so nennen darf. Sie war bei unserem letzten Meeting nicht in Wettkampfform, aber ihre Muskeln wirkten unter meinen Händen schlichtweg knochenhart. Mir fiel das auf, als wir uns gegenüber saßen, und ich ihre Beine berührte, erst zufällig und dann völlig ungläubig nachtastend.
Eine unglaubliche Härte. Die Oberschenkel wirkten wie aus einem absolut unnachgiebigem Material gefertigt, sozusagen einer Art fleischlichem Stahl. Und diese Wahnsinnsfestigkeit wiesen diese Schenkel bereits auf, als Milena einfach relaxed dasaß.
Wie sie sich angespannt anfühlten, das fand ich schnell heraus. Wir stellten ein paar Kraftvergleiche an. Einmal drückte ich ihre Beine von außen nach innen zusammen, einmal von innen nach außen auseinander. Das heißt, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich versuchte es.
Während ich mich verbissen anstrengte, saß mir Milena gegenüber und wirkte völlig unbeteiligt. Denn die Bein-Übungen und meine Kraft forderten sie nicht im mindesten. Sie hätte dabei auch telefonieren können oder im Kopf die letzte Ziffer der Zahl Pi ausrechnen können. Vielleicht tat sie auch genau das. Sie ließ mich fast schon geistesabwesend gewähren, hielt erst mal nur gegen und zu allem Überfluss sagte sie auch noch erschreckende Dinge wie: »Komm, gib dir Mühe. Komm. Ich mache ja erst mal nichts.«
Als sie dann aber etwas machte, da ging das ruckzuck. Ihre Beine sind so stark, dass sie alles, was sie dazwischen einklemmt, auf immer festhalten kann. Beim ersten Versuch spannte Milena ihre Oberschenkel nur ein bisschen an und drückte sie nach innen – schon pressten sich meine Knie aneinander als seien sie verschweißt. Und beim Auseinanderdrücken spreizten sich meine Schenkel im Nu so weit, wie es meine Bänder und meine Hüftgelenke zuließen.
Hinzu kommt, dass sie prächtig geformte Schenkel hat. Die sind wunderschön symmetrisch und wirken bei aller Muskulosität ausgesprochen schlank. Dazu passt auch ihr vergleichsweise kleiner, aber herrlich knackiger Popo, ein Körperteil, von dem sich meine Hände gar nicht mehr lösen konnten.
Milena hat imposante, harte und sehr klar definierte Bauchmuskeln, die nicht nur flach sind, wie bei manch anderem Muskelmaedel, sondern auch noch bepackt und voluminös. Ihre Schultern sind deutlich breiter als meine (was schon etwas heißen will). Und bei ihrer Brustmuskulatur, ja, da dachte ich an tektonische Platten.
Sehr schön auch ihr breit ausladender Rücken, der sich erst so richtig entfaltet, wenn sie die Hände in die Hüften stemmt und sich ihre Lats wie Flügel nach außen zu spreizen beginnen. Ein Wahnsinns-Anblick! Hat sie eine Jacke an, sieht ein ungeschultes Auge auf den ersten Blick nicht unbedingt, was darin steckt. Das liegt, wie gesagt, daran, dass sie vergleichsweise groß gewachsen ist.
Daher erscheinen ihre Arme auf Bildern auch nicht sonderlich dick. Aber ich kann mich da nur noch einmal wiederholen: Man muss sie live sehen, und man sollte gefühlt haben, wie außerordentlich straff und stark sie gebaut ist. Auch ihre Arme sind voller Kraft, ich unterlag ihr ziemlich schnell beim Armdrücken (allerdings hatten wir keine richtige Unterlage).
Milena hat außerdem herrlich starke Hände, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Sie kann damit aber nicht nur extrem gefühlvoll, sondern auch sehr dominant zupacken. Einmal hatte sie meine Finger so im Griff, dass ich kurzfristig den Eindruck hatte, sie würden absterben.
Beim Posieren ist Milena sehr geduldig, wirkt aber auf mich mitunter sehr zurückhaltend. Sie ist keine von der Sorte, die sich da in den Vordergrund spielt. Sie hatte für mich ein paar hochhackige Plateausandalen angelegt, einen Minirock und ein Bikinioberteil und sah darin umwerfend aus.
Was ich mir aber auf jeden Fall noch wünsche: Ich will sie mal in einem hautengen Mini aus Latex, Gummi oder Leder sehen, befühlen und auch fotografieren, den Körper eingeölt und braun und dieses Mal die Haare offen ...
Hier geht es zu ihrer Website.
Milena Tevilova.
Ich habe die Frau mit dem markanten Gesicht inzwischen zweimal getroffen, zum bis dato letzten Mal im Frühjahr (weswegen der Bericht nun endlich auch einmal nachgereicht sei). Denn was mich bei ihr beeindruckt hat, ist mehrerlei: Sie ist vergleichsweise groß, also deutlich über einssiebzig. Und wenn sie etwas Hochhackiges an den Füßen trägt, dann blickt sie mir geradeaus in die Augen.
Das allein imponiert mir schon, das allein schon beschleunigt meinen Puls. Wenn aber diese Person dann noch weiblichen Geschlechts ist und dazu unübersehbar, ja nachgerade extrem muskulös, dann werden mein Mund trocken, meine Handflächen feucht und mein Puls deutlich schneller.
Milena ist groß, und sie ist unerhört muskulös. Wobei man das in natura gesehen haben muss. Fotos werden dem nur bedingt gerecht. Das sei etwas erklärt: Da sieht der Betrachter oft nur ein einzelnes Muskelmaedel. Eine Iris Kyle oder eine Maryse Manios wirken auf Fotos daher wie gigantische Hünenfrauen, doch handelt es sich bei beiden in Realität um eher kleine Frauen. Diese Aussage schmälert keinesfalls sportliche Leistungen, aber es ist halt nun mal so: Auf den Fotos erscheinen diese Frauen viel imposanter, als sie es in Wirklichkeit schon sind. Das liegt daran, dass man bei den Bildern keinen Vergleich zu anderen Athletinnen hat.
Die den Fotos eigene Realität erstreckt sich natürlich auch auf große Muskelmaedels wie Milena. Sie sieht da vergleichsweise schlank aus. Aber das ändert sich, wenn man sie direkt vor Augen hat und ihre Muskeln in direkter Relation zu ihrer Körpergröße sieht: Dann erkennt man erst, wie gigantisch Milenas Leib ist. Der im übrigen ein Fest für die Fans eines symmetrischen Bodys ist. Auf mich sah da alles perfekt aufeinander abgestimmt aus.
Ist all das schon ein Augenschmaus für Liebhaber von Muskelfrauen, so wird es ihren Muckis immer noch nicht gerecht. Das Besondere bei Milena ist nämlich die Konsistenz ihres Fleisches, wenn man das mal so nennen darf. Sie war bei unserem letzten Meeting nicht in Wettkampfform, aber ihre Muskeln wirkten unter meinen Händen schlichtweg knochenhart. Mir fiel das auf, als wir uns gegenüber saßen, und ich ihre Beine berührte, erst zufällig und dann völlig ungläubig nachtastend.
Eine unglaubliche Härte. Die Oberschenkel wirkten wie aus einem absolut unnachgiebigem Material gefertigt, sozusagen einer Art fleischlichem Stahl. Und diese Wahnsinnsfestigkeit wiesen diese Schenkel bereits auf, als Milena einfach relaxed dasaß.
Wie sie sich angespannt anfühlten, das fand ich schnell heraus. Wir stellten ein paar Kraftvergleiche an. Einmal drückte ich ihre Beine von außen nach innen zusammen, einmal von innen nach außen auseinander. Das heißt, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich versuchte es.
Während ich mich verbissen anstrengte, saß mir Milena gegenüber und wirkte völlig unbeteiligt. Denn die Bein-Übungen und meine Kraft forderten sie nicht im mindesten. Sie hätte dabei auch telefonieren können oder im Kopf die letzte Ziffer der Zahl Pi ausrechnen können. Vielleicht tat sie auch genau das. Sie ließ mich fast schon geistesabwesend gewähren, hielt erst mal nur gegen und zu allem Überfluss sagte sie auch noch erschreckende Dinge wie: »Komm, gib dir Mühe. Komm. Ich mache ja erst mal nichts.«
Als sie dann aber etwas machte, da ging das ruckzuck. Ihre Beine sind so stark, dass sie alles, was sie dazwischen einklemmt, auf immer festhalten kann. Beim ersten Versuch spannte Milena ihre Oberschenkel nur ein bisschen an und drückte sie nach innen – schon pressten sich meine Knie aneinander als seien sie verschweißt. Und beim Auseinanderdrücken spreizten sich meine Schenkel im Nu so weit, wie es meine Bänder und meine Hüftgelenke zuließen.
Hinzu kommt, dass sie prächtig geformte Schenkel hat. Die sind wunderschön symmetrisch und wirken bei aller Muskulosität ausgesprochen schlank. Dazu passt auch ihr vergleichsweise kleiner, aber herrlich knackiger Popo, ein Körperteil, von dem sich meine Hände gar nicht mehr lösen konnten.
Milena hat imposante, harte und sehr klar definierte Bauchmuskeln, die nicht nur flach sind, wie bei manch anderem Muskelmaedel, sondern auch noch bepackt und voluminös. Ihre Schultern sind deutlich breiter als meine (was schon etwas heißen will). Und bei ihrer Brustmuskulatur, ja, da dachte ich an tektonische Platten.
Sehr schön auch ihr breit ausladender Rücken, der sich erst so richtig entfaltet, wenn sie die Hände in die Hüften stemmt und sich ihre Lats wie Flügel nach außen zu spreizen beginnen. Ein Wahnsinns-Anblick! Hat sie eine Jacke an, sieht ein ungeschultes Auge auf den ersten Blick nicht unbedingt, was darin steckt. Das liegt, wie gesagt, daran, dass sie vergleichsweise groß gewachsen ist.
Daher erscheinen ihre Arme auf Bildern auch nicht sonderlich dick. Aber ich kann mich da nur noch einmal wiederholen: Man muss sie live sehen, und man sollte gefühlt haben, wie außerordentlich straff und stark sie gebaut ist. Auch ihre Arme sind voller Kraft, ich unterlag ihr ziemlich schnell beim Armdrücken (allerdings hatten wir keine richtige Unterlage).
Milena hat außerdem herrlich starke Hände, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Sie kann damit aber nicht nur extrem gefühlvoll, sondern auch sehr dominant zupacken. Einmal hatte sie meine Finger so im Griff, dass ich kurzfristig den Eindruck hatte, sie würden absterben.
Beim Posieren ist Milena sehr geduldig, wirkt aber auf mich mitunter sehr zurückhaltend. Sie ist keine von der Sorte, die sich da in den Vordergrund spielt. Sie hatte für mich ein paar hochhackige Plateausandalen angelegt, einen Minirock und ein Bikinioberteil und sah darin umwerfend aus.
Was ich mir aber auf jeden Fall noch wünsche: Ich will sie mal in einem hautengen Mini aus Latex, Gummi oder Leder sehen, befühlen und auch fotografieren, den Körper eingeölt und braun und dieses Mal die Haare offen ...
Hier geht es zu ihrer Website.
Categories: Female Muscle Stories
And the winner is:
Erneut hat Iris Kyle den Titel der Ms. Olympia errungen, das hat sich ja sicher schon herumgesprochen.
Interessant bei alledem ist ja nur, dass sie noch bei der diesjährigen Ms. International wegen Steroid-Konsum disqualifiziert worden ist --- ein schlauer (oder ein missgünstiger, intriganter) Mensch hatte einen verdächtigen Knoten am Hammer-Popo unserer Dame gesehen.
Ach ja.
Alle anderen Maedels des Wettbewerbs waren natürlich »sauber«. Und ich hatte schon Sex mit ungefähr 25000 Frauen. Eins so wahrscheinlich wie das andere, und für mich der Beleg dafür, dass da irgendjemand auf Funktionärsebene sein Mütchen kühlen wollte: eine selten heuchlerische Entscheidung aus meiner Sicht!
Jedenfalls, bei der Miss O hat Iris Kyle nun gewonnen, also zumindest in der Klasse, die uns hier interessiert. Dort bei den Maedels mit den richtigen Muckis. Gerechtermaßen, muss man sagen, denn sie war in einer außerordentlich guten Verfassung – und das gilt nicht nur mit Blick auf die Frauen, sondern sogar die Männer.
Sicher, sie kann als FBB nicht mit der schieren Masse der Jungs aufwarten, sie ist auch keine Riesin, sondern von der Körpergröße her eigentlich eher zierlich (das habe ich ja letztes Jahr nach der Fibo schon mal beschrieben; da hatte ich sie gesehen und auch ein paar Bilder gemacht). Aber dafür erschien sie auf der Bühne mit einer Qualität bei der Muskelausprägung, die einfach ihresgleichen sucht: Wer die Photos vom Lineup der Männer mit denen der richtigen Muskelmaedels vergleicht, der sieht die eindeutig besseren und auch nach hinten stärker ausgebildeten Deltoid-Muskeln, die Rückenpartie mit den eindeutig besseren und tieferen Einschnitten, vor allem aber die um Welten besseren Waden bei Iris Kyle.
Was die Dame da an klotzigen, umfänglichen und wie mit dem Meißel konturierten, fraglos stahlhart wirkenden Muckis zu bieten hat, das raubt einem den Atem: Im Vergleich zu Iris Kyle und ihren »super calves« wirken die Jungs und ihre Unterschenkel ja fast schon schwächlich. Das sieht man auf dem Bild hier etwas genauer.
Sowas dürfte jeden männlichen BB blass werden lassen. Bei Typen wie mir erzeugt das freilich eine andere Reaktion ... würde gern mal diese Muskelpakete arbeiten sehen, wenn ihre Besitzerin hochhackige Schuhen trägt. Auf dem Boden sitzen oder noch besser liegen und zuschauen, wie in Augenhöhe diese unglaublichen Waden unter der schönen dunklen und in meiner Phantasie natürlich ölglänzenden Haut sich auf- und abbewegen, wie sich diese enormen Kraftpakete am Schenkel nach oben zusammenballen, wenn sie den Fuß aufsetzt und abrollt ... jaaaaa!
Eine Website hat sie übrigens auch: http://www.iriskyle.com/.
Zum Abschluß nun noch ein Bild von ihr von einem früheren Wettkampf --- einfach der Hammer ...
Categories: Female Muscle Stories
»Chemical Pink« – Belletristisches zum Thema Muskelmaedels
Kati Arnoldi heißt die blonde und (ansehnliche) U.S.-Schriftstellerin, die mit dem Roman »Chemical Pink« vor sieben Jahren für Aufsehen sorgte und damit ihren literarischen Durchbruch schaffte. Und weil das Buch gerade neu aufgelegt wurde, sei auch mal was dazu gesagt (oben übrigens der aktuelle, weiter unten der ältere Titel).
Worum geht es? Dies ist eine (in der Prä-Handy-und Internet-Ära angesiedelte) Geschichte aus dem kalifornischen Milieu des Hardcore-Frauenbodybuilding. Sie schildert, wie eine junge Frau systematisch von zwei Fachleuten für einen Bodybuilding-Wettkampf trainiert, präpariert und gemästet wird, was diese Frau einem der Fachleute an Gegenleistungen zu erbringen hat, wie alle Beteiligten zu weit gehen und wie sich all das auswirkt.
Die beiden Hauptpersonen sind
- der superreiche Muskelmaedel-Freak Charles Worthington
- die ehrgeizige Bodybuilderin Jeanine »Aurora« Johnson.
In den Nebenrollen sehen wir
- Auroras halbwüchsige Tochter Amy
- Auroras Mutter Eileen
- den deutschen Drogenpapst, Trainer und Nobel-Zuhälter Hendrik von Got
den geistesgestörten, in seinem Auto lebenden Skip DeBilda, ebenfalls ein Bodybuilder und ein Muckimaedel-Freak, der Aurora entdeckt und überhaupt erst mit dem Sport in Verbindung gebracht hat.
Und dann sind da noch eine Reihe von Bodybuilderinnen und einige weitere Personen.
Hört sich für Muckimaedel-Fans erst mal verlockend an, liest sich meistenteils auch spannend und zum Teil auch komisch, ist aber in diesen Kreisen nur was für den (und die), die auch willens sind, einen offenen Blick in den Spiegel und hinter die Kulissen zu wagen. Denn wie überall im Leben hat auch hier der schöne Schein seine dunklen Seiten: Ein durchaus verstörendes Buch, und das aus mehreren Gründen.
Erstens nimmt »Chemical Pink« beim Thema Doping kein Blatt vor den Mund. Hierin liegt eine der Stärken: Der Leser erhält einen super-akkuraten Einblick in die Vorgehensweise des chemischen Muckiaufbaus und auch in die damit einhergehenden unerwünschten Folgen, sowohl die körperlichen (tiefere Stimme, Klitoris-Wachstum, Bartwuchs, Gelenkschmerzen) wie die psychischen (partieller Realitätsverlust, Stimmungsschwankungen).
Und man liest auch in aller Deutlichkeit, wie die davon betroffenen Damen beim Wettkampf damit umgehen – zum Beispiel, in dem sie die entsprechenden intimen Stellen mit Klebeband, Plastikeinsätzen u.ä.m. abdecken. Dies, um zu verhindern, dass sich die vergrößerten Körperpartien durch den Bikinihöschen-Stoff abzeichnen.
Zweitens geht es – und das war laut Nachwort der Schriftstellerin ihr eigentliches Thema –um das Aufeinandertreffen zweier obsessiver Persönlichkeiten, dem Millionär Charles und der Athletin Aurora. Diese nimmt zur Finanzierung ihres ehrgeizigen Zieles naiv das großzügig klingende Angebot des reichen Mannes an, sie mittels üppiger Apanage zu finanzieren, wenn sie dafür nach seinen Bedingungen lebt.
Das heißt (ebenfalls wieder erschreckend klar zu lesen): trainieren nach seinen egomanisch-diktatorischenVorgaben beziehungsweise des von ihm angeheuerten Gurus Hendrik, minutiös nach Vorgabe essen, schlafen und --- spritzen.
Nicht zu vergessen die sexuellen Gefälligkeiten: Kati Arnoldi schildert den Millionär als komplett perversen Junggesellen-Freak, der ausschließlich seinem Fetisch lebt (und wohl, so wird’s angedeutet, ein gestörtes Verhältnis zu seiner dominanten, aber vor Handlungsbeginn verblichenen Mama gehabt hat).
Unser Mann, beschrieben als dürrer Schwächlich mit wenigen Haaren, aber dafür dicker Brille, liebt schräge erotische SM-Spielchen jeder Art, die genau nach seinen Vorgaben abzulaufen haben. Mitunter verkleidet er sich als Frau, das sogar in »Psycho«-Manier mit der Kleidung seiner Mutter. Sein ganzes Leben ist auf Muckimaedels ausgerichtet, sein Haus enthält eine Bibliothek mit »jeder Bodybuilding-Zeitschrift der letzten fünf Jahre, amerikanische, europäische und japanische«. Er hat sich eine eigene Posing-Ecke und sogar ein Dopinglabor eingerichtet.
Und unser superreicher Fetischist nimmt bei alldem auch in Kauf, was die ganze Spritzerei anrichtet --- die Heldin Aurora hatte nämlich eine (immerhin von Charles geliebte und nicht nur benutzte) Bodybuilding-Vorgängerin, bei der das Doping-Übermaß verheerende Folgen hatte – hier ein Zitat aus dem Roman: »Es ging zirka zwei Jahre lang gut und dann ging es gar nicht mehr. Nichts von dem, was Charles auch tat, konnte ihre natürliche Schilddrüsenfunktion stimulieren. Ihr Stoffwechsel stürzte ab und sie blähte sich auf wie ein Walross. Hilflos sah er zu, als sie enorm fett wurde, ihr Bart dick, die Gesichtszüge grob.«
Und wie ist all das geschrieben? Jetzt wird’s ein paar Sätze lang literaturwissenschaftlich. Arnoldi erzählt »auktorial«. Es gibt also keinen »Ich«-Erzähler, statt dessen wechselt die Autorin von einer Person zur anderen und beschreibt diese mit Innen- und Außensicht. Die Innensicht (also der Blick auf Gefühle und Gedanken einer Person) gibt’s aber nicht bei allen Figuren: Sie erstreckt sich vor allem auf den Millionär, die Bodybuilderin, die Tochter und den Vietnam-Veteranen.
Als Roman hat das Buch rein formal seine Schwächen; es gibt mehrfach dramaturgische Sprünge und wirkt somit mitunter unausgewogen. Außerdem merkt man, dass sich Arnoldi in der Welt, über die sie schreibt, sehr gut auskennt – mitunter zu gut. Mancherlei dürfte dem nicht mit der Bodybuilding-Welt vertrauten Leser unverständlich bleiben, vor allem das ein oder andere zum Thema Doping. Ansonsten aber ist die Sprache klar und prägnant, die Handlungsführung logisch, eindeutig und auch mit ein paar Überraschungen gespickt. Die Dialoge sind präzise und erscheinen glaubwürdig und realistisch, der Schluss mit Aurora und ihrem Mäzen/Peiniger arg Hollywood-mäßig.
Die Personen wirken allesamt wie überzeichnete Karikaturen – das Buch lebt von der grotesken Überzeichnung, aus der es seine Komik zu beziehen versucht. Das betrifft den deutschen Doping-Papst und Trainings-Guru, der immer »ja« sagt statt »yes», »yeah« oder »yup«. Außerdem hat der einen Namen, der klingt wie aus einem amerikanischen B-Movie der 1940er Jahre entliehen; da fehlen nur noch das Monokel und der zum deutschen Gruß erhobene Arm.
Grotesk auch der Charakter des Millionärs. Der lebt (natürlich) allein und ist mindestens so verschroben wie Norman Bates aus Hitchcokcks »Psycho«. Und richtig durchgeknallt wirkt der erste Trainer Auroras: Ein im Auto lebender Vietnam-Veteran mit dem wortspielerischen Nachnamen DeBilda (da steckt »debil« ebenso drinne wie »The Builder«), der sich nie wäscht und noch nach Jahren den Becher im Auto hat, aus dem sein Schützling einst getrunken hat.
Aber hier schleicht sich auch der Verdacht ein, dass da zwar manches der Dramatik und dem Stilmittel der bewussten Überzeichnung zu stunden ist, aber anderes gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt sein dürfte: namentlich die Sexspielchen und die Besessenheit, welche alle Beteiligten kennzeichnet (und die zumindest in Ansätzen bei Fans wie dem Verfasser dieser Zeilen auch vorhanden sein dürfte). Das wahre Opfer von alldem aber ist nicht die zur Höchstform gespritzte Bodybuilderin, sondern ihre Tochter: Die leidet am meisten unter der narzisstischen Körper-Manie ihres Umfeldes, weswegen sie – auch leicht klischeebehaftet – darauf reagiert, indem sie sich äußerlich vernachlässigt und mit Süßigkeiten voll stopft.
Und wie wahr ist all das? Als Antwort dies: Kati Arnoldi hat Anfang der 1990er Jahre selber in Kalifornien einen Wettkampf gewonnen, die »1992 Southern California Bodybuilding Championship«. Sie hat jahrelang in »Gold’s Gym« in Venice trainiert und kennt die Szene aus dem Effeff. Um das Buch wissenschaftlich auf festen Boden zu stellen, hat sich die Verfasserin zudem von – begreiflicherweise namentlich nicht genannten – FBB-Doping-Fachleuten beraten lassen. So kam sie, wie sie schreibt, zu einem Doping-Programm, das jemand wie Charles an jemand wie Aurora angewendet haben könnte.
Angeblich soll die wilde Mär auch verfilmt werden. Doch gibt es da noch das nicht unwesentliche Problem, auch eine rein äußerlich geeignete Aktrice zu finden. Eine, die vom Fleck weg die Muckis hat und der man dann den Wandel zur Super-Muskelbraut auch abnimmt. Mal sehen, was wird. Ja, und wer will, kann die Autorin hier erreichen: Kati Arnoldis Homepage.
Worum geht es? Dies ist eine (in der Prä-Handy-und Internet-Ära angesiedelte) Geschichte aus dem kalifornischen Milieu des Hardcore-Frauenbodybuilding. Sie schildert, wie eine junge Frau systematisch von zwei Fachleuten für einen Bodybuilding-Wettkampf trainiert, präpariert und gemästet wird, was diese Frau einem der Fachleute an Gegenleistungen zu erbringen hat, wie alle Beteiligten zu weit gehen und wie sich all das auswirkt.
Die beiden Hauptpersonen sind
- der superreiche Muskelmaedel-Freak Charles Worthington
- die ehrgeizige Bodybuilderin Jeanine »Aurora« Johnson.
In den Nebenrollen sehen wir
- Auroras halbwüchsige Tochter Amy
- Auroras Mutter Eileen
- den deutschen Drogenpapst, Trainer und Nobel-Zuhälter Hendrik von Got
den geistesgestörten, in seinem Auto lebenden Skip DeBilda, ebenfalls ein Bodybuilder und ein Muckimaedel-Freak, der Aurora entdeckt und überhaupt erst mit dem Sport in Verbindung gebracht hat.
Und dann sind da noch eine Reihe von Bodybuilderinnen und einige weitere Personen.
Hört sich für Muckimaedel-Fans erst mal verlockend an, liest sich meistenteils auch spannend und zum Teil auch komisch, ist aber in diesen Kreisen nur was für den (und die), die auch willens sind, einen offenen Blick in den Spiegel und hinter die Kulissen zu wagen. Denn wie überall im Leben hat auch hier der schöne Schein seine dunklen Seiten: Ein durchaus verstörendes Buch, und das aus mehreren Gründen.
Erstens nimmt »Chemical Pink« beim Thema Doping kein Blatt vor den Mund. Hierin liegt eine der Stärken: Der Leser erhält einen super-akkuraten Einblick in die Vorgehensweise des chemischen Muckiaufbaus und auch in die damit einhergehenden unerwünschten Folgen, sowohl die körperlichen (tiefere Stimme, Klitoris-Wachstum, Bartwuchs, Gelenkschmerzen) wie die psychischen (partieller Realitätsverlust, Stimmungsschwankungen).
Und man liest auch in aller Deutlichkeit, wie die davon betroffenen Damen beim Wettkampf damit umgehen – zum Beispiel, in dem sie die entsprechenden intimen Stellen mit Klebeband, Plastikeinsätzen u.ä.m. abdecken. Dies, um zu verhindern, dass sich die vergrößerten Körperpartien durch den Bikinihöschen-Stoff abzeichnen.
Zweitens geht es – und das war laut Nachwort der Schriftstellerin ihr eigentliches Thema –um das Aufeinandertreffen zweier obsessiver Persönlichkeiten, dem Millionär Charles und der Athletin Aurora. Diese nimmt zur Finanzierung ihres ehrgeizigen Zieles naiv das großzügig klingende Angebot des reichen Mannes an, sie mittels üppiger Apanage zu finanzieren, wenn sie dafür nach seinen Bedingungen lebt.
Das heißt (ebenfalls wieder erschreckend klar zu lesen): trainieren nach seinen egomanisch-diktatorischenVorgaben beziehungsweise des von ihm angeheuerten Gurus Hendrik, minutiös nach Vorgabe essen, schlafen und --- spritzen.
Nicht zu vergessen die sexuellen Gefälligkeiten: Kati Arnoldi schildert den Millionär als komplett perversen Junggesellen-Freak, der ausschließlich seinem Fetisch lebt (und wohl, so wird’s angedeutet, ein gestörtes Verhältnis zu seiner dominanten, aber vor Handlungsbeginn verblichenen Mama gehabt hat).
Unser Mann, beschrieben als dürrer Schwächlich mit wenigen Haaren, aber dafür dicker Brille, liebt schräge erotische SM-Spielchen jeder Art, die genau nach seinen Vorgaben abzulaufen haben. Mitunter verkleidet er sich als Frau, das sogar in »Psycho«-Manier mit der Kleidung seiner Mutter. Sein ganzes Leben ist auf Muckimaedels ausgerichtet, sein Haus enthält eine Bibliothek mit »jeder Bodybuilding-Zeitschrift der letzten fünf Jahre, amerikanische, europäische und japanische«. Er hat sich eine eigene Posing-Ecke und sogar ein Dopinglabor eingerichtet.
Und unser superreicher Fetischist nimmt bei alldem auch in Kauf, was die ganze Spritzerei anrichtet --- die Heldin Aurora hatte nämlich eine (immerhin von Charles geliebte und nicht nur benutzte) Bodybuilding-Vorgängerin, bei der das Doping-Übermaß verheerende Folgen hatte – hier ein Zitat aus dem Roman: »Es ging zirka zwei Jahre lang gut und dann ging es gar nicht mehr. Nichts von dem, was Charles auch tat, konnte ihre natürliche Schilddrüsenfunktion stimulieren. Ihr Stoffwechsel stürzte ab und sie blähte sich auf wie ein Walross. Hilflos sah er zu, als sie enorm fett wurde, ihr Bart dick, die Gesichtszüge grob.«
Und wie ist all das geschrieben? Jetzt wird’s ein paar Sätze lang literaturwissenschaftlich. Arnoldi erzählt »auktorial«. Es gibt also keinen »Ich«-Erzähler, statt dessen wechselt die Autorin von einer Person zur anderen und beschreibt diese mit Innen- und Außensicht. Die Innensicht (also der Blick auf Gefühle und Gedanken einer Person) gibt’s aber nicht bei allen Figuren: Sie erstreckt sich vor allem auf den Millionär, die Bodybuilderin, die Tochter und den Vietnam-Veteranen.
Als Roman hat das Buch rein formal seine Schwächen; es gibt mehrfach dramaturgische Sprünge und wirkt somit mitunter unausgewogen. Außerdem merkt man, dass sich Arnoldi in der Welt, über die sie schreibt, sehr gut auskennt – mitunter zu gut. Mancherlei dürfte dem nicht mit der Bodybuilding-Welt vertrauten Leser unverständlich bleiben, vor allem das ein oder andere zum Thema Doping. Ansonsten aber ist die Sprache klar und prägnant, die Handlungsführung logisch, eindeutig und auch mit ein paar Überraschungen gespickt. Die Dialoge sind präzise und erscheinen glaubwürdig und realistisch, der Schluss mit Aurora und ihrem Mäzen/Peiniger arg Hollywood-mäßig.
Die Personen wirken allesamt wie überzeichnete Karikaturen – das Buch lebt von der grotesken Überzeichnung, aus der es seine Komik zu beziehen versucht. Das betrifft den deutschen Doping-Papst und Trainings-Guru, der immer »ja« sagt statt »yes», »yeah« oder »yup«. Außerdem hat der einen Namen, der klingt wie aus einem amerikanischen B-Movie der 1940er Jahre entliehen; da fehlen nur noch das Monokel und der zum deutschen Gruß erhobene Arm.
Grotesk auch der Charakter des Millionärs. Der lebt (natürlich) allein und ist mindestens so verschroben wie Norman Bates aus Hitchcokcks »Psycho«. Und richtig durchgeknallt wirkt der erste Trainer Auroras: Ein im Auto lebender Vietnam-Veteran mit dem wortspielerischen Nachnamen DeBilda (da steckt »debil« ebenso drinne wie »The Builder«), der sich nie wäscht und noch nach Jahren den Becher im Auto hat, aus dem sein Schützling einst getrunken hat.
Aber hier schleicht sich auch der Verdacht ein, dass da zwar manches der Dramatik und dem Stilmittel der bewussten Überzeichnung zu stunden ist, aber anderes gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt sein dürfte: namentlich die Sexspielchen und die Besessenheit, welche alle Beteiligten kennzeichnet (und die zumindest in Ansätzen bei Fans wie dem Verfasser dieser Zeilen auch vorhanden sein dürfte). Das wahre Opfer von alldem aber ist nicht die zur Höchstform gespritzte Bodybuilderin, sondern ihre Tochter: Die leidet am meisten unter der narzisstischen Körper-Manie ihres Umfeldes, weswegen sie – auch leicht klischeebehaftet – darauf reagiert, indem sie sich äußerlich vernachlässigt und mit Süßigkeiten voll stopft.
Und wie wahr ist all das? Als Antwort dies: Kati Arnoldi hat Anfang der 1990er Jahre selber in Kalifornien einen Wettkampf gewonnen, die »1992 Southern California Bodybuilding Championship«. Sie hat jahrelang in »Gold’s Gym« in Venice trainiert und kennt die Szene aus dem Effeff. Um das Buch wissenschaftlich auf festen Boden zu stellen, hat sich die Verfasserin zudem von – begreiflicherweise namentlich nicht genannten – FBB-Doping-Fachleuten beraten lassen. So kam sie, wie sie schreibt, zu einem Doping-Programm, das jemand wie Charles an jemand wie Aurora angewendet haben könnte.
Angeblich soll die wilde Mär auch verfilmt werden. Doch gibt es da noch das nicht unwesentliche Problem, auch eine rein äußerlich geeignete Aktrice zu finden. Eine, die vom Fleck weg die Muckis hat und der man dann den Wandel zur Super-Muskelbraut auch abnimmt. Mal sehen, was wird. Ja, und wer will, kann die Autorin hier erreichen: Kati Arnoldis Homepage.
Categories: Female Muscle Stories
Crossfit und die Muskelmaedels
Luvem (ebenso ein Fan von Muskel- maedels wie ich) war schneller, wie im Forum der »Gunsite« zu sehen - ich hatte schon etwas Schrift- liches zum Thema »Crossfit« auf der Zielgeraden, sozusagen. Also: »Crossfit« zuerst, und dann – sehr gut zu diesem Blog passend – die Muskelmaedels.
»Crossfit« ist der Oberbegriff für eine Kombination verschiedener Trainingsmethoden. Man mixt dabei Elemente aus der Schwerathletik (u.a. Gewichte heben) mit solchen aus der Leichtathletik (Gymnastik, Freiübungen, aerobes Training). Es geht dabei um maximale körperliche Fitness in allen Bereichen aber – und da liegt der Trick – OHNE sich sportlich zu spezialisieren.
Sinn und Zweck des Ganzen: Erfunden wurde das wohl für das Training von U.S.-Soldaten und -Polizisten, damit die körperlich möglichst jeder Lage gewachsen sind, von der Notwehr beim Schlichten einer Kneipenkeilerei bis hin zur Überlebenssituation im Dschungel.
Heute bewirbt man es zudem als optimales Training für jeder- mann. »Jedermann« meint alles vom »Cage Fighter« bis hin zu Opa Müller, der schon mal einen Herzkasper erlitten hat und etwas für sich und seinen Körper tun möchte. Zudem, so vermelden die diversen Internet-Portale zu dem Thema, eigne sich Crossfit auch dazu, um schließlich die Sportler aus den hochspezialisierten Bereiche schlagen zu können. (Mehr zu alldem steht unter anderem hier).
Mag sein oder auch nicht. Viel von dem ist fraglos der Kategorie der üblichen Werbesprüche zuzuordnen. Die wollen der lieben Zielgruppe ja jedes Mal weismachen, da habe jemand in Sachen Training nun endlich den Stein der Weisen entdeckt. Das hat man bei Aerobic gesagt, bei Thai-Bo und Spinning ebenso.
Doch liegt die Wahrheit woanders: Ich habe seit ziemlich genau 25 Jahren Bodybuilding- und andere Sportzeit- schriften sowie Fachpublikationen gelesen (von intensiv bis gelegentlich), mich mit zig Athleten und Trainern unterhalten, das ein oder andere hinlänglich geübt oder wenigstens mal selber probiert (solange es beruflich ging).
Und mit Blick auf Crossfit kann ich daraus den Schluss ziehen: Im Prinzip haben ALLE Magazine und ALLE Trainingsmethoden dem »Normalsportler« stets zu etwas geraten, das auf Crossfit hinausläuft – nämlich eine ausgewogene Rundum-Fitness auf mehr oder minder hohem Niveau.
Dass Leistungssportler sich in ihren Disziplinen spezialisieren müssen, das liegt in der Natur der Sache. Crossfit hat nun mal einen anderen Ansatz. Wobei Aspekte wie der Versuch, per Internet den Trainingsplan des Tages für jeden Aspiranten vorzugeben, auf mich ziemlich, ja nun, fragwürdig wirken. Denn die Individualisierung des täglichen Trainings kann dann jeder selbst vornehmen, etwa die passenden Gewichte zu finden.
Ähnlich fragwürdig auch die mitunter zu lesende Behauptung, beim Massezuwachs gelte mit Blick auf die Effizienz der Methoden folgende »Hitliste«:
1. Bodybuilding plus Steroide,
2. Crossfit plus Steroide,
3. Crossfit ohne Steroide,
4. Bodybuilding ohne Steroide.
Das dürfte, denke ich mir, manche hart trainierende Natural-Bodybuilderin deutlich anders sehen. Nimmt man den ganzen Hype weg und trainiert das unter direkter, persönlicher Anleitung eines fachlich geschulten Ausbilders, dann bleibt aber eine wohl immer noch sehr durchdachte, universell nützliche Trainingsmethode.
So. Doch hat sich diese Art des Sportelns wohl auch bei einigen, insbesondere jüngeren Damen durchgesetzt, die damit das eh schon rundum fordernde Training der »Miss-Fitness«-Kategorien ergänzen, wie es durch Marla Duncan . Interessanterweise aber weniger in de USA als vielmehr in Tschechien, Polen, Slowenien, Russland und anderen osteuropäischen Ländern.
Und die Ergebnisse, die dabei heraus- kommen, sind der Hammer: Die Maedels wirken topfit und haben dazu eine extrem gut ausge- prägte und dazu knallharte Muskulatur: Schenkel mit Wahnsinns-Einschnitten, Bizeps mit Kontur, Kanten, Fülle und fraglos unglaublich viel Kraft.
Ein paar Bilder aus den Weiten des Web anbei, dies zur Belehrung und Erbauung, wie das früher immer so schön euphemistisch hieß. Luvem hat auf der »Gunsite« im Forum reichlich weitere Links eingestellt.
Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Athletinnen für einen mittelalten Menschen wie mich sehr (zu?) jung wirken --- diese Sportlerinnen sind aber nicht extrem breit und voluminös. Das ist dann der Wermutstropfen für den ein oder anderen Fan der massigeren Muskelmaedels mit 65-Zentimeter-Oberschenkeln, 40+-Zentimeter-Bizepsmuckis und einem Rücken im Paula-Suzuki- oder Christine-Envall-Format.
Da fragt sich doch: Ist das der Weg, den auch das Frauen-Bodybuilding künftig gehen wird? Kommt das Ende der Athletinnen, die bislang ihre Fans durch sensationelle Größe (und nur allzu oft auch außerordentliche Kraft) ihrer Muckis beeindruckt haben und immer noch beeindrucken?
Heißt es in ein paar Jahren etwa nie wieder Tina Lockwood, nie wieder Michelle Maroldo, nie wieder Jana Linke-Sippl, Alina Popa, Petra Enderborn, Brigita Brezovac, Marja Lehtonen oder - wie hier im Bild - Betty Pariso?
»Crossfit« ist der Oberbegriff für eine Kombination verschiedener Trainingsmethoden. Man mixt dabei Elemente aus der Schwerathletik (u.a. Gewichte heben) mit solchen aus der Leichtathletik (Gymnastik, Freiübungen, aerobes Training). Es geht dabei um maximale körperliche Fitness in allen Bereichen aber – und da liegt der Trick – OHNE sich sportlich zu spezialisieren.
Sinn und Zweck des Ganzen: Erfunden wurde das wohl für das Training von U.S.-Soldaten und -Polizisten, damit die körperlich möglichst jeder Lage gewachsen sind, von der Notwehr beim Schlichten einer Kneipenkeilerei bis hin zur Überlebenssituation im Dschungel.
Heute bewirbt man es zudem als optimales Training für jeder- mann. »Jedermann« meint alles vom »Cage Fighter« bis hin zu Opa Müller, der schon mal einen Herzkasper erlitten hat und etwas für sich und seinen Körper tun möchte. Zudem, so vermelden die diversen Internet-Portale zu dem Thema, eigne sich Crossfit auch dazu, um schließlich die Sportler aus den hochspezialisierten Bereiche schlagen zu können. (Mehr zu alldem steht unter anderem hier).
Mag sein oder auch nicht. Viel von dem ist fraglos der Kategorie der üblichen Werbesprüche zuzuordnen. Die wollen der lieben Zielgruppe ja jedes Mal weismachen, da habe jemand in Sachen Training nun endlich den Stein der Weisen entdeckt. Das hat man bei Aerobic gesagt, bei Thai-Bo und Spinning ebenso.
Doch liegt die Wahrheit woanders: Ich habe seit ziemlich genau 25 Jahren Bodybuilding- und andere Sportzeit- schriften sowie Fachpublikationen gelesen (von intensiv bis gelegentlich), mich mit zig Athleten und Trainern unterhalten, das ein oder andere hinlänglich geübt oder wenigstens mal selber probiert (solange es beruflich ging).
Und mit Blick auf Crossfit kann ich daraus den Schluss ziehen: Im Prinzip haben ALLE Magazine und ALLE Trainingsmethoden dem »Normalsportler« stets zu etwas geraten, das auf Crossfit hinausläuft – nämlich eine ausgewogene Rundum-Fitness auf mehr oder minder hohem Niveau.
Dass Leistungssportler sich in ihren Disziplinen spezialisieren müssen, das liegt in der Natur der Sache. Crossfit hat nun mal einen anderen Ansatz. Wobei Aspekte wie der Versuch, per Internet den Trainingsplan des Tages für jeden Aspiranten vorzugeben, auf mich ziemlich, ja nun, fragwürdig wirken. Denn die Individualisierung des täglichen Trainings kann dann jeder selbst vornehmen, etwa die passenden Gewichte zu finden.
Ähnlich fragwürdig auch die mitunter zu lesende Behauptung, beim Massezuwachs gelte mit Blick auf die Effizienz der Methoden folgende »Hitliste«:
1. Bodybuilding plus Steroide,
2. Crossfit plus Steroide,
3. Crossfit ohne Steroide,
4. Bodybuilding ohne Steroide.
Das dürfte, denke ich mir, manche hart trainierende Natural-Bodybuilderin deutlich anders sehen. Nimmt man den ganzen Hype weg und trainiert das unter direkter, persönlicher Anleitung eines fachlich geschulten Ausbilders, dann bleibt aber eine wohl immer noch sehr durchdachte, universell nützliche Trainingsmethode.
So. Doch hat sich diese Art des Sportelns wohl auch bei einigen, insbesondere jüngeren Damen durchgesetzt, die damit das eh schon rundum fordernde Training der »Miss-Fitness«-Kategorien ergänzen, wie es durch Marla Duncan . Interessanterweise aber weniger in de USA als vielmehr in Tschechien, Polen, Slowenien, Russland und anderen osteuropäischen Ländern.
Und die Ergebnisse, die dabei heraus- kommen, sind der Hammer: Die Maedels wirken topfit und haben dazu eine extrem gut ausge- prägte und dazu knallharte Muskulatur: Schenkel mit Wahnsinns-Einschnitten, Bizeps mit Kontur, Kanten, Fülle und fraglos unglaublich viel Kraft.
Ein paar Bilder aus den Weiten des Web anbei, dies zur Belehrung und Erbauung, wie das früher immer so schön euphemistisch hieß. Luvem hat auf der »Gunsite« im Forum reichlich weitere Links eingestellt.
Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Athletinnen für einen mittelalten Menschen wie mich sehr (zu?) jung wirken --- diese Sportlerinnen sind aber nicht extrem breit und voluminös. Das ist dann der Wermutstropfen für den ein oder anderen Fan der massigeren Muskelmaedels mit 65-Zentimeter-Oberschenkeln, 40+-Zentimeter-Bizepsmuckis und einem Rücken im Paula-Suzuki- oder Christine-Envall-Format.
Da fragt sich doch: Ist das der Weg, den auch das Frauen-Bodybuilding künftig gehen wird? Kommt das Ende der Athletinnen, die bislang ihre Fans durch sensationelle Größe (und nur allzu oft auch außerordentliche Kraft) ihrer Muckis beeindruckt haben und immer noch beeindrucken?
Heißt es in ein paar Jahren etwa nie wieder Tina Lockwood, nie wieder Michelle Maroldo, nie wieder Jana Linke-Sippl, Alina Popa, Petra Enderborn, Brigita Brezovac, Marja Lehtonen oder - wie hier im Bild - Betty Pariso?
Categories: Female Muscle Stories
Muskeln wie in Erz gegossen
Niels Andersen. Nein, das ist nicht der Junge mit den Wildgänsen oder der dänische Märchenonkel mit den streichholzverkaufenden Mädchen, sondern der U.S.-Künstler mit den Figuren. Der Amerikaner mit dem dänischen Namen hat sich auf Skulpturen von Muskelmännern und Muskelmaedels verlegt: gestählte Bodies im Bronze-Look.
Und einige dieser je nach Ausführung zwischen 19 und 61 Zentimeter hohen Kunstwerke erhält man umsonst, wenn man bei einem Bodybuilding-Wettkampf gewonnen hat. Da gibt es die oft und gern als Trophäe. Das ist ja auch irgendwie passender als einen der üblichen Pokale. Die sammeln dann doch nur Staub, laufen dunkel an und werden zusehends immer trüber, während sich in der Schale drin Streichholzbriefchen, Briefmarken, Büroklammern, Reißzwecken, Radiergummis, Kronkorken und anderes Gedöns ansammeln.
Wenn man aber wie ich zwar jahrelang mal Hanteln gestemmt hat, jedoch eine Bodybuilding-Bühne nur aus Publikumsperspektive kennt, wird man nie die Ehre einer Andersen-Trophäe haben. Aber kein Grund zur Trauer – hier ist die Lösung: Man kann diese Skulpturen auch kaufen. Doch, echt, so was geht. In Deutschland läuft das über die Berliner Firma Best Hardbodies.
So. Warum ich all das schreibe? Nun, Niels Andersen habe ich hier schon mal vorgestellt. Und ab und zu guckt man dann ja mal, wie es mit diesen Leuten weitergeht. Ja, und bei ihm geht es weiter: Er offeriert jetzt eine neue Figur (zumindest ist sie auf seiner Website als »new« deklariert).
Diese Skulptur gefällt mir ausnehmend gut. Sie zeigt eine Teilnehmerin eines »Figur«-Wettbewerbs, präsentiert sich also dem Wettbewerb entsprechend (und der Form ihrer drallen Waden förderlich) in hochhackigen Schuhen; ich find die Dinger ja ausnehmend sexy, weiß aber nicht genau, ob das nun noch »Pumps« sind oder schon »High Heels«, und ich weiß auch nicht, ob es da einen Unterschied gibt. (Gibt es bestimmt. Also: Ab welcher Absatzhöhe sind es denn nun High Heels?)
Gelungen ist ohne Wenn und Aber die harmonische Gesamtproportion der Figur sowie die stolze und dabei anmutige Haltung des dargestellten Muskelmaedels. Man achte auch auf die klare Muskelteilung am Torso. Und wie immer hat es Anderson auch hier verstanden, die Bekleidung der Skulptur so zu gestalten, dass sie deutlich erkennbar ist, aber nicht zu dick aufgetragen wirkt und immer noch sexy aussieht. Eben so, wie es bei einem Bikini aus hauchdünnem Material ja auch der Fall ist: perfekt!
Die Haltung des Muskelmaedels mit der schönen Oberweite ist im Bodybuilding-Sinne entspannt. Sie hat aber ihre prächtigen Schultern gereckt, um das wohlproportionierte Rückgrat besser zur Geltung kommen zu lassen. Ganz so, wie es bei einer der Präsentationsrunden im Wettkampf ja auch stattfindet.
Sehr kommt es meinen Vorlieben entgegen, dass Andersen dieser »Figur«-Figur nicht die vergleichsweise dünnen Arme mancher Fitness-Teilnehmerin verpasst hat. Statt dessen gibt es hier Arme mit klar ausgeprägten Muckis, die in geballtem Zustand wohl ordentlich ausladend wirken dürften. Und die prächtigen, voluminösen und dabei scharf konturierten Oberschenkel sollten in einer engen Jeans bei jedem Schritt die Nähe beunruhigend knacken lassen --- wenn denn diese Dame sich jemals von ihrem Podest herunterbegeben und ins wahre Leben schreiten sollte.
»Halt«, höre ich da den ein oder anderen einwenden, »alles gut und klasse, aber ganz oben da steht was von Bronze? Wiegt das denn nicht etwas too much, um beim Versand noch günstig zu sein?« Das wäre ganz bestimmt richtig, wenn denn die Skulpturen tatsächlich auch aus Bronze bestehen würden. Das sieht nur so aus. Der Künstler fertigt die Statuen aus sehr hartem und stabilem Poly-Resin, also einem Kunststoffgießharz. Dann überzieht er sie mit einem Bronzeton und verleiht ihnen ein helleres oder eben ein antikes, dunkleres Äußeres, wie es eine alte Statue hat. Auf der »Fibo« in Essen habe ich gesehen, dass es da durchaus verschiedene Ausführungen gibt.
Ja, und dieses Fitness-Maedel, das hole ich mir auch noch – ähm, ja, also, ihr wisst, wie es gemeint ist. Übrigens: Wikinger-Kriegerinnen und so was alles hat Niels Andersen auch schon in Form gebracht - und auch hier mit ordentlich Muckis. So wie sich das gehört.
Und einige dieser je nach Ausführung zwischen 19 und 61 Zentimeter hohen Kunstwerke erhält man umsonst, wenn man bei einem Bodybuilding-Wettkampf gewonnen hat. Da gibt es die oft und gern als Trophäe. Das ist ja auch irgendwie passender als einen der üblichen Pokale. Die sammeln dann doch nur Staub, laufen dunkel an und werden zusehends immer trüber, während sich in der Schale drin Streichholzbriefchen, Briefmarken, Büroklammern, Reißzwecken, Radiergummis, Kronkorken und anderes Gedöns ansammeln.
Wenn man aber wie ich zwar jahrelang mal Hanteln gestemmt hat, jedoch eine Bodybuilding-Bühne nur aus Publikumsperspektive kennt, wird man nie die Ehre einer Andersen-Trophäe haben. Aber kein Grund zur Trauer – hier ist die Lösung: Man kann diese Skulpturen auch kaufen. Doch, echt, so was geht. In Deutschland läuft das über die Berliner Firma Best Hardbodies.
So. Warum ich all das schreibe? Nun, Niels Andersen habe ich hier schon mal vorgestellt. Und ab und zu guckt man dann ja mal, wie es mit diesen Leuten weitergeht. Ja, und bei ihm geht es weiter: Er offeriert jetzt eine neue Figur (zumindest ist sie auf seiner Website als »new« deklariert).
Diese Skulptur gefällt mir ausnehmend gut. Sie zeigt eine Teilnehmerin eines »Figur«-Wettbewerbs, präsentiert sich also dem Wettbewerb entsprechend (und der Form ihrer drallen Waden förderlich) in hochhackigen Schuhen; ich find die Dinger ja ausnehmend sexy, weiß aber nicht genau, ob das nun noch »Pumps« sind oder schon »High Heels«, und ich weiß auch nicht, ob es da einen Unterschied gibt. (Gibt es bestimmt. Also: Ab welcher Absatzhöhe sind es denn nun High Heels?)
Gelungen ist ohne Wenn und Aber die harmonische Gesamtproportion der Figur sowie die stolze und dabei anmutige Haltung des dargestellten Muskelmaedels. Man achte auch auf die klare Muskelteilung am Torso. Und wie immer hat es Anderson auch hier verstanden, die Bekleidung der Skulptur so zu gestalten, dass sie deutlich erkennbar ist, aber nicht zu dick aufgetragen wirkt und immer noch sexy aussieht. Eben so, wie es bei einem Bikini aus hauchdünnem Material ja auch der Fall ist: perfekt!
Die Haltung des Muskelmaedels mit der schönen Oberweite ist im Bodybuilding-Sinne entspannt. Sie hat aber ihre prächtigen Schultern gereckt, um das wohlproportionierte Rückgrat besser zur Geltung kommen zu lassen. Ganz so, wie es bei einer der Präsentationsrunden im Wettkampf ja auch stattfindet.
Sehr kommt es meinen Vorlieben entgegen, dass Andersen dieser »Figur«-Figur nicht die vergleichsweise dünnen Arme mancher Fitness-Teilnehmerin verpasst hat. Statt dessen gibt es hier Arme mit klar ausgeprägten Muckis, die in geballtem Zustand wohl ordentlich ausladend wirken dürften. Und die prächtigen, voluminösen und dabei scharf konturierten Oberschenkel sollten in einer engen Jeans bei jedem Schritt die Nähe beunruhigend knacken lassen --- wenn denn diese Dame sich jemals von ihrem Podest herunterbegeben und ins wahre Leben schreiten sollte.
»Halt«, höre ich da den ein oder anderen einwenden, »alles gut und klasse, aber ganz oben da steht was von Bronze? Wiegt das denn nicht etwas too much, um beim Versand noch günstig zu sein?« Das wäre ganz bestimmt richtig, wenn denn die Skulpturen tatsächlich auch aus Bronze bestehen würden. Das sieht nur so aus. Der Künstler fertigt die Statuen aus sehr hartem und stabilem Poly-Resin, also einem Kunststoffgießharz. Dann überzieht er sie mit einem Bronzeton und verleiht ihnen ein helleres oder eben ein antikes, dunkleres Äußeres, wie es eine alte Statue hat. Auf der »Fibo« in Essen habe ich gesehen, dass es da durchaus verschiedene Ausführungen gibt.
Ja, und dieses Fitness-Maedel, das hole ich mir auch noch – ähm, ja, also, ihr wisst, wie es gemeint ist. Übrigens: Wikinger-Kriegerinnen und so was alles hat Niels Andersen auch schon in Form gebracht - und auch hier mit ordentlich Muckis. So wie sich das gehört.
Categories: Female Muscle Stories
Señora musculosa -- oder so. Aber wo ist sie?
Viva España – Amelia Hernandez war der lebende Beweis dafür, dass von der iberischen Halbinsel mitunter Señoritas kommen, angesichts derer sich jeder Stier in der Arena sofort ins Eck verkrümelt hätte. Besaß dieses spanische Muskelmaedel doch ein paar »Guns«, die jeden Torero-Degen überflüssig gemacht hätten.
So mal eben den Stier an den Hörnern packen und ihn dann mühelos herumdrehen, bis er im Sand liegt – das hätte man der Eigentümerin dieser Arme mit den sensationell ausgeprägten Bizepsmuskeln ohne weiteres zugetraut. Kündeten diese Muskelpakete doch von Kraft, mit ihrer klar abgegrenzten und gleichzeitig hoch aufragenden Kontur und dazu mit einem Muskeltonus, der sofort Assoziationen an die Konsistenz von Marmor und anderem Gestein wachrief.
Nur – wie so viele Bodybuilderinnen vor und nach ihr hat sich Amelia Hernandez wohl ins Privatleben zurückgezogen. Eine Homepage konnte ich nicht entdecken, jedenfalls keine unter ihrem Namen. Jedoch frage ich mich, ob ihr Rückzug komplett ist oder sich nur aufs öffentliche Leben und damit auch auf die Sphären des Internet beschränkt?
Denn in meiner Vorstellung sehe ich sie, wie sie in einem Fitness-Studio sitzt, nachts, sie allein, wie sie da sitzt auf einer Drückerbank, nur von dem einzigen noch eingeschalteten Deckenlicht bestrahlt, wie sie also da sitzt, wegen des katalanischen oder andalusischen Klimas schweißüberströmt, leicht bekleidet in einem schwarzen, hautengen Sporthöschen und einem alten, zerrissenen, am starken Leib klebenden Muscleshirt, den Gewichthebergurt um die Taille, wie sie nun endlich immer noch da sitzt
und
wie sie mit einer Kurzhantel von kaum glaublichem Gewicht Konzentrationscurls ausführt. Und wie ihre prächtigen Bizepskugeln unter der Belastung schwellen und an Umfang ebenso gewinnen wie an Härte ...
Traum? Wirklichkeit?
Wer mehr weiß: Die Kommentarfunktion ist aktiviert, ich bin für jede Neuigkeit dankbar!
So mal eben den Stier an den Hörnern packen und ihn dann mühelos herumdrehen, bis er im Sand liegt – das hätte man der Eigentümerin dieser Arme mit den sensationell ausgeprägten Bizepsmuskeln ohne weiteres zugetraut. Kündeten diese Muskelpakete doch von Kraft, mit ihrer klar abgegrenzten und gleichzeitig hoch aufragenden Kontur und dazu mit einem Muskeltonus, der sofort Assoziationen an die Konsistenz von Marmor und anderem Gestein wachrief.
Nur – wie so viele Bodybuilderinnen vor und nach ihr hat sich Amelia Hernandez wohl ins Privatleben zurückgezogen. Eine Homepage konnte ich nicht entdecken, jedenfalls keine unter ihrem Namen. Jedoch frage ich mich, ob ihr Rückzug komplett ist oder sich nur aufs öffentliche Leben und damit auch auf die Sphären des Internet beschränkt?
Denn in meiner Vorstellung sehe ich sie, wie sie in einem Fitness-Studio sitzt, nachts, sie allein, wie sie da sitzt auf einer Drückerbank, nur von dem einzigen noch eingeschalteten Deckenlicht bestrahlt, wie sie also da sitzt, wegen des katalanischen oder andalusischen Klimas schweißüberströmt, leicht bekleidet in einem schwarzen, hautengen Sporthöschen und einem alten, zerrissenen, am starken Leib klebenden Muscleshirt, den Gewichthebergurt um die Taille, wie sie nun endlich immer noch da sitzt
und
wie sie mit einer Kurzhantel von kaum glaublichem Gewicht Konzentrationscurls ausführt. Und wie ihre prächtigen Bizepskugeln unter der Belastung schwellen und an Umfang ebenso gewinnen wie an Härte ...
Traum? Wirklichkeit?
Wer mehr weiß: Die Kommentarfunktion ist aktiviert, ich bin für jede Neuigkeit dankbar!
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